AGNESIE





Sodala - wie versprochen gibt es heute das letzte Rezept meiner Weihnachtsbäckerei nämlich "AGNESIE" ! Bitte fragt mich nicht warum die so komisch heißen - ich kann es euch beim besten Willen nicht sagen - es ist nämlich ein altes Familienrezept meiner Oma. Wer übrig gebliebenes Eiklar hat und gerne mal was Neues ausprobiert ist damit gut beraten. Herrlich nussig und mürb mit Dotterglasur veredelt, zergehen sie fast im Mund. Was ich noch äußerst praktisch finde: Man macht Agnesie auf dem Blech und schneidet dann mundgerechte Häppchen. Ratzfatz ist da eine leere Keksdose gefüllt. 




Zutaten für 1 Backblech:

  • 90     g    fein geriebene Walnüsse
  • 90     g    Mehl
  • 300   g    weiche Butter
  • 6             Eiklar (Eier der Göße "M")
  • 200   g    Staubzucker
  • 1             Prise Salz

Zutaten für die Glasur:
  • 3            Eidotter
  • 110  g    Staubzucker




Zubereitung Teig:

  • Backblech (mit höherem Rand) mit Backpapier belegen
  • Backrohr auf 180 ° vorheizen
  • Nüsse und Mehl vermischen
  • Butter in kleine Stücke schneiden und mit ganz wenig Salz gut cremig rühren
  • Nach und nach das Eiklar, dann den Zucker und die Nuss-Mehlmischung unterrühren
  • Masse gleichmäßig auf dem Blech verstreichen und ca. 15 Minuten (mittlere Schiene) backen
  • Achtung:
    Die Nussmasse darf nicht zu lange gebacken werden - damit sie nicht trocken und spröde wird!
    Sie ist ausreichend gebacken, wenn sie sich vom Rand des Bleches zu lösen beginnt.
  • Danach mindestens 2 Stunden gut auskühlen lassen

Zubereitung Glasur:
  • Dotter mit dem Zucker gut cremig rühren, über den Kuchen gießen und gleichmäßig verteilen -
    ca. 10 Stunden durchtrocknen lassen
  • Dann mit einem kleinen, scharfen Messer gleichgroße Stücke schneiden

Für alle die es gern noch zusätzlich "schokoladig" mögen kann man eine Hälfte noch in Schokoladeglasur tunken. In diesem Fall die Kekse nach dem Tunken auf Backpapier legen und die Schokolade gut trocknen lassen. Es empfiehlt sich die Kekse zuerst mit der getunkten Seite vom Papier zu lösen, damit sie nicht brechen.







Quelle: Oma

Kommentare:

  1. Hallo liebe Kathrin,

    Eidotter-Glasur kannte ich noch gar nicht. Wie lange kann man die Plätzchen denn aufbewahren, wenn rohes Ei darauf ist? Den Namen finde ich übrigens besonders hübsch :-)

    Viele liebe Grüße
    Christin

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    1. Hallo Christin!

      Hm, das kann ich dir nicht so genau sagen - weil so richtig zum "Aufbewahren" kommt es meist gar nicht ;-)!
      Aber ich denke schon, dass das mindestens 2 Wochen ohne Qualitätsverlust haltbar sein müsste - ich habe noch ein paar Stückchen und sag dir Bescheid ob sie da noch genießbar sind!

      Also in spätestens 2 Wochen gibt's das Testergebnis - bin schon gespannt!

      Herzliche Grüsse und schöne Woche!

      Kathrin

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  2. Hallo liebe Katrin. Hier ist die " Bank Marie." Hahaha. Ich möchte mich so herzlich bei dir bedanken ! Für diese wunderbaren Weihnachtsgrüße! Du kannst dir gar nicht vorstellen wie ich mich gefreut habe! Ich habe sogar nasse Augen bekommen. Ich möchte euch jetzt auch eine wundervolle Weihnachtsfest wünschen und ein gutes und vorallem gesundes neues Jahr 2014. Übrigens mußich dieses Wochenende wieder die Haferflöckchen machen weil die waren im nu fertig. Liebe Katrin noch ein Mal vielen lieben Dank und bis bald. Glg. Marie mit Familie.

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    1. Hallo Marie!

      Es war mir wichtig dir auch eine kleine Freude zu machen, weil du uns so viele Tipps für unseren Schwedenurlaub gegeben hast und wir von dir auch immer so nettes Feedback bekommen, was uns sooo freut!! Wenn es dich gefreut hat - freut es mich umso mehr! <3

      Wir wünschen dir und deiner Familie von ganzen Herzen ein zauberhaftes Weihnachtsfest sowie alles nur erdenklich Gute und Liebe für das neue Jahr!

      Glg. Kathrin, Wolfgang, Anna

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  3. Das Rezept klingt mehr als interessant! Vor Weihnachten werde ich es vermutlich nimmer schaffen, aber zwischen den Jahren probiere ich das aus!

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    1. Hallo Gerlinde!

      Ich kann's dir wirklich empfehlen - wir mögen es total gern!

      Wünsche dir ein schönes Wochenende!

      Glg. Kathrin

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  4. Liebe Kathrin,
    sag mal, deine Omi hat diese Leckerli sicher nicht nur zu Weihnachten gemacht, oder??? *grins*
    LG Silvia

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    1. Hallo Silvia!

      Doch, das gab es nur Weihnachten und es war immer ganz was besonderes die ersten davon zu kosten.
      Das ist unter anderem auch der Reiz daran - wenn es die öfter gegeben hätte wer der Reiz des besonderen verflogen. Natürlich mache ich das jetzt auch so - wird nur 1 mal gebacken und wenn's fertig ist (was ziemlich schnell passiert) heißt es wieder ein Jahr drauf zu warten ......

      Wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest !

      Kathrin

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