MIESMUSCHELN IM SAFRAN-GEMÜSE-FOND MIT CREME FRAICHE




"MUSCHELN" -
ALS WÜRDE MAN DAS MEER MIT DER ZUNGE UMARMEN......


Nachdem ich ja oft und gerne mal was anderes ausprobiere - gibt's heute kein klassisches Miesmuschel-Rezept sondern Miesmuscheln mal anders - nämlich mit Safran-Gemüse-Fond und Creme fraiche. Ich finde, es sieht nicht nur toll aus sondern schmeckt absolut überzeugend! Probieren ausdrücklich empfohlen!








Zutaten für 4 - 6 Personen:
2 kg Miesmuscheln
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
400 g Wurzelgemüse (Karotten, Lauch, Pastinaken, Sellerie)
4 EL Olivenöl
1 Bund Petersilie
1 Vanilleschote
1/2 rote Chilischote
2 Lorbeerblätter
je 1/2 TL Koriander- und Anissamen
2 Nelken, 1 Sternanis
200 ml trockener Weißwein
1 Briefchen Safran
100 ml frisch gepresster Orangensaft
200 ml Wasser (oder Gemüsefond)
150 g Creme Fraiche
Salz sowie frisch gemahlener schwarzer Pfeffer





Zubereitung:

  • Muscheln unter fließend kaltem Wasser bürsten und die Bärte entfernen
  • Schalotten und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden
  • Gemüse waschen/schälen und fein würfeln
  • Für den Gemüsesud Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und Gemüse, Schalotten,
    Knoblauch, Lorbeerblätter unter Wenden einige Minuten andünsten
  • Petersilie waschen, Blättchen von den Stängeln zupfen und Stängel in feine Röllchen schneiden (etwas für die Garnierung aufbewahren) 
  • Vanilleschote längs aufschlitzen, Chilischote waschen - Samen und Scheidewände entfernen - fein hacken und beides mit den Gewürzen - (bis auf den Safran!!) hinzufügen und mitrösten
  • Dann mit Weißwein ablöschen und für ca. 10 - 15 Minuten auf die Hälfte einkochen lassen
  • Safran und Orangensaft dazugeben und mit ca. 200 ml Wasser (oder Gemüsefond) aufgießen
  • Ca. 5 Minuten bei starker Hitze offen kochen lassen - Creme fraiche einrühren und kräftig salzen und pfeffern
  • Geputzte Muscheln hinzufügen und bei starker Hitze (zugedeckt) ca. 3 bis 6 Minuten dünsten -
    dabei ein paar Mal umrühren bis sich alle Muscheln geöffnet haben -  geschlossene Muscheln wegwerfen!
  • Muscheln mit einer Schaumkelle in vorgewärmte Teller füllen und 2 bis 3 Esslöffel Muschelsud
    darübergeben und mit gehackter Petersilie bestreuen 






Ich habe das Rezept etwas abgewandelt - es ist ursprünglich aus meinem derzeitigen Lieblingskochbuch 
"Jetzt können die Gäste kommen" von Bernadette Wörndl 


JOGHURT-ZIMT-KUCHEN




Heute gibt's einen Kuchen für jeden Tag. Warum für jeden Tag? Weil er einfach und recht unkompliziert gemacht ist und ohne viel Schnick-Schnack daherkommt. Das besondere an diesem Kuchen sind die mitgebackenen Zimtstreusel. Ein Frischkäse-Topping rundet das ganze perfekt ab. Wer den Kuchen lieber mit Staubzucker bestreut kann dies getrost tun - auch das schmeckt gut.




