QUINOA-SALAT MIT ERDBEEREN




Nein, wir ernähren uns nicht nur von Torten, sondern dann und wann darf's auch mal ein Spinatknödel sein! Spaß beiseite - aber wenn ich mir die von euch beliebtesten Post anschaue - könnte das durchaus diesen Eindruck erwecken. Also höchste Zeit mal wieder etwas Gesundes zu posten - nämlich einen leckeren Quinoa-Salat mit Erdbeeren und Mozzarella. Dem Göttergatten und mir hat es sehr gut geschmeckt. Das Töchterchen war dafür nicht zu begeistern - aber vielleicht liegt es ja auch daran, dass die Ärmste sich den Fuß gebrochen hat und mit einem Gips durch die Gegend humpeln muss. Ausgerechnet jetzt, wo die Schulsportwoche ansteht, und sie sich schon das ganze Jahr so darauf gefreut hat! Als kleines Trostpflaster habe ich für sie eine Erdbeertorte gemacht - Rezept folgt!

Quinoa (sprich: Kien-wa) 

Zutaten für 4 Personen
1 Tasse Quinoa
Salz
10 Erdbeeren
1 Gurke
1 EL Olivenöl
Saft einer Orange
etwas abgeriebene Schale einer Bio-Orange
1/2 Bund Minze
1/2 Bund Petersilie
Balsamico-Essig
1 Pkg. Mozzarella-Kügelchen




Zubereitung:
  • Quiona unter kaltem Wasser gründlich waschen (eventuelle Bitterstoffe werden dabei ausgeschwemmt)
  • 1 1/2 Tassen Wasser sowie das Salz zum Kochen bringen - Quinoa einrieseln lassen und auf niedriger Stufe ca. 5 Minuten leise köcheln lassen
  • Vom Herd nehmen und ca. 15. Minuten ausquellen lassen
  • Gurke schälen und entkernen und in kleine Würfel schneiden
  • Erdbeeren in Scheiben schneiden
  • Ausgekühlten Quinoa mit Olivenöl, Orangensaft und -schale sowie etwas Balsamico-Essig vermischen 
  • Minze von den Blättern zupfen und fein hacken - Petersilie ebenfalls fein hacken
  • Vorsichtig Gurkenwürfel und Kräuter zum Quinoa dazugeben und mit Salz und Pfeffer restlich abschmecken
  • In einen Servier-Ring einfüllen und festdrücken, Ring abziehen dann mit den Erdbeeren sowie den Mozzarella-Kügelchen garnieren




















SCHOKO-COOKIES




Cookies oder auf gut tirolerisch Keksal - sind an keine Saison gebunden - die mag man einfach immer gern! Nach dem Mittagessen, zu einer leckeren Tasse Kaffee - oder einfach für den kleinen Fressanfall zwischendurch .....

Dieses Rezept habe ich frecherweise von meiner Bloggerfreundin Christin vom Blog chocolateandonions gestiebizt und dahingehend abgewandelt, dass ich zur dunklen Schoki auch noch weiße Schoki dazugegeben habe!  Getreu dem Motto - wenn schon schokoladig,  dann so richtig! Dazu noch ein klitzekleiner Hauch von Rum und schon schwebt man im Himmel der Schokoladeglückseeligkeit!




Zutaten:
120 g Mehl
56 g Backkakao
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
220 g dunkle Schokolade (64 % Kakaogehalt oder mehr)
100 g weiße Schokolade
100 g Butter
220 g Zucker
2 Eier
2 TL Rum





 Zubereitung:
  • Backofen auf 160° (Ober-/ Unterhitze) vorheizen
  • Backblech mit Backpapier belegen
  • Die Hälfte der dunklen Schokolade mit der Butter in einem kleinen Topf bei sehr geringer Hitze langsam schmelzen, bis alles komplett flüssig ist - dann einige Minuten zum abkühlen beiseite stellen
  • Die restliche Schokolade (schwarz und weiß) in grobe Stücke hacken
  • Eier mit Zucker und Rum cremig aufschlagen
  • In einer weiteren Schüssel Mehl, Kakao, Salz und Natron mischen
  • Die Schokolade-Butter-Mischung mit der Eiercreme verrühren - dann vorsichtig die Mehlmischung unterheben
  • Zum Schluss die gehackte dunkle Schokolade unterheben
  • Cookies formen und mit weißer Schokolade bestreuen
    Achtung! Genügend Abstand lassen - die Dinger gehen in die Breite (genauso wie man selber - wenn man zu viele davon verspeist ;-)
  • Ca. 15 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen -  bis kleine Risse an der Oberfläche ersichtlich sind
  • Noch 5 Minuten auf dem Backrohr ruhen lassen - dann mit dem Backpapier vom Blech ziehen und am besten auf einem Gitterrost komplett abkühlen lassen
















