BÄRLAUCH-CRACKER




Knabbergebäck - am besten/einfachsten wäre es nicht damit anzufangen! Warum? Weil man nämlich erst dann wieder aufhört, bis alles weggefuttert ist..... 

Diese Cracker sind flott gemacht und halten (sofern ihr konsequenter seid als ich) luftdicht verpackt bis zu 2 Wochen. Pur oder mit einem leckeren Dip sind sie auf jeder Party der Hit. 




Zutaten (für 20 - 30 Stück abhängig von Form/Größe)
30 g Parmesan (vorzugsweise 24 Monate alt)
125 g Mehl
25 g Olivenöl
50 g Sahne (eventuell etwas mehr)
Fleur de Sel oder flockiges Meersalz zum Bestreuen
feinst gehackter Bärlauch 


Zubereitung:
  • Backofen auf 200 ° vorheizen
  • Käse fein reiben
  • Mehl und Bärlauch-Salz in einer Schüssel vermischen - dann das Olivenöl und den fein gehackten Bärlauch dazugeben und alles zügig mit den Fingern zu kleinen Bröseln verarbeiten
  • Erst jetzt die Sahne dazugeben und alles schnell zu einer Teigkugel verkneten - falls der Teig zu trocken ist eventuell noch Sahne hinzufügen (schnell arbeiten, da der Teig sonst zu warm und schmierig wird!)
  • Den Teig mit den Händen flach drücken, zwischen 2 Bögen Backpapier legen und mit einem Nudelholz möglichst dünn ausrollen - dann auf ein Backblech legen und den oberen Backpapierbogen abziehen
  • Die Teigplatte mit dem Pizzaroller oder einem gewellten Teigrand in mundgerechte eckige Cracker teilen (Zusatzinfo: Die zugeschnittenen Teigstücke müssen vor dem Backen nicht mehr auf dem Blech auseinandergezogen werden - sie schrumpfen im heißen Ofen und backen nicht zusammen - siehe auch Bild)
    Mit ein wenig Fleur de Sel bestreuen und in die Mitte des Ofens schieben und ca. 13 - 15 Minuten backen
  • Da die am Rand liegenden Cracker ein wenig schneller bräunen als die in der Mitte, diese mit dem Pfannenwender früher entnehmen
  • Die Cracker dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahren - oder gleich essen 




Als weitere Variante bietet sich folgendes an:
  • fein gehackte Oliven
  • Mohn
  • Sesam
  • andere Kräuter
  • Speckwürfel
  • getrocknete Tomaten 
  • und und und - eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt







Abgewandelt nach einem Rezept aus dem Buch
"GESCHENKIDEEN AUS DER KÜCHE" von Nicole Stich & Coco Lang






MANTUA / LOMBARDEI - REISEIMPRESSIONEN




Es bloggt der Göttergatte:

Mantua stand schon lange auf der Liste meiner Reiseziele - und in den heurigen Osterferien hat es endlich geklappt. Wir haben einige Tage in der Provinz Mantua im Süden der Lombardei verbracht. Und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht - es war ein wirklich abwechslungsreicher Kurzurlaub mit herrlicher Landschaft, interessanten Städtchen und einer ausgezeichneten Küche.

Mit den folgenden Fotos möchte ich euch auf eine kleine Rundreise durch diese Region entführen:

Mantua mit seinen prächtigen Adelspalästen, großzügigen Plätzen und Einkaufsstraße liegt umrahmt von drei Seen









Salò am Westufer des Gardasees, das Städchen mit seinen Boutiquen und Restaurants in der schönen Altstadt und einer langen Uferpromenade lädt zum bummeln und shoppen ein (zur Freude meiner beiden Mädels).












Borghetto, das ehemalige Festungsdorf liegt inmitten zahlreicher Wasserdurchlässe und an der berühmten Brücke Ponte Visconteo.










Der Park Sigurtá gehört mit seinen 600.000 m² zu den außergewöhnlichsten italienischen Landschaftsgärten. Aufgrund der Weitläufigkeit des Geländes haben wir den Park mit einem Golfcar erkundet - unsere Tochter wollte am nächsten Tag am liebsten sofort wieder in den Park...










Castellaro Lugasello - heißt wörtlich übersetzt: die Festung am kleinen See - ist ein mittelalterliches Städtchen, das noch zur Gänze von einer Stadtmauer umgeben ist.








