SPAGHETTI CARBONARA NEU INTERPRETIERT




Italienfans und Liebhaber der Italienischen Küche ist Spaghetti Carbonara ein absolut gängiger Begriff. Man versteht darunter ein einfaches Nudelgericht mit Speck, Ei und Käse. In vielen Rezepten wird dieser Mischung noch etwas Sahne hinzugefügt, teilweise werden nur die Eidotter verwendet oder der Speck zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch geröstet. 




Wir essen das ab und zu total gern - allerdings habe ich im Laufe meines Kochlebens feststellen müssen, dass lange nicht alle unserer Freunde es so lecker wie wir finden. Stocherte besagter Besuch letztens recht lustlos im Essen rum und gibt einem  - zwar recht charmant, aber doch unmissverständlich zu verstehen - dass das ein Gericht ist, mit dem so absolut gar nix anfangen kann. Und um dem ganzen noch eins draufzusetzen, muss man sich noch anhören, dass man davon sogar einmal Magen-Darm-Probleme bekommen hat. Jaaaaaa, genau sowas will man hören, oder? Sogar die Nudeln habe ich selbstgemacht - grrrrrr! Fakt ist jedenfalls, dass ihr 2 von mir keine Spaghetti Carbonara mehr aufgetischt bekommt! PASTA ähm "BASTA"!

Und noch was flüstere ich euch meine Lieben (ja, ja seids schon ihr 2 gemeint!) diese Neuinterpretation, die ist mir aber auch sowas von gelungen (selber auf die Schulter klopf!), dass ihr euch alle 10 Fingern nur so abschlecken würdet - wenn ich euch des kochen tät! Aber, das habt's ihr jetzt verschi  en! (zwinker!)




Falls ihr jetzt doch Lust drauf kriegt und des gern ausprobieren würdet - bitte, gnädigsterweise kriegt ihr des Rezept! Bin regelrecht schon beim überlegen, ob ich es mir nicht patentieren lassen soll, weil es echt toll schmeckt! Ihr findet meine Begeisterung übertrieben? Okay, okay,  Rote Beete (Rohnen) sollte man schon auch mögen....

Eine Bitte hätte ich noch: Falls es irgendjemand ausprobiert - würde ich echt gern wissen wie es euch geschmeckt hat - hinterlässt mir einfach ein Kommentar dazu! Wäre riesig gespannt was ihr davon hält (das betrifft jetzt ausdrücklich nicht euch 2!).

Zutaten für 4 Portionen:

  • 400    g     Nudeln 
  • 1    Pkg.    Räucherlachs (200 g)
  • Abrieb 1  Biozitrone
  • 4    Stk.     Rote Beete / Rohnen (gekocht) und in Streifen geschnitten
  • 1                Zwiebel gewürfelt
  • 1    EL      Olivenöl
  • 100    g     Parmesan gerieben
  • 1               Ei
  • 150  ml     Sahne (ich verwende meistens Cremefine) oder jeweils 1 Hälfte Milch
  • frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  • Sahne mit dem Ei und dem Parmesan gut verquirlen 
  • Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel und die Rote-Beete-Streifen dazugeben und ca. 2 bis 3 Minuten braten - dann die Flamme auf niedrigste Stufe stellen und das Ei-Sahne-Gemisch unterrühren - aufpassen, dass das Ei nicht  ausflockt - zuletzt den Zitronenabrieb unterrühren und die Hitze total reduzieren und mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen
  • Die Nudeln al dente kochen, abgießen und kurz beiseite stellen
  • Nudeln auf ein Teller geben dann mit der Rote-Beete-Carbonara  anrichten und zuletzt noch mit
    Lachsstreifen dekorieren (üblicherweise wird alles zusammen vermischt - aber ich finde es so viel schöner)














ZIMTSCHNECKEN





Ich liebe es in Urlaubs-Erinnerungen zu schwelgen und die Fotos davon immer wieder mal anzuschauen. Damit ihr Euch - zumindest ein bisschen was darunter vorstellen könnt - haben wir diesen Post mit ein paar Fotos unseres letzten Sommerurlaubes in Schweden gespickt!

