TOPFEN-MOHN-ZUPFBROT


Der Winter ist gekommen! Ganz sanft - ja beinahe zart hat er uns mit den weißen Flocken verwöhnt. Von mir aus - hätte er sich das jetzt auch sparen können. Ich bin irgendwie schon in Frühlingslaune und kann's kaum noch erwarten bis es im Garten wieder zu blühen anfängt. Aber - nicht umsonst heißt es: Das Wetter und die Verwandten kannst dir nicht aussuchen! Wobei ich gleich dazusagen muss - ich habe eigentlich alles nur ganz liebe Verwandte ;-)!




Aber zum Glück gibt es ja auch Dinge die man sich aussuchen kann! Meine 2 Süßen haben sich wieder mal Hefegebäck gewünscht. Nachdem dieses Zupfbrot (auch genannt: Pull-Apart-Bread - huch das klingt ja ungemein wichtiger) momentan sprichwörtlich fast in "aller Munde" ist, wusste ich gleich, das gehört jetzt zumindest auch einmal ausprobiert. Ein pikantes Zupfbrot ist natürlich zur Kaffeejause kein Thema. Zimt - ja schon lecker - aber da gibt's ja auch schon massenweise Rezepte. Wenn ihr öfter bei mir reinschaut, wisst ihr sicher, dass wir voll auf "Topfen" abfahren und nachdem der ja ein bisschen "farblos" daher kommt - habe ich mich dazu entschieden eine Fülle mit Mohn und Topfen zu machen. Wie sich herausgestellt hat eine äußerst schmackhafte Idee (selber auf die Schulter klopf!). 




Zutaten Germteig:

  • 500    g    Mehl
  • 1     Pkg.  Trockengerm
  • Salz
  • 250 ml      lauwarme Milch
  • 1     EL     Butter flüssig
  • 4     EL     Zucker
  • 1               Ei
  • 1/2  EL     Öl

Zutaten Mohnfülle:

  • 150    g     gemahlener Mohn
  • 100    g     Zucker
  • 130  ml     Schlagobers (Milch geht natürlich auch)

Zutaten Topfenfülle:

  • 250    g      Topfen
  • 100    g      Zucker
  • 1      TL     Maizena
  • 1               Ei
  • 1               Biozitrone (abgeriebene Schale sowie Saft)
  • 40      g     weiche Butter
  • Rum  nach Geschmack

Zubereitung Germteig:

  • Mehl, Germ, Salz und Zucker vermischen
  • Milch mit Butter und Ei versprudeln und unter das Mehlgemisch rühren
  • Teig verrühren und gut durchkneten
  • Teig in eine Schüssel geben und abdecken - an einem warmen Ort gehen lassen bis sich
    das Volumen sichtbar vergrößert hat
Zubereitung der Füllungen:

  • Die Zutaten für die jeweilige Fülle einfach mischen - sodass man 2 Füllen hat
    (1 x Mohn / 1 x Topfen)


Zubereitung:
(siehe untenstehende Fotos - ich hoffe, ich hab's für euch verständlich hingeschrieben)

  • Fertigen Germteig möglichst rechteckig ausrollen 
  • Teig in 2 Hälften teilen - wobei eine Hälfte mit der Topfenfülle bestrichen wird und
    die andere Hälfte mit der Mohnfülle (1. Foto)
  • Auf jeder Teighälfte in etwa 2 cm breite Streifen schneiden und jeden Teigstreifen zu einem "W"
    falten und sofort aufrecht - in eine mit Backpapier ausgelegte Springform -  (ca. 24 cm) stellen -
    mit den übrigen Teigstreifen ebenso verfahren und dicht an dicht in die Form setzen
  • Im vorgeheizten Backofen bei  175 ° ca. 35-40 Minuten backen lassen













NUDELN MIT RÄUCHER-LACHS UND ZITRONEN-PESTO




PASTAGERICHTE - für mich immer eine sichere Bank wenn es darum geht meine Liebsten beim Essen glücklich zu machen. Selbstgemachte
PASTA - schmeckt natürlich am leckersten. Aber dafür ist nicht immer die nötige Zeit/Lust vorhanden. Wenn schon keine selbstgemachten Nudeln - dann wenigstens selbstgemachtes Zitronenpesto - ist doch auch was oder?
Die Kombination mit Rucola, Räucherlachs und Kirschtomaten ist wirklich eine ganz feine Sache und mal was anderes. Immer nur Nudeln mit Tomatensauce ist ja fad (zwinker!).