RHABARBER-VANILLE-TARTE




Der Göttergatte mag zwar gerne garteln und liebt die üppige Blütenpracht - aber mit Gemüse und sonstigem hat er - zumindest im Garten - nicht so besonders viel am Hut. Da mein Flehen, selber Rhabarber zu pflanzen, absolut ignoriert wurde,  habe ich voriges Jahr - schwuppsdiwupps - einfach selbst eine Rhabarberpflanze gekauft und in der Erde versenkt (mächtig stolz drauf bin - weil mein 2. Name ist eigentlich "Pflanzentod"). Endlich war es jetzt soweit - ich konnte meinen eigenen Rhabarber ernten - zwar noch etwas spärlich - aber das wird schon noch! Nicht umsonst sprechen viele Leute mit Blumen und Gemüsepflanzen - hab ihm/ihr ja gut zugeredet wie toll ich ihn/sie finde (zwinker!)! Dieser Rhabarber schmeckt so gut - ich kann's nicht beschreiben - aber insgeheim frage ich mich, was wir Konsumenten eigentlich bekommen, wenn wir Rhabarber kaufen? Gekaufter Rhabarber kommt mir jedenfalls nicht mehr in den Einkaufskorb - hat irgendwie nicht viel Geschmack. Also ihr Lieben - wenn ihr ein freies Platzerl im Garten habt - unbedingt Rhabarber pflanzen!








Zutaten Mürbteig:
250 g Mehl
1 Ei
75 g Zucker
125 g kalte Butter in Stücke geschnitten
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
(Backpapier und Hülsenfrüchte zum Blindbacken!)

Zutaten für die Vanillecreme:
3 Eier
375 ml Milch
110 g Zucker
30 g Stärke
3 Stangen Rhabarber








Zubereitung Teig:
  • Aus den obigen Zutaten einen Teig zubereiten 
  • Gefettete Tarteform (26 cm Durchmesser) mit dem Mürbteig auskleiden und ca. 30 Minuten kühlen
  • Teig mit Backpapier belegen und mit den Hülsenfrüchten bei ca. 180 ° im vorgeheizten Backofen für
    ca. 20 Minuten blindbacken - herausnehmen und abkühlen lassen (Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen)

Zubereitung Vanille-Fülle/Tarte:
  • Eier mit Milch, 75 g Zucker und Stärke in einem Topf gut verquirlen und unter Rühren erhitzen bis die Creme dicklich wird - dann in eine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie bedeckt abkühlen lassen 
  • Zwischenzeitlich den Rhabarber putzen und waschen - schräg in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und mit dem restlichen Zucker (35 g) vermischen - 15 Minuten Saft ziehen lassen - dann Rhabarber abtropfen lassen - Saft auffangen
  • Ofen auf 200 ° vorheizen
  • Vanillecreme auf den ausgekühlten Mürbteigboden verteilen
  • Rhabarberstücke kreisförmig anordnen und die Tarte dann neuerlich für ca. 20 Minuten fertigbacken
  • Den aufgefangenen Rhabarbersaft sirupartig einkochen lassen
  • Tarte aus dem Ofen nehmen - mit Sirup glasieren und auskühlen lassen
  • Ich habe meine Rhabarbertorte mit Kürbiskernkrokant verziert - geht ganz easypeasy - einfach etwas Zucker karamellisieren lassen - dann die Kürbiskerne dazugeben - sie sollten möglichst komplett mit dem Karamell überzogen sein - dann einfach auf einem mit Öl bepinselten Backpapier möglich glattstreichen - abkühlen lassen und klein hacken oder einfach Stückchen abbrechen










Abgewandelt nach einem Rezept aus Sweet Dreams

SPINATKNÖDEL




Manchmal dauert's etwas länger bis der Post "blogtauglich" ist und jetzt ist's gar so, dass der Göttergatte und ich Diskussionen bezüglich der Veröffentlichung dieses Posts führen. Ich bin nämlich der Meinung, dass Knödel eher ein Winteressen sind. Der Göttergatte versichert mir jedoch (mehr oder weniger glaubhaft), dass Spinatknödel "Hausmannskost" sind und unabhängig von der Jahreszeit immer gern gegessen werden. Nun ja, der Post wird also veröffentlicht, und wir werden sehen, wer dann letztendlich recht behält! Ich habe meinen Liebsten jedenfalls schon vorgewarnt, dass sich das im Frühling keiner mehr anschauen wird und besagtes Rezept möglicherweise als Post mit den wenigsten Klicks enden wird. Wir haben sogar gewettet - definitiv würde ich mal sagen es bleibt spannend! Spätestens wenn die Spinatknödel bei den von euch beliebtesten Posts aufscheinen - ja,  dann hat der Göttergatte gewonnen! Um was wir gewettet haben, würdet ihr jetzt gern wissen? Okay, kein großes Geheimnis - ich muss seine ALLERLIEBSTE LIEBLINGS-SACHERTORTE machen (zum Glück eh, keine große Sache - falls es mich trifft - was ich aber nicht glaube).