Und um dem ganzen den passenden Rahmen zu geben gibt es - sozusagen als Krönung - die wohl beliebteste Süßspeise der Schweden nämlich "KANELBULLAR" oder auf gut Deutsch "ZIMTSCHNECKEN"!












Ich hoffe, ihr habt den kleinen Trip nach Schweden genossen?

Ich verbinde mit Schweden unter anderem noch viele andere Sachen die ich total gern mag und zwar:

- Pippi Langstrumpf
- Rentiere
- Modernes Design
- Freundliche Menschen
- gemütliche Cafes
- zauberhafte Lädchen mit allerlei Krimskrams
- Midsommar
 Kulinarisches wie:
- Graved Lachs
- Köttbullar
- Kladdkaka
- Glögg




Zutaten Teig:
  • 300     ml      Milch
  • 50       g        Hefe/Germ
  • 750     g        Mehl
  • 125     g        Zucker
  • 150     g        Butter
  • 2       TL       Kardamomkapseln
  • 1                   Ei
  • 1 Prise          Salz
 Zutaten Füllung:
  • 75       g        Butter
  • 100     g        Zucker
  • 2       EL       gemahlener Zimt
Sonstiges:
  • Hagelzucker zum Bestreuen
  • 1 Ei verquirlt (zum bestreichen)

Zubereitung:
  • Milch erwärmen, eine Tasse davon abnehmen und die Hefe darin auflösen, etwas Mehl einrühren und 15 Minuten gehen lassen (= Vorteig)
  • Kardamomsamen im Mörser fein zerreiben 
  • In der restlichen Milch die Butter zerlassen sowie die Kardamomsamen ziehen lassen  / Temperatur sollte jedenfalls"lauwarm" sein
  • Restliches Mehl, Ei, Zucker, Salz zusammen mit dem Vorteig gut kneten. Der Teig sollte
    weich sein - jedoch nicht mehr kleben - andernfalls noch etwas Mehl hinzugeben
  • Teig zu einer Kugel schleifen in eine Schüssel geben und mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat
  • Für die Füllung einfach die Butter zerlassen und mit dem Zimt und dem Zucker vermischen
  • Teig nach dem Gehen nochmals kurz durchkneten, in 2 Portionen teilen und jeweils zu 5 mm dicken Rechtecken ausrollen
  • Mit der Füllung bestreichen, zusammenrollen und in kleine Schnecken schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  • Nochmals mit einem Küchentuch abdecken und erneut 1/2 Stunde gehen lassen
  • Mit verquirltem Ei bestreichen und zuletzt mit Hagelzucker bestreuen
  • Im vorgeheizten Backrohr bei ca. 230 ° ca. 10 - 12 Minuten backen (je nachdem wie ihr es bevorzugt hell/dunkel)

Was ich an Zimtschnecken noch liebe:

Sie lassen sich gut einfrieren (sofern nicht alle schon vorher weggefuttert werden!)
- Beim Backen verströmen sie einen wunderbaren Zimtduft im ganzen Haus!


TOMATEN-CREME-SUPPE



Schlägt euch das Wetter auch schon auf's Gemüt? Kaum Sonnenstunden - Nebelwände - alles Grau in Grau! Frühmorgens wenn man arbeiten geht, ist es dunkel und abends wenn man heimkommt, ist es auch dunkel. Ist das Wetter dann am Wochenende auch so bescheiden, hilft nix anderes, als auf den Berg rauf - da gibt's dann - wenn man Glück hat - "Sonnenschein" satt. Oftmals ist es aber auch sehr schön einfach mal nur einen Faulenzertag einzulegen. Vorm knisternden Kamin sitzen, Tee trinken, plaudern, in Büchern schmökern.......

Da  Faulenzen ja nicht unbedingt viele Kalorien verbraucht, empfiehlt es sich daher, beim Essen sparsam zu sein! Gut geeignet dafür und ein herrlicher Sattmacher ist diese Tomaten-Creme-Suppe.