Und zum Schluss noch einige Impressionen von unserer Unterkunft inmitten der Weingärten in der Gemeinde Cavriana









Wir haben uns bei der Familie Cattani - Agriturismo Dondino überaus wohl gefühlt und uns über die sehr herzliche und freundliche Atmosphäre gefreut. Das Frühstück wird von der Nonna des Hauses zubereitet - die uns mit allerherrlichsten selbstgebackenen Köstlichkeiten verwöhnt hat - absolut empfehlenswert!

Mille Grazie!





















SÜSSES AMARETTO-OSTERLAMM




Wie schnell doch die Zeit vergeht - unser Kurzurlaub ist leider schon wieder vorbei und Ostern steht vor der Tür. Ich habe noch keine Eier gefärbt, nix gebacken und auch sonst ist die Osterdekoration recht spärlich ausgefallen - Schande über mein Haupt! Irgendwie habe ich heuer keine Osterambitionen. Aber dem Geraunze meiner 2 Lieben kann ich mich natürlich nicht ganz entziehen - also gibt es sozusagen ein süßes

Last-Minute-Osterlämmchen




Eigentlich habe ich dieses Osterlämmchen sonst immer mit Eierlikör gemacht - aber irgendwie ist mein Eierlikör-Vorrat abhanden gekommen. Nicht, dass ihr mir da noch was Falsches denkt - ich persönlich mag keinen Eierlikör, der Göttergatte auch nicht - ja und das Töchterchen schon 3x nicht (die Greti war's - bist mir eh nicht bös, wenn ich das jetzt verrate - ich verspreche dir auch wieder welchen zu machen!).

Da krieg ich fast die Krise, wenn ich während des Backens draufkomme, dass mir Zutaten fehlen - aber nutzt ja eh nix! "Improvisation" ist dann das Zauberwort der Stunde - in diesem Fall eben der Amaretto anstatt des Eierlikörs. Eins kann ich euch schon mal verraten - wir finden die Amaretto-Variante eindeutig besser. Gut geeignet auch als Ruck-Zuck-Mitbringsel zum Osterbrunch!

Zutaten für 1 Lamm-Backform mit 0,7 l Inhalt
3 Eier
70 g Speisestärke
70 g Mehl
70 g Staubzucker
100 g Butter
1 Prise Backpulver
1 Prise Vanillezucker
1 Prise Salz
100 ml Amaretto (alternativ: Eierlikör)
2 Schokotröpfchen (für die Augen)
Butter und Mehl zum Fetten / Stauben der Form
Staubzucker zum Bestreuen




Zubereitung:
  • Backform gut einfetten und mit Mehl ausstreuen (wichtig!)
  • Mehl, Speisestärke und die Prise Backpulver gemeinsam versieben
  • Handwarme Butter mit Staub- und Vanillezucker schaumig rühren - Prise Salz dazugeben
  • Jeweils ein 1 Ei abwechselnd mit Amaretto (alternativ: Eierlikör) und dem Mehlgemisch zum Abtrieb dazugeben, dabei immer abwarten bis sich die Masse gut bindet (Tipp: keine kalten Eier verwenden - die Zutaten sollten idealerweise eine annähernd gleiche Temperatur haben!) 
  • Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backrohr für ca. 30 - 40 Minuten backen (Stäbchenprobe!)
    Achtung: Der Teig geht in die Höhe! Falls ihr das Gefühl habt, zuviel Teig zu haben - füllt einfach etwas in ein Papier-Muffinförmchen, das hat den Vorteil, dass man gleich eine kleine Kostprobe hat und nix überläuft 
  • Herausnehmen und gut abkühlen lassen - aus der Form lösen 
  • Schokotröpfchen als Augen anbringen und mit Staubzucker bestreuen






Ich wünsche euch von ganzem Herzen ein zauberhaftes Osterfest! Genießt die freien Tage und lasst euch die hoffentlich "warme Frühlingssonne" ins Herz scheinen!









OFENLACHS MIT BÄRLAUCHRISOTTO UND RIESLING-SCHAUM




Etwas Grünes auf dem Teller macht sich immer gut - zum einen hat Mann/Frau das Gefühl etwas Gesundes zu essen - zum anderen schmeckt es toll! Ich liebe das satte Grün dieses Risottos dazu das dezente Knoblaucharoma und als Begleiter "Ofenlachs mit Riesling-Schaum"! Schlemmerherz - was willst du noch mehr? Gar nix - obwohl, was Süßes geht (leider) immer ! Und das in der Fastenzeit - da meldet sich doch gleich wieder das schlechte Gewissen....