Zutaten für den Kuchen:
120 g Butter
180 g  Zucker
3 Eier
1 1/2 TL Bourbon-Vanillezucker
300 g Joghurt
270 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zutaten für die Streusel:
50 g Braunzucker
100 g Mehl
1 1/2 TL Zimt
60 g Butter
1 Prise Salz

Zutaten für das Frischkäse-Topping:
90 g Frischkäse
50 g Staubzucker




Zubereitung Kuchen:
  • Butter, Zucker, Vanillezucker im Mixer gut flaumig rühren
  • Eier nach und nach dazugeben und gut weiterrühren - danach langsam das Joghurt einrühren
    (je höher der Fettgehalt des Joghurts - umso flaumiger ist der Kuchen - ich habe Magerjoghurt
    verwendet)
  • Mehl mit Backpulver und der Prise Salz vermischen und zuletzt unter die Rührmasse unterheben

Zubereitung Zimstreusel:
  • Butter schmelzen und einfach mit den übrigen Zutaten zu Streuseln vermengen - beiseite geben

Zubereitung Frischkäse-Topping:
  • Frischkäse mit dem Staubzucker verrühren (falls die Masse noch zu fest ist - einfach mit etwas Milch verdünnen)


Weitere Vorgangsweise:
  • Tortenform (ich habe eine Napfkuchenform verwendet) mit etwas Butter einfetten und bemehlen
  • Die 1/2 des Teiges einfüllen und die Zimtstreusel darüberstreuen - dann den noch verbliebenen Teig
    einfüllen und ab damit in das mit 180° vorgeheizte Backrohr 
  • Backdauer ca. 50 bis 60 Minuten (Stäbchenprobe machen!)
  • Kuchen gut auskühlen lassen und aus der Form stürzen
  • Mit dem Frischkäse-Topping (alternativ Staubzucker) verzieren
  • Fertig - da war's schon!









BIERGESCHMORTES RIND




Herrenabend - heute wird es deftig! Der Biervorrat wird aufgestockt und wen ich mir das ganze Gesöff so anschaue frage ich mich ernsthaft - bitte, wer soll das alles trinken?? Kommt heute ein Bus voll Männer zu uns oder was? Der Göttergatte summt freudig vor sich hin und wieselt geschäftig hin und her. Einzig und allein die Frage des kulinarischen Genusses ist noch ungelöst? Diesen Part darf ich übernehmen. Bohrend nerve ich mit Fragen - was bei den Herrenabenden denn immer so alles aufgetischt wird? Chili con Carne, Gulaschsuppe, Schweinsbraten, Fleischkäse. Okay, dass brauche ich dann ja schon mal nicht mehr in die engere Auswahl nehmen. Dann flüstert mir der Göttergatte zu - er würde gern mal wieder was mit einer leckeren Sauce haben - so ein Gulasch vielleicht?Gar nicht mal so ein schlechte Idee - weil das lässt sich gut vorbereiten und schmeckt immer!  Plötzlich fällt mir ein, dass Rindfleisch nicht nur mit Rotwein sondern auch mit Bier sehr gut harmoniert. Schmorgerichte sind ideal für Gäste - der Geschmack kann sich bei größeren Mengen noch besser entfalten und angerichtet ist im Handumdrehen - PERFEKT oder?




Zutaten für 4 bis 6 Personen:
  • 800     g   Rindfleisch (Schulter, Unterschale oder Wade) in 3 - 4 cm große Würfel geschnitten
  • 200     g   Schalotten
  • 2              große Zwiebel
  • 2 EL        Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 200     g   Wurzelgemüse (z.B. Sellerie, Karotten, Pastinaken,)
  • 3              Knoblauchzehen
  • 3              Thymianzweige
  • 1              Lorbeerblatt
  • 2              Gewürznelken
  • 2              Pimentkörner
  • 1 TL         Koriandersamen
  • 1 EL        Tomatenmark
  • 1/2 L        Dunkles Bier
  • 2              Karotten
  • 30  g        Butter
  • 8              Scheiben Speck
  • 250 g       frische Champignons
  • etwas       frische Petersilie