Zutaten für 4 Personen:
  • 1          Knoblauchzehe
  • 100 g   Parmesan
  • 1 Pkg.  Rucola
  • 1 Biozitrone (abgerieben, Saft der 1/2 Zitrone)
  • 200 ml  Olivenöl
  • 30 g      Sesamsamen (geröstet)
  • Salz/ Pfeffer
    (das sind die Zutaten für das Zitronenpesto)
  • 1 EL     Olivenöl
  • 350 g    Schmale Bandnudeln (z.B. Bavette)
  • 200 g    Kirschtomaten
  • 200 g    geräucherter Lachs
  • 3 EL     Creme Fraiche




    Zubereitung Pesto:

    • 3/4 des Rucolas waschen, gut trocken tupfen und in Streifen schneiden
    • Knoblauch schälen und grob hacken
    • Sesam in der Pfanne rösten bis er zu duften anfängt
    • Parmean fein reiben
    • Rucola, Knoblauch, Sesam, Parmesan und Zitronenschale im Universalzerkleinerer fein pürieren
    • Nach und nach das Öl sowie den Zitronensaft unterheben 
    • Mit Salz und Pfeffer abschmecken






    Zubereitung Nudeln:

    • Nudeln in kochendem Salzwasser garen
    • Restlichen Rucola klein schneiden
    • Tomaten waschen und halbieren
    • Lachs ebenfalls schneiden
    • 1 EL Öl in der Pfanne erhitzen - die Tomaten unter Wenden ca. 3 - 4 Minuten braten
    • Räucherlachs dazugeben (Hitze reduzieren - sonst wird der Lachs trocken)
    • Die gekochten Nudeln abgießen und ebenfalls in die Pfanne geben
    • Creme Fraiche, den restlichen Rucola sowie das Zitronenpesto dazugeben und durchmischen








    Quelle: Abgewandelt nach einem Rezept von LECKER




    KNUSPRIGE HONIG-TOPFEN-SCHNITTEN



    Meine 2 allerliebsten Speisetester jammern mir schon die längste Zeit vor, dass sie gerne öfter wieder mal was "Süßes" hätten. Diese Glückspilze - haben keine Figurprobleme - wie ich Sie beneide - das kann ich euch gar nicht sagen!!

    Lange, wirklich ganz lange schon habe ich dieses Rezept bei mir herumliegen. Ja, herumliegen ist das richtige Wort dafür - aber sorry, es ist definitv genauso und nicht anders!

    Zeitungsausschnitte, handschriftliche Notizen, Ausdrucke aus dem Netz - ein riesiges Sammelsurium! Unzählige Köstlichkeiten die nur darauf warten endlich mal ausprobiert und vom Göttergatten ins rechte Licht gerückt zu werden.

    Ein Zettel weniger (grins) weil das Rezept jetzt ja online ist!

    Entrümpeln ist wirklich was herrlich befreiendes - ganz besonders wenn "KNUSPRIGE HONIG-TOPFEN-SCHNITTEN" dabei rauskommen .......




    Zutaten Knusperboden:
    • 120 g     Butter
    • 100 g     Vollrohrzucker
    • 120 g     Haferflocken extrazart

    Zutaten für die Füllung:
    • 250 g      Topfen
    • 100 g      Frischkäse
    • 80   g      Honig 
    • 1             Ei
    • Saft und Abrieb 1/2 Biozitrone

    Zutaten zum Bestreuen:
    • 2 bis 3 EL Honig (je nachdem wie süß ihr es gerne mögt)
    • 2 EL Haferflocken




    Zubereitung Knusperboden:
    • Butter und Vollrohrzucker mit dem Mixer gut durchmixen - Haferflocken dazugeben
    • Backrohr auf 180 ° vorheizen
    • Eine viereckige Kuchenform oder ein kleines Backblech (ca. 20 cm x 20 cm Durchmesser) mit Backpapier auskleiden
    • Die Haferflockenmasse in die Form reindrücken und im Backrohr ca. 15-20 Minuten vorbacken -
      (Konsistenz siehe Foto oben links!)