Zutaten für 4 Personen

Bärlauchpaste
1 kleiner Bund Bärlauch
4 EL Olivenöl

Risotto
1 Zwiebel
4 EL Olivenöl
200 g Risottoreis
Salz, Pfeffer
200 ml Weisswein (Welschriesling)
450 ml Gemüsebrühe
geriebener Parmesan nach Geschmack

Ofenlachs
4 Tranchen Lachsfilet (pro Portion ca. 150 g)
Saft 1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
120 g Butter in (kleine Stückchen/Flocken)

Rieslingsauce
1 kleine Schalotte in Würfel geschnitten
1 TL Butter 
1/8 l Welschriesling
1/8 l Fischfond
100 ml Sahne
30 g Butterwürfel
Salz, Pfeffer, Zitrone







Zubereitung Bärlauchpaste:
  • Bärlauch grob schneiden - und dann in der Küchenmaschine gut zerkleinern und mit dem Olivenöl vermischen (ich mixe das Olivenöl bei Pesto/Paste immer händisch dazu - das verhindert nämlich einen bitteren Geschmack!)
Zubreitung Bärlauchrisotto:
  • Schalotten in Butter farblos anschwitzen
  • Reis dazugeben und glasig dünsten und unter fleißigem Rühren zeitweise mit dem Welschriesling bzw. dem Gemüsefond ablöschen und solange kochen, bis der Reis noch einen leichten "Biss" hat
  • Kurz vor dem Servieren den Parmesan sowie die Bärlauchpaste einrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
  • Wer absolut gar nicht auf die Figur achten muss, kann das Risotto noch mit Butterwürfeln verfeinern
Zubereitung Ofenlachs:
  • Ofen auf 200 ° vorheizen
  • Lachsfilet waschen und trocken tupfen, mit Zitronensaft beträufeln und mit Bärlauch-Salz und Pfeffer würzen
  • Lachs in eine ofenfeste Form hineingeben oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen -  Butterflocken auf dem Lachs verteilen und im heißen Ofen für ca. 15 - 20 Minuten braten (der Fisch sollte in der Mitte noch etwas glasig sein - ist er zu lange im Rohr wird der Fisch trocken)
Zubereitung Rieslingschaum:
  • Schalotte in Butter anschwitzen und mit Welschriesling ablöschen - Flüssigkeit bei kleiner Hitze ziemlich einreduzieren lassen
  • Fischfonds und Sahne dazugießen, aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Zitrone würzen - nochmals bei kleiner Hitze einkochen lassen und zuletzt mit kalter Butter mixen und mit dem Mixer gut aufschäumen

Anrichten:
  • Risotto in der Mitte der Teller verteilen
  • Lachsfilets oben draufsetzen
  • Rieslingsauce eventuell nochmals kurz aufschäumen und über dem Fisch bzw. dem Risotto
    verteilen

G U T E N     A P P E T I T !











RAFFAELLO-GUGELHUPF




Schon wieder ein "Gugelhupf-Rezept - ich kann's eben nicht lassen! So ein Gugelhupf ist mir tausendmal lieber als die vielgepriesenen Magic- und Wondercakes denen man im Netz mitunter so begegnet.  Saftig, mit feinem Kokosgeschmack und schokoladig köstlich - genauso würde ich es mal beschreiben. Wer es wirklich wissen will wie es schmeckt -  probiert's am besten selber aus ;-)!




Eine dreifaches Hoch dem Gugelhupf und seinen vielen Varianten! Einige davon habe ich ja schon gepostet und zwar: 




Zutaten:
150 g weiße Schokolade
150 g Butter
4 Eier
150 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
180 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
150 g Kokosflocken
200 ml Kokosmilch
1 Pkg. weiße Schokoladeglasur
Kokosflocken zum Bestreuen





Zubereitung:
  • Eier in Eiklar und Dotter trennen
  • Eiklar zu Schnee schlagen und mit 50 g Zucker ausschlagen
  • Butter und weiße Schokolade über Wasserdampf schmelzen
  • Dotter mit dem restlichen Staubzucker und dem Vanillezucker schaumig rühren und anschließend die Schoko-Butter-Mischung unterrühren - gut mixen
  • Mehl, Backpulver und Kokosflocken miteinander vermischen und abwechselnd mit der Kokosmilch unter die Masse rühren
  • Zuletzt den steif geschlagenen Schnee unterheben
  • Teig in eine gefettete und bemehlte Gugelhupf-Form einfüllen und bei 180 ° im vorgeheizten Backrohr ca. 50 Minuten backen
  • Nach dem Auskühlen mit weißer Schokoladeglasur überziehen und mit Kokosflocken bestreuen 


















 
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