Zutaten für 4 Personen:
1/2 kg Knödelbrot
1/4 l Milch
450 g passierter Spinat
60 g Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch (wer keinen Knoblauch mag - lässt diesen einfach weg)
40 g Butter
2 Eier 
1 EL Mehl
Salz, Pfeffer
1 Prise Muskatnuss
ca. 150 g Gorgonzola in kleine Stücke geschnitten (zum Füllen der Knödel)
Zum Anrichten:  geschmolzene Butter, Bergkäse oder Parmesan 





Zubereitung:

  • Knödelbrot mit heißer Milch übergießen und ziehen lassen
  • Zwiebel /Knoblauch fein hacken und in Butter kurz anrösten - abkühlen lassen
  • Passierten Spinat, die abgekühlte Zwiebel-/Knoblauchmischung, die Eier sowie das Mehl gut mit der Knödelbrotmasse vermischen
  • Würzen mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat 
  • Masse gut durchziehen lassen (ca. 15 Minuten) 
  • Kleine Knödel formen und je mit 1 kleinem Stück Gorgonzola füllen
  • Knödel nacheinander ins leicht gesalzene, wallende Wasser gleiten lassen und dann im offen Topf ca.
    15 Minuten garziehen lassen
  • Mit brauner Butter übergießen und mit Käse bestreuen




Quelle: Rezepte von Bäuerinnen






SCHWEDISCHE MANDELTORTE



Lange schon habe ich dieses Rezept in meinem Rezeptbüchlein stehen. Scheiterte es oft an den Zutaten, dann wieder mal am Wollen und und und. Schon allein das Lesen der Zubereitungsart hat mich xmalig davon abgehalten, diese Torte zu machen. Im nachhinein betrachtet - verstehe ich selber nicht warum?? Aber manchmal ist man halt ein bisserl kompliziert. Nix hasse ich mehr als wenn etwas schiefgeht. Ich brauche keinen neuerlichen Fall für die Mülltonne (das letzte Küchenmalheur "Rhabarber-Cheesecake" - ging total in die Hose - dabei hat es im Rezeptheft so schön ausgeschaut....).

Ich habe diese Torte für liebe Gäste gemacht - da ich mir allerdings nicht so ganz sicher war - ob diese auch wirklich eine Schwedische Mandeltorte mögen, habe ich - als reine Vorsichtsmassnahme - noch die von allen so geliebten Topfenschnitten gemacht. Das wäre allerdings in keinster Weise nötig gewesen - weil die Mandeltorte einfach grandios gut angekommen ist! 

Und Marie - was sagst du als Schwedin zu unserer Version der Mandeltarta - bin schon gespannt was von dir zu hören?





Zutaten Tortenboden:
4 Eiklar
140 g Kristallzucker
70 g Mandeln fein gerieben

Zutaten Fülle:
170 g Kristallzucker
20 geschälte Mandeln (grob gehackt)
350 ml Schlagobers
50 g Butter
4 Eidotter
Rum oder Amaretto nach Geschmack
70 g Mandelblättchen

Außerdem: Backpapier, Mehl, etwas Öl/Butter zum Bestreuen




Zubereitung Tortenboden:

  • Aus Backpapier zwei Quadrate (ca. 30 x 30 cm) schneiden und mit Butter bestreichen und mit Mehl bestreuen
  • Backrohr auf 200 ° vorheizen
  • Eiklar mit Kristallzucker zu cremigem Schnee schlagen - Mandeln unterheben
  • Ein Backpapierstück auf das Backblech legen und eine Ringform draufstellen, die Hälfte der Masse einfüllen und glatt streichen - Masse sodann im vorgeheizten Rohr (mittlere Schiene) ca. 15 Minuten hellbraun backen
  • Tortenboden aus dem Rohr nehmen, vom Papier lösen und abkühlen lassen - aus der übrigen Masse den 2. Boden backen
Zubereitung Krokant bzw. Fülle:
  • Backblech dünn mit etwas Öl oder Butter bestreichen
  • Die Hälfte des Kristallzuckers in einem Topf unter ständigem Rühren goldgelb schmelzen - Karamell vom Feuer nehmen - die grob gehackten Mandeln untermischen und sofort auf das Blech - möglichst glatt aufstreichen - und gut auskühlen lassen - danach fein hacken
  • Butter mit Dotter und dem restlichen Zucker cremig rühren
  • 200 ml Schlagobers aufkochen und unter ständigem Rühren ganz   l a n g s a m   in die Dottermasse gießen 
  • Eierobers dann zurück in das Kochgefäß geben und auf ganz kleiner Flamme solange rühren - bis die Masse eine cremige Konsistenz hat - danach in eine Schüssel gießen und gut abkühlen lassen
  • 150 ml Schlagobers steif schlagen und mit dem Mandelkrokant unter die Creme mischen - nach Geschmack noch Rum oder Amaretto hinzufügen
  • Tortenboden mit der Hälfte der Creme bestreichen - zweiten Boden drauflegen und mit der restlichen
    Creme bestreichen
  • Mandelblättchen in einer Pfanne kurz rösten - abkühlen lassen und die Torte damit bestreuen
  • Torte ca. 1 Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen





Das schwedische Kaffeekränzchen kann beginnen ......





 
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