KÜRBIS-TRIFLE

  

Ich liebe die Vielseitigkeit von Kürbis. Ob süß - ob pikant - ich finde alle Varianten reizvoll! Der Göttergatte und ich sind da ganz auf einer Wellenlänge - Kürbis gehört zum Herbst einfach dazu! Nur dem Töchterchen machen wir in dieser Hinsicht einen Strich durch die Rechnung - die kann dem Kürbis so ganz und gar nix abgewinnen. Unzählige Male hätten wir schon versucht, ihr dieses Gemüse schmackhaft zu machen,  aber bisher sind wir da immer abgeblitzt. Nur zu sagen, dass mag ich nicht, lasse ich natürlich nicht gelten - zumindest probieren muss sie, und wenn es ihr dann wirklich gar nicht schmeckt,  braucht sie es natürlich nicht zu essen. Allerdings bin ich dann stur - weil ich nix extra für sie mache - wir sind ja schließlich nicht im Hotel! Dieses Kürbis-Trifle hat sie richtig genüsslich reingemampfelt - und wisst ihr warum? Ich hab ihr gar nicht gesagt, dass da Kürbis drin ist - sie dachte, es wäre etwas mit Marillen (kicher!)..... Natürlich habe ich ihr - nachdem sie alles ratzfatz verputzt hat - ohne eine gewisse Schadenfreude nicht verbergen zu können - gesagt, dass das ein Kürbis-Dessert war. Da hat's geschaut - das Töchterchen - und wir (3) haben uns fast kringelig gelacht ! 



   
Zutaten (für 4 Personen)
500 g Hokkaidokürbis
Saft von 2 Orangen
100 g Zucker
2 Nelken
1 Zimtstange
1 EL Bourbon-Vanillezucker
500 g Magertopfen
250 ml Milch
50 g Amarettini
1 EL Cointreau (ist gut für den Geschmack muss aber nicht sein)
Minzblätter zum Garnieren



Zubreitung:

  • Kürbis schälen (muss beim Hokkaido nicht unbedingt sein- ich mag es halt lieber), entkernen und in kleine Würfel schneiden
  • Orangensaft mit den Kürbiswürfeln und 50 g Zucker in einen Topf geben, Nelken und Zimtstange dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen - die Masse sollte musig sein - dann gut auskühlen lassen
    (Zimtstange und Nelken für die weitere Zubereitung entfernen)
  • Den restlichen Zucker mit dem Bourbon-Vanillezucker, dem Magertopfen und der Milch glatt rühren - zuletzt noch mit dem Cointreau verfeinern
  • Amarettini im Gefrierbeutel mit Hilfe des Nudelholzes zerdrücken
  • Kürbismus, Amarettinibrösel und die Topfenmischung abwechseln in Gläser schichten - im Kühlschrank durchkühlen lassen 
  • Mit Minze garnieren - Servieren - Genießen!

















1 Kommentar:

  1. Das sind ja gaaanz fiese Tricks, liebe Kathrin ;-) !
    Optisch könnte es durchaus als Marillen-Trifle durchgehen! Die Idee find ich super, das Dessert macht auch optisch mords was her. Wirklich sehr schön...und ganz tolle Farben.
    LIebe Grüße!

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