STANITZEL MIT SCHLAGSAHNE UND ERDBEEREN




Jetzt ist es gar schon so, dass der Göttergatte fragt ob ich denn nicht mal wieder was posten möchte. Ruhig ist es momentan geworden auf unserem Blog. Irgendwie bin ich im Blogger-Loch - keine Lust was auszuprobieren, keine Lust auf Kochen, keine Lust am Bloggen. Aber ich bin davon überzeugt, dass sich das "hoffentlich" bald wieder ändern wird!

Heute gibt's Erinnerungen an meine Kindergeburtstage! Da hat uns meine Mama immer Stanitzel mit Sahne und Erdbeeren gemacht,  und wir Kinder haben uns so richtig die Bäuche vollgemampfelt! Wenn ich da an die Mengen denke, die Mama immer gemacht hat - da wird mir gleich ganz anders! Weil die Stanitzelformerei nämlich eine Sache ist, die einen ziemlich fuchsen kann! Aber ich glaube,  ich habe da einen ganz guten Tipp für euch - lest einfach selber!




Lecker war's dazumal und lecker sind die Stanitzel auch heute noch! Am besten Ihr probiert's  aus und überzeugt euch selber davon - wie köstlich das schmeckt! Außerdem finde ich das Wort "Stanitzel" wunderbar nostalgisch - kein Mensch sagt heute mehr Stanitzel zu einem Sackerl!




Zutaten für ca. 8 Stück Stanitzel:
1 Ei (abwiegen - diese Menge ist der Indikator für Mehl und Zucker!)
1 eischwer Zucker
1 eischwer Mehl
1 Becher Schlagobers
Beeren nach Wunsch
Staubzucker zum Bestreuen


 




Zubereitung:
  • Das Ei mit dem Zucker gut cremig schlagen - dann langsam das Mehl unterheben
  • Backrohr auf 180 ° vorheizen
  • Backblech mit Backpapier belegen und auf dem Backpapier Kreise im Durchmesser von jeweils ca. 10 - 12 cm aufzeichnen
  • Die Masse dünn auf die vorgezeichneten Kreise auftragen und dann im Rohr für ca. 7 Minuten hell anbacken - (4 Kreise pro Blech)
  • Die gebackenen Scheiben einzeln vom Papier lösen und sofort zu Stanitzeln (spitz zulaufende Tüte) drehen - vorsichtshalber die Stanitzel noch in ein Glas stellen, dass sie sich nicht mehr verformen

  • T I P P:
    Ich mache es immer so, dass ich das Backblech nur so weit aus dem Ofen nehme, dass ich jeweils 1 Stanitzel vom Papier nehme und forme - die restlichen Stanitzel bleiben noch im Rohr auf dem Backblech - nimmt man nämlich das ganze Blech aus dem Ofen härtet die Masse sofort aus und ein Formen zu Stanitzeln ist unmöglich

  • Stanitzel gut auskühlen lassen
  • Schlagobers steif schlagen und Stanitzel erst kurz vor dem Anrichten damit befüllen, dann noch mit Staubzucker bestreuen und mit Beeren/Früchten garnieren







Viel Spaß beim Stanitzel machen und verspeisen!



Quelle: Mama


Kommentare:

  1. Stanitzel. Schönes Wort - hatte ich noch nie gehört. Und sie sehen sehr verlockend aus. Schön, dass du mit diesem Rezept aus dem Blogger-Tief aufgetaucht bist ;-) Das Doofe an Blogger-Tiefs ist, dass mit zunehmender Tiefe die Besucherzahl auf dem Blog abnimmt. Das Gute an Blogger-Tiefs: Die Besucher sind alle irgendwann wieder da (und die Stammleser/innen sowieso).
    Lass es dir gutgehen.

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    1. Antje, wie lieb von dir, dass du mir auch jetzt noch die Treue hältst! Mal seheh, ob die Besucher wiederkommen - bei der Fülle an Foodblogs die es mittlerweile gibt habe ich da so meine Zweifel ..... Das Leben ist mit vielen Bloglesern wunderbar - aber zum Glück auch mit wenigen Lesern sehr lebenswert ;-)! Der Göttergatte ist sogar ernsthaft am überlegen, wirklich mal Urlaub im Harz zu machen - ich würde sowieso am liebsten die meiste Zeit verreisen ....

      Ganz liebe Grüsse!

      Kathrin

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