Zubereitung:
  • Fleisch zum Temperieren bereits 1 Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen
  • Backofen auf 160 ° vorheizen
  • Olivenöl (vorzugsweise im Schmortopf) erhitzen und das Fleisch bei mittlerer Hitze 1 - 2 Minuten rundum braun anbraten, dabei nicht zu viele Fleischwürfel auf einmal hineingeben, nur gelegentlich rühren und für konstante Hitzezufuhr sorgen
  • Salzen, pfeffern und beiseite stellen
  • Zwiebel schälen, würfeln und im Bratenrückstand ca. 10 Minuten anbraten lassen
  • Gemüse ebenfalls schälen und würfeln und einige Minuten mitschmoren lassen
  • Knoblauch schälen, fein hacken und mit den Gewürzen und dem Tomatenmark in den Topf geben und eine Minute mitbraten
  • Das Rindfleisch wieder in den Topf geben und mit dem Bier aufgießen und zugedeckt im Ofen ca.
    2 1/2 bis 3 Stunden knapp mit Flüssigkeit bedeckt schmoren lassen - nach Bedarf eventuell noch etwas Flüssigkeit (Wasser/Brühe) angießen
  • Die 2 Karotten schälen und vierteln und zum Fleisch in der letzten halben Stunde dazugeben und mitschmoren lassen
  • In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und in größere Stücke schneiden und mit Butter in einer Pfanne braten - bis sie schön braun sind - dann mit etwas Staubzucker karamellisieren - 100 ml Wasser angießen und zugedeckt weich garen lassen und beiseite stellen
  • Speck würfeln und in einer separaten Pfanne mit den gesäuberten und geviertelten Champignons anbraten - salzen und pfeffern - beiseite stellen
  • Gebratene Schalotten, Speck und Champignons zum  fertig geschmorten Ragout geben - anrichten und mit Petersilie bestreuen
  • Beilagen-Empfehlung: Kartoffelpüree












Quelle: Abgewandelt nach einem Rezept von Bernadette Wörndl




HAPPY VALENTINE






Ohne Liebe wäre die Welt nicht die Welt.
Goethe








ROTE-BETE-RAVIOLI MIT ROSMARINBUTTER




Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Rote Beete (bei uns Rohnen genannt) nicht allzuviele Anhänger hat! Einerseits kann ich das relativ gut nachvollziehen. Als Kind  war damals alles, was mit Rohner zu tun hatte, absolut grauenvoll für mich. Ihr werdet euch jetzt sicher fragen, wieso sich das geändert hat. Ich sag nur - die Gemüsekiste war's! Nachdem diese wirklich reichlich mit Rohner bestückt war - musste ich mich- wohl oder übel (und widerwillig noch dazu!) damit auseinandersetzen. Insgeheim rechnete ich damit, dass meine 2 Liebsten das sowieso nicht essen würden. Aber weit gefehlt - alle waren hellauf begeistert!  Ich kann euch nur empfehlen, gebt den Rohnen (Roter Beete) eine Chance! Unser Faible für Rohnen begann mit diesem Gericht (absolut köstlich!). Und nachdem wir ja jetzt richtige Rohner-FANS geworden sind, haben wir uns Ravioli mit Rohnenfüllung und Rosmarinbutter gemacht. Das ist zwar aufwändiger, aber die ganze Familie war mit Feuereifer dabei und wir finden, dass sich die Mühe allemal gelohnt hat!






Zutaten für 4 Personen / Nudelteig:
  • 300   g       Mehl
  • 3                Eier leicht verquirlt
  • 1 EL          Olivenöl
  • 1                Prise Salz 
  • (Alternative: Fertig-Nudelteig kaufen)

Zubereitung des Teiges:
  • Mehl und Salz auf die Arbeitsfläche sieben und mit den Fingern eine Mulde in die Mitte drücken
  • Eier und Öl dazugeben und nach und nach das Mehl mit der Flüssigkeit zu einem Teig verbinden
  • Der Teig muss so lange durchgeknetet werden bis er glatt wird und etwas glänzt - es sollte nichts mehr an den Fingern kleben bleiben
  • Dann den Teig in Frischhaltefolie wickeln und bei Zimmertemperatur ca. 1/2 Stunde ruhen lassen (der Teig wird elastischer)
  • Danach den Teig auswickeln und nochmals gut durchkneten und in 4 Teile teilen 
  • 3 Teile wieder in die Frischhaltefolie wickeln - der Teig sollte nicht austrocken!
  • Mehl auf die Arbeitsfläche streuen und den Teig mit einem Nudelholz oder der Nudelmaschine ausrollen

Zutaten für die Fülle:
  • 1           Zwiebel, geschält und in feine Würfel geschnitten
  • 8 EL      Butter
  • 1/2  kg   gegarte Rohnen/Rote Bete = ca. 4 bis 5 Stück (ich habe vakuumierte verwendet!) 
  • 1            Ei
  • 1            Biozitrone (abgeriebene Schale davon)
  • 50 g       Frischkäse oder Topfen
  • 6            Zweige frischen Rosmarin (gewaschen, getrocknet und die Blätter abgezupft)
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan nach Geschmack

Zubereitung:
  • Den fein gewürfelten Zwiebel in 1 EL Butter anschwitzen - abkühlen lassen und beiseite stellen
  • 2 Rohner-Kugeln in feine Würfel schneiden - die restlichen Rohner-Kugeln in dünne Scheiben schneiden
  • Ei trennen, die angeschwitzten Zwiebelwürfel, die Rohnerwürfel, das Eigelb, den Frischkäse und die abgeriebene Zitronenschale miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen (= Fülle)
  • Nudelteig in möglichst dünne Bahnen ausrollen
  • Eine Hälfte des Nudelteiges mit Fülle belegen (jeweils ca. 4 cm Abstand lassen)
  • Eiweiß verquirlen und die Teigränder damit bestreichen - die andere Teighälfte darüberlegen und leicht andrücken - dann mit einem runden Ausstecher (ca. 8 cm) Teigkreise ausstechen - damit ja alles gut hält, haben wir die Ränder noch extra mit der Gabel angedrückt (macht sich auch optisch recht gut)
  • In einem breiten Topf Wasser aufkochen lassen (ca. 4 Liter) und die Hälfte der Ravioli dann bei leicht köchelndem Wasser ca. 5 Minuten garen
  • Ravioli mit der Schaumkelle herausheben - gut abtropfen lassen - die restlichen Ravioli ebenso kochen und abtropfen lassen
  • Parmesan grob reiben
  • 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Rohnerscheiben ganz kurz darin anbraten
  • Restlichen Butter in einer weiteren Pfanne erhitzen, Rosmarin dazugeben - Ravioli sodann portionsweise in der Rosmarinbutter schwenken mit den gebratenen Rohnerscheiben anrichten - Parmesan darübergeben und mit der Butter beträufeln - Fertig! 





  • Die verbliebenen Teigreste habe ich zu Maltagliati  (Übersetzung auf deutsch die schlecht geschnittenen Nudeln) verarbeitet und trocknen lassen 




PUNSCHKUGELN




Beim Ausstechen der Herzen für den HERZKUCHEN sind Kuchenreste übrig geblieben. Diese Reste eignen sich hervorragend zum Punschkugeln zu machen. Geht einfach, schmeckt lecker und ist ebenfalls eine nette Aufmerksamkeit zum Valentinstag!

Rezept: 
  • ca. 500 g    Kuchenreste zerkleinert *)
  • ca.  50 g     weiche Butter
  • 3    EL        Marillenmarmelade
  • 4    EL        Rum / Alternative: Orangensaft - dann sind es natürlich keine Punschkugeln mehr
  • 3    EL        geriebene Mandeln oder Nüsse
  • Zuckerperlen zum Verzieren
  • Geschmolzene Kuvertüre zum Tunken





Zubereitung:
  • Zutaten nach und nach beigeben und mit dem Knethaken des Rührgerätes verrühren  - sodass die Masse formbar ist  (Konsistenz immer wieder mal prüfen - bei Bedarf noch Flüssigkeit dazugeben oder eventuell Flüssigkeit reduzieren)
  • Kugeln formen - in Schokolade tunken und mit den Zuckerperlen verzieren - trocknen lassen




Abgewandelt nach einem Rezept der Lecker Bakery


*) Falls Ihr keine Kuchenreste zur Hand habt - hier noch ein Rezept welches sich auch ganz gut dafür eignet:

  • 80    g    weiche Butter
  • 60    g    Staubzucker
  • 2            Eier (Größe M)
  • 130 g     Mehl
  • 1  KL    Backpulver
  • 1           Prise Salz
  • rote       Lebensmittefarbe zum Einfärben des Teiges /  (Alternative: 70 g Backkakao) 
  • 3 EL      Rum

Zubereitung:
  • Butter mit Staubzucker, den Eiern und der Prise Salz gut schaumig rühren
  • Mehl mit Backpulver vermischen - unter den Teig unterheben und zuletzt noch den Rum sowie die Lebensmittelfarbe (oder den Backkakao dazugeben)
  • Den Teig auf ein befettetes, bemehltes Backblech aufstreichen und bei 180° ca. 20 Minuten backen
  • Teig gut auskühlen lassen und zerkleinern - weitere Zubereitung siehe oben !






HERZ-KUCHEN



Alle Jahre wieder ..........

Am 14. Februar steht wieder ein besonderer Tag an "Valentinstag" - der Tag der Liebenden (für freiwillige und auch unfreiwillige Singles wahrscheinlich die reinste Zumutung). Schon seit einigen Wochen bemerkt man in den Geschäften, dass es wieder "herzig" wird! Die Blüten dieses Treibens nehmen zuweilen ungeahnte Ausmaße an. Hieß es früher nur, der Valentinstag ist eine Erfindung der Blumenhändler und Juweliere muss man bisweilen feststellen, dass sich mittlerweile als Geschenk für den Valentinstag alles Mögliche und Unmögliche eignet . Auch vom ValenTIERtag wird zuweilen schon gesprochen. Bei aller Liebe zu den Haustieren - aber das finde ich absolut übertrieben! Ich kann jedenfalls, dem ganzen Kommerz nicht allzu viel abgewinnen. Lieber backe ich (mit ganz viel Liebe) einen Kuchen mit Herz und drück dem Liebsten ein Küsschen auf die Wange! Ist doch viel persönlicher oder?

Wenn ihr auch findet, dass es nicht unbedingt die schlechteste Idee ist für den Valentinstag selber einen Kuchen zu backen - dann seid ihr richtig - das Rezept habe ich unten aufgeschrieben!




Zutaten für 1 Kastenform
(Größe ca. 11 x 25 cm; 1,5 Liter Inhalt)

  • 375 g      weiche Butter
  • 400 g      Mehl
  • 1              Bio-Zitrone (Schale und Saft)
  • 350 g      Zucker
  • 1 Pkg.     Bourbon-Vanillezucker
  • 100 ml    Milch
  • Salz
  • 7             Eier
  • 1 Pkg.     Backpulver
  • rote         Lebensmittelfarbe
  • Staubzucker zum Bestäuben




Zubereitung:
  • Kastenform einfetten und mit etwas Mehl (alternativ: Brösel/geriebene Nüsse) ausstreuen
  • Backofen auf 175° vorheizen
  • Zitrone waschen, trocknen, fein abreiben und dann den Saft auspressen
  • Butter, Zucker, Zitronenschale und Vanillezucker und Salz mit dem Mixer gut cremig rühren
  • Eier nach und nach unterrühren
  • Mehl mit Backpulver vermischen und mit dem Zitronensaft und der Milch unter die Butter-Ei-Masse rühren 
  • Teig halbieren - eine Hälfte zugedeckt kalt stellen
  • Die andere Hälfte mit der Lebensmittelfarbe einfärben und die Masse in die gefettete Kastenform einfüllen und im heißen Ofen ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!)
  • Kuchen in der Form gut abkühlen lassen (ca. 50 Minuten) - dann aus der Form stürzen 
  • Den gut ausgekühlten Kastenkuchen in ca. 15 Scheiben schneiden und aus jeder Scheibe mit dem Keks-Ausstecher ein Herz (optimal wäre die Größe von ca. 5 cm - dann hat man nicht so viel Kuchenreste übrig) ausstechen 
  • Form waschen und erneut einfetten und bemehlen
  • Backofen wieder auf 175 ° vorheizen
  • Schritt 1: Die Herzen hintereinander in die Form legen 
  • Schritt 2: An die freie Längsseite etwas Teig einfüllen - 
  • Schritt 3: Die Herzen leicht an den Teig schieben und den Teig an der anderen Längsseite verteilen
    Schritt 4: Herzen nochmal gerade rücken - mit dem restlichen verbleibenden Teig den Rand und oben bedecken (vom oben bedecken haben wir kein Foto gemacht - aber ich denke/hoffe, man weiß wie ich es meine)
  • Im vorgeheizten Backrohr ca. 45 Minuten backen lassen (+ Stäbchenprobe)
  • Kuchen wieder in der Form gut auskühlen lassen - stürzen und mit Staubzucker bestreuen


   
                    Schritt 1                                Schritt 2                              Schritt 3                               Schritt 4 



Die Kuchenreste habe ich zu "Punschkugeln" verarbeitet - das geht ganz easy, schmeckt lecker und eignet sich auch ganz  hervorragend als süße Aufmerksamkeit zum Valentinstag! (Fotos folgen)

Rezept: 

  • ca. 500 g    Kuchenreste 
  • ca.   80 g    weiche Butter
  • 3    EL        Marillenmarmelade
  • 4    EL        Rum / Alternative: Orangensaft / dann sind es natürlich keine Punschkugeln ;-)
  • 2    EL        geriebene Mandeln oder Nüsse
  • Zuckerperlen zum Verzieren
  • Geschmolzene Kuvertüre zum Tunken

Zubereitung:
  • Alle Zutaten mit dem Knethaken des Rührgerätes verrühren - sodass die Masse formbar ist
  • Kugeln formen - in Schokolade tunken und mit den Zuckerperlen verzieren - trocknen lassen




Abgewandelt nach Rezepten der Lecker Bakery






TOPFEN-SCHAUM-SUPPE




Meine Suppen-Statistik (in Bezug auf die Klicks) schaut eher trübe aus. Nichtsdestotrotz probiere ich es schon wieder mit einer Suppe. Diesmal gibt es eine cremige Topfen-Schaum-Suppe! Steter Tropfen höhlt die Zugriffsstatistik auf die Suppen (ähm den Stein). 

Solltet ihr gerade auf Diät sein - vergesst es bitte sofort - euer Hüftgold kriegt ihr damit nicht los! Diese Suppe ist wirklich außergewöhnlich "lecker" und für ein mehrgängiges Menü ein wunderbarer Starter!




Zutaten für 4 Personen:

  • 1/2      Zwiebel
  • 1/2      Knoblauchzehe
  • 1 EL    Butter
  • 1/16 L Weißwein
  • 0,4   L  Hühnerfond (alternativ Gemüsebrühe)
  • 1/8   L  Schlagsahne
  • 300  g   Topfen 
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Scheiben gebratener Rohschinken
  • gebratene Lauchstreifen




Zubereitung:

  • Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in 1 EL Butter anschwitzen
  • Mit dem Weißwein ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen
  • Hühnerfonds (Gemüsefonds) und Schlagobers beigeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen
  • Die Flüssigkeit durch ein Sieb abseihen, anschließend den Topfen einmixen
  • Mit Salz und Pfeffer würzen - aber nicht mehr aufkochen lassen!
  • Vor dem Servieren mit dem Stabmixer gut aufschäumen
  • Mit den gebratenen Lauchstreifen und dem Rohschinken anrichten - Fertig!








Quelle:
Regionalmagazin Platzhirsch
 
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