Zutaten für 4 Personen:

  • 600   g     Tomaten, enthäutet, vollreif (oder Pelati aus der Dose)
  • 80     g     Zwiebel
  • 50     g     Butter
  • 1      EL   Tomatenmark
  • 100  ml    Sahne
  • 20     g     Mehl
  • 600  ml    Rindsuppe 
  • 1/2          Lorbeerblatt
  • 1      EL  Kristallzucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Butter im Topf schmelzen und die kleingeschnittenen Zwiebelwürfel glasig anschwitzen
  • Mehl dazugeben und kurz mitrösten (es sollte keine Farbe annehmen!)
  • Tomaten und Tomatenmark beigeben, durchrühren und mit der Rindsuppe aufgießen
  • Lorbeerblatt dazugeben
  • Salzen, pfeffern und mit dem Kristallzucker verfeinern
  • Die Suppe ca. 30 Minuten kochen lassen, Lorbeerblatt entfernen, Suppe pürieren und  danach passieren, wobei das Fruchtfleisch der Tomaten der Suppe im passierten Zustand erhalten bleiben sollte
  • Am Schluss mit der Sahne (etwas zum Anrichten aufbewahren!) aufmixen und mit einem Klecks Sahne servieren





M A H L Z  E I T 







SCHOKO-APFEL-KUCHEN



Wenn ich meine Blogstatistiken anschaue, stelle ich fest, dass bevorzugt Süße Sünden von den Leuten angeklickt werden. Alle anderen Rezepte sind nur Nebendarsteller und weitaus weniger von Interesse. Nachdem ich total gern backe ist das für mich überhaupt kein Problem. Es gibt daher schon wieder was Süßes  - Frei nach dem Motto: Mann (Frau) gönnt sich ja sonst nichts!

Apfelstückchen und  Mandelblättchen - gebettet auf einem herrlichen Brownie-Boden . Das schmeckt Naschkatzen garantiert !






Zutaten für 1 Springform mit 20 cm:
  • 2             mittelgroße Äpfel (Boskop sind sehr geeignet - oder mit Birne - schmeckt auch yummie!)
  • 2     EL   Zitronensaft
  • 250 g     Zartbitter Schokolade 
  • 160 g     Sahne
  • 3            Eier
  • 4    EL   Maisstärke
  • 3    EL   flüssiger Honig
  • 3    EL   Mandelblättchen
  • 1    EL   Braunzucker





Zubereitung:
  • Äpfel schälen, vierteln, entkernen und kleinschneiden
  • Apfelstücke in einer Schüssel mit Zitronensaft vermengen - damit die Früchte nicht braun werden
  • Schokolade hacken, Sahne in einem Topf aufkochen
  • Topf vom Herd ziehen und Schokolade in der heißen Sahne unter Rühren schmelzen - etwas abkühlen lassen
  • Springform mit Backpapier auslegen
  • Ofen auf 180 ° vorheizen
  • Eier trennen - Eigelbe einzeln ca. 30 Sekunden unter die abgekühlte Schokosahne rühren
  • Maisstärke ebenfalls unterrühren
  • Eiweiß steifschlagen und dabei den Honig einfließen lassen 
  • 1/3 des Honig-Eischnees unter den Schokoteig rühren, sodass nichts mehr davon zu sehen ist
  • Die restlichen 2/3 des Eischnees vorsichtig unter die Masse heben
  • Schokoteig in die Kuchenform füllen und glattstreichen
  • Apfelstückchen gleichmäßig darauf verteilen und mit Mandelblättchen und braunem Zucker bestreuen
  • Schoko-Apfel-Kuchen im Ofen ca. 35 - 40 Minuten backen (Stäbchenprobe machen - Achtung:
    Der Kuchen sollte im Kern noch leicht feucht sein!)
  • Kuchen aus dem Ofen nehmen,  abkühlen lassen und aus der Form nehmen.
  • Wer mag, kann die Ränder noch mit etwas Staubzucker bestreuen - dann steht dem Servieren absolut nix mehr im Weg










GEWÜRZKUCHEN




Gestern hat Renate ihr letztes Rezept unseres gemeinsamen Blogprojektes gepostet - nämlich Kürbisroulade mit Preiselbeersahne.

Auch ich poste heute etwas wehmütig das letzte Rezept des SWEET TABLES (hier findet ihr die Links aller Rezepte!) nämlich einen