    Zubereitung Füllung:
    • Topfen, Ei, Zitronensaft und Abrieb sowie Honig mit dem Mixer einfach verrühren
      und dann auf die Knuspermasse auftragen
    • Ab ins Rohr damit und für ca. 25 Minuten fertigbacken .und gut durchkühlen lassen
    • Vor dem Servieren mit dem Honig (ca. 3 EL) beträufeln 
    • Die 3 EL Haferflocken kurz in der Pfanne anrösten und einfach noch drüberstreuen





    Wenn die Schnitten auch optisch nicht gerade als der Kracher rüberkommen - so kann ich euch dennoch versichern, dass sie ziemlich lecker waren!









    OFENKARTOFFEL MIT RÄUCHERLACHS UND SOUR CREAM



    Die ganze Zeit schon liegt mit der Göttergatte in den Ohren, doch endlich mal wieder die leckeren Ofenkartoffel mit Lachs zu machen. Jetzt wo ich gerade dabei bin, meine guten Vorsätze umzusetzen, kommt er mir mit so einem Vorschlag daher! Aber warum sollen andere auf was verzichten müssen - nur weil ich auf meine Linie schauen muss? Außerdem wäre es wirklich unklug, wenn ich es mir mit dem Göttergatten verscherze - der macht nämlich immer die Fotos für unseren Blog, jawoll!  Um sozusagen den "Haus- und Hoffotografen" bei Laune zu halten,  gab es daher wie gewünscht und bestellt: "Ofenkartoffel mit Räucherlachs und Sour Cream".

    Ich verrate euch noch was - auch ich habe mir einen Ofenkartoffel gegönnt :-) !

    Meine "Sour Cream" habe ich hinsichtlich der Kalorien entschärft - ohne Creme Fraiche - nur mit Magertopfen und etwas fettreduzierter Milch (ansonsten alles gleich)! Es war nicht ganz so cremig - aber allemal sehr lecker!

    Zutaten (4 Personen):    
            
    • 200 g Räucherlachs
    • 4 große mehligkochende Kartoffeln à ca. 250 g
    • 4 EL Olivenöl
    • Fleur de Sel
    • 250 g Topfen (ich habe Magertopfen verwendet)
    • 200 g Crème Fraîche
    • 1/2 Biozitrone (Schale davon)
    • 1 TL weißer Balsamico
    • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
    • 1/2 Bund Dill
    • 1 Stange Lauch (alternativ Spinat)
    • 1 EL Margarine



    Zubereitung Kartoffeln:
    • Kartoffeln gründlich waschen und trockenreiben. Die Schale mehrmals mit einer Gabel einstechen. Erst mit etwas Olivenöl, dann mit Fleur de Sel einreiben und auf einem Blech in den Backofen schieben - bei 180 Grad ca. 80 Minuten im Ofen garen


    Zubereitung Sour-Cream:
    • 50 g Räucherlachs kleinschneiden, Topfen mit Crème Fraîche verrühren und mit etwas fein geriebener Zitronenschale, Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken - den kleingeschnittenen Lachs und den Dill dazugeben 




    • Kurz bevor die Kartoffeln fertig gegart sind den Lauch in feine Ringe schneiden und in der Margarine langsam braten 
    • Kartoffeln mit einem Holzspieß einstechen, um zu prüfen ob sie gar sind
    • Aus dem Ofen nehmen, längs aufschneiden etwas auseinander drücken und mit Salz würzen 
    • Sour Cream auf den Kartoffeln verteilen
    • Den restlichen - in Streifen geschnittenen Räucherlachs - über der Sour-Cream anrichten - zu
      letzt das Teller noch mit dem gebratenen Lauch garnieren  (alternativ gedünsteter Blattspinat)   





     Schmeckt lecker mit frischem Blattsalat !



    MARMOR GUGELHUPF



    Heute gibt es einen Retro-Kuchen! Ich frage mich gerade, ob es  diese Bezeichnung überhaupt gibt? Welche Kuchen/Gerichte fallen euch zum Thema "RETRO" ein? Ich denke da sofort an Marmor-Gugelhupf. Unprätentiös, schnörkellos und momentan nicht gerade wirklich "en vogue"  ist er -  der gute alte Marmor-Gugelhupf. Warum ich ihn trotzdem präsentiere, werdet ihr euch jetzt fragen? Weil ich finde, dass er es verdient hat. Für mich ist er ein Kuchenklassiker! Nicht zu vergessen, dass so ein frischer Marmor-Gugelhupf schlicht und einfach (ohne Firlefanz, ohne Creme - nur mit Staubzucker bestäubt) herrlich schmeckt! Ich finde auch, dass er eine Zierde für jede Kuchentafel ist und sich keineswegs verstecken muss! Ja, ich hätte natürlich auch alles Mini-Gugel machen können - wahrscheinlich wäre eure Begeisterung ob der Optik der kleinen Dingerchen dann möglicherweise größer. Ehrlich gesagt hatte ich keine Lust das zu tun -  wenn schon Marmor- Gugelhupf - dann so wie ich ihn kenne und liebe. 

    Dieser Gugelhupf hat für mich die perfekte Konsistenz - nicht zu fluffig aber auch nicht zu fest - eben gerade richtig!  Früher gab es dazu immer ein Glas frische Milch und so schmeckt es mir auch heute noch am besten.



    Zutaten:
    • 6          Eier
    • 300  g  weiche Butter
    • 60    g  Staubzucker
    • abgeriebene Schale 1/2 Biozitrone
    • Mark einer 1/2 Vanilleschote
    • 1          Prise Salz
    • 200  g  Kristallzucker
    • 300  g  Mehl
    • 2 EL     Kakaopulver
    • 3 EL     Öl
    • etwas Butter und Mehl zum Befetten/Bemehlen der Form





    Zubereitung:
    • Gugelhupfform (3 l Inhalt) mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen
    • Eier in Dotter und Klar trennen
    • Butter mit Staubzucker, Zitronenschale, dem Mark der Vanilleschoten und Salz cremig rühren
    • Dotter nach und nach beigeben und weiterrühren
    • Eiklar mit der Hälfte des Kristallzuckers zu cremigem Schnee schlagen - restlichen Zucker langsam einrieseln lassen und weiterschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat - aufpassen, dass der Schnee dabei aber nicht zu fest wird !
    • Ein Drittel vom Schnee in den Butterabtrieb rühren - dann das Mehl und den restlichen Schnee behutsam unterheben
    • Backrohr auf 170°C vorheizen
    • Kakao mit Öl verrühren und ein Drittel des Teiges mit der Kakaomischung verrühren
    • Helle und dunkle Masse abwechselnd in die Form füllen - eine Gabel einmal rundum durch
      den Teig durchziehen (auf diese Weise erhält man eine interessante Musterung)
    • Im Backrohr ca. 1 Stunde backen
    • Gugelhupf herausnehmen und ca. 10 Minuten in der Form rasten lassen
    • Auf ein mit Kristallzucker bestreutes Stück Backpapier stürzen und auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.





    Quelle: Mama






    KASPRESSKNÖDEL / TIROLER HAUSMANNSKOST



    Auch wenn sich die Essensgewohnheiten in den letzten Jahren ziemlich geändert haben, ist Tiroler Hausmannskost nachwievor überall beliebt. Knödel, Nudeln, Nocken, Plenten, sein die vier Tiroler Elementen ...sagt ein alter Bauernspruch. Heute gibt's ein traditionelles Rezept meiner Mutter und zwar Pressknödel mit Brennsuppe. Unkompliziert zu machen und  total einfach! Ich weiss eigentlich auch nicht, warum ich so lange gezögert habe das mal zu probieren? Vielleicht liegt's aber daran, dass die ganze Bude danach ziemlich kaselt (nach Käse stinkt).

    Meine 2 haben mir unmissverständlich zu verstehen gegeben - dass das in Hinkunft (weil's ja auch dödelig einfach ist!) gefälligst öfter zu machen ist. Wir werden sehen - grad eine "leichte" Mahlzeit im Hinblick auf die Kalorien sind diese Pressknödel ja auch nicht!

    Ich verrat euch noch was - von sogenannten alten "Hausmannskost-Rezepten" habe ich meist ein bisschen Spundus! Denn wenn ich meine Mutter nach Mengenangaben frage - fängt es an etwas schwierig zu werden. Krieg ich doch als Antwort immer: Oafoch noch Gfühl - des is a ned so schwierig (für Sie  mag das ja zutreffen - aber ich hab damit schon manchmal ein Problem).

    Pressknödel können auf vielfältige Art und Weise serviert werden nämlich mit:
    -  Brennsuppe (ganz traditionell und ursprünglich) 
    - Rindssuppe
    - Sauerkraut
    - auf frischem Blattsalat (so mag ich sie am liebsten)




    Zutaten für die Pressknödel / Menge für 4 Personen:
    • 300   g    Graukäse (oder ein anderer würziger Käse)
    • 250   g    Kartoffel
    • 200   g    Knödelbrot
    • 4     EL   Mehl
    • 1/8    l     Milch
    • 2             Eier
    • 1/2          Zwiebel in Würfel geschnitten
    • Schnittlauch
    • Butter zum Braten
    • Salz, Pfeffer

    Zutaten für die Brennsuppe :
    • 1            Zwiebel in Würfel geschnitten
    • 20    g    Fett
    • 30    g    Mehl
    • Salz, Kümmel
    • 1      l     Wasser
    • 2            kleine Lorbeerblätter
    • frische    Petersilie
    • 1    EL    Weinessig

    Zubereitung Pressknödel:
    • Zunächst die Kartoffeln kochen, abkühlen lassen und grob reiben
    • Knödelbrot mit heißer Milch übergießen und salzen und pfeffern
    • Fein geschnittenen Zwiebel anrösten
    • Graukäse reiben oder in kleine Würfel schneiden
    • Nun alle Zutaten vermischen, die Eier dazugeben und zu einem Teig verarbeiten
    • Aus dem Teig kleine Laibchen mit einer Höhe von ca. 1,5 cm formen und in Butter auf beiden
      Seiten resch und knusprig anbraten (im Dialekt pressen  - daher der Name Pressknödel)

    Zubereitung Brennsuppe:
    • Zwiebel in der Butter anbraten - dann das Mehl trocken hellbraun mitrösten 
    • Den Topf von der Wärme wegziehen und langsam unter ständigem Weiterrühren das kalte
      Wasser zugießen und versprudeln
    • Mit Salz, Kümmel und Lorbeer würzen, Petersilie dazugeben und mindestens 1/2 Stunde
      kochen lassen - dadurch wird die Suppe cremig!
    • Zuletzt noch mit 1 EL Essig verfeinern
    • Pressknödel in der Brennsuppe oder in der Rindssuppe anrichten 





    Quelle: Mama





    PINA COLADA MARMELADE



    Nachdem ich im letzten Jahr ziemlich "einkochfaul" war - habe ich jetzt mehr oder weniger das Problem fast keine Marmelade mehr zu haben. Natürlich könnte man sich im Supermarkt unzählige Sorte Marmeladen kaufen. Aber Marmelade zu kaufen - das lässt schon mein Ehrgeiz nicht zu - vermutlich wird's euch ähnlich gehen oder? Also ran an die Töpfe - und fertig los! Bloss - was mach ich für eine Marmelade?

    Nein, diesmal habe ich keine verschrumpelten Äpfel mehr im Keller, das mit der  BRATAPFELMARMELADE wird wohl nix!  Schade, weil sie hat echt  gut geschmeckt! Orangenmarmelade - kommt auch nicht mehr in Frage! Warum? Na, weil es ziemlich arbeitsintensiv war die Orangen zu filetieren und die Begeisterung meiner 2 Testesser eher sehr "verhalten" war ! Plötzlich fällt mir ein, dass ich eine wunderbar duftende Ananas geschenkt bekommen hab - das wäre doch mal was oder? Auf zu neuen Ufern!  Nach dem unerwartet köstlichen CAIPIRINHA GELEE gibt's daher bei uns jetzt auch PINA COLADA MARMELADE.

    Ich kann euch sagen - das ist ein echtes Geschmackserlebnis, wirklich!




    Zutaten für ca. 6  Gläser á 250 ml:
    • 700 g    frische Ananas (geschält und ohne Strunk) 
    • 400 ml  Kokosmilch aus der Dose
    • 30   g    Ingwer, geschält und klein gewürfelt (wer keinen Ingwer mag oder hat kann diesen natürlich
                   auch weglassen!)
    • 1 Pkg.  Gelierzucker 2:1
    • Saft einer halben Zitrone
    • Rum / Bacardi nach Geschmack (optional)
    • Mark einer halben ausgekratzten Vanilleschote

      


    Zubereitung:
    • 3/4 der Ananas mit der Küchenmaschine zerkleinern. Den Rest in kleinere Würfel schneiden (ich mag's immer ganz gern wenn noch Früchtstücke dabei sind)
    • Die Fruchtmasse mit den Ananasstücken, der Kokosmilch, dem Zitronensaft, dem kleingewürfelten Ingwer sowie dem Gelierzucker in einem Topf zum Kochen bringen und auf mittlerer Stufe ca. 5 Minuten kochen lassen
    • Das ausgekratzte Mark der Vanilleschote dazugeben und wer mag kann auch noch einen Schuss Rum hinzufügen - ich konnte natürlich nicht anders als das zu tun ;-)!
    • Gelierprobe machen  - danach in sterilisierte Gläse füllen und verschließen

    Bevor ich es vergesse - diese Marmelade kommt super als Mitbringsel an!








    SZEGEDINER GULASCH



    Dieses Gericht ist nicht hip und auch nicht trendy - dafür aber ein richtiger winterlicher Küchenklassiker! Einfache leckere Hausmannskost- die auch der Seele guttut: Szegediner Gulasch! Wer's nicht kennt - unbedingt ausprobieren!!




    Zutaten für 4 Personen:
    • 600   g    Schweineschulter, ausgelöst (wer mag kann natürlich auch Rindfleisch verwenden)
    • 4     EL   Öl oder Schweineschmalz
    • 4             Zwiebeln 
    • 2             rote Paprika
    • 1             Knoblauchzehe (in feine Würfel geschnitten)
    • 30    g     Paprikapulver, edelsüß
    • etwas      Kümmel
    • 1             Lorbeerblatt
    • 1/2   kg   Sauerkraut gewässert (am besten aus dem Holzfass)
    • Salz, Pfeffer
    • 1/8   l      Sauerrahm (Schmand)
    • 3/4   l      Suppe
    • 400  g     gekochte Kartoffeln

    Zubereitung:
    • Schweineschulter in ca. 3 cm große Würfel schneiden und mit den in kleine Würfel geschnittenen Zwiebeln in Öl (Schweineschmalz) gut durchrösten
    • Paprikapulver einstreuen - sofort mit der Suppe ablöschen und zugedeckt ca. 45 Minuten dünsten lassen
    • Sauerkraut, Kümmel, Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt sowie Knoblauch hinzufügen - gemeinsam
      garen -  bei Bedarf noch Flüssigkeit nachgießen - weitere 40 Minuten dünsten lassen
      Achtung: Wer Geschirr sparen möchte kann die geschälten (rohen) Kartoffeln direkt auch noch mit dazugeben (ich habe die Kartoffeln hier jedoch separat gekocht!)
    • Mehl mit Sauerrahm (etwas Sauerrahm für die Garnitur beiseite geben) verrühren und zügig unter
      das Krautfleisch rühren - Lorbeerblatt entfernen
    • Mit den gekochten Kartoffeln anrichten und mit einem Klecks Sauerrahm servieren







    Quelle: Mama


    FRUCHTIGER RUCOLA-SALAT



    Wie findet ihr Rucola? Mögt ihr den etwas scharfen Geschmack oder könnt ihr damit nicht viel anfangen? Mein Töchterchen findet Rucola so - na ja, geht gerade noch. Ganz im Gegensatz zum Göttergatten und mir - weil wir Rucola absolut gern mögen. Da die guten Vorsätze für's neue Jahr sozusagen "noch in den Startlöchern stehen" - fangen wir am besten gleich mal mit einem fruchtigen Rucolasalat mit Käse an.




    Zutaten für 4 Personen:
    • 500   g    Rucola
    • Kerne von 1 - 2 Granatäpfel (größenabhängig)
    • 60     g    Sesam
    • 160   g    Käse nach Wahl in kleine Stückchen geschnitten
                     (Stilton, Brie.....auf was auch immer ihr Lust habt)
    • 2 TL       Honig



    Zutaten für das Dressing:
    • 4      EL   Balsamico-Essig
    • 1/2   EL   Senf
    • 60    ml    Olivenöl
    • Salz nach Geschmack



    Zubereitung:
    • Alle Zutaten für das Dressing gut verrühren (das Öl immer zuletzt einrühren!)
    • Den gewaschenen Rucola mit den Granatapfelkernen bestreuen
    • Sesam in einer Pfanne kurz anrösten - dann die Käsestückchen darin wälzen und über
      den Salat drübergeben - die Käsestückchen noch mit etwas Honig beträufeln
    • Das Dressing über den Salat geben - Fertig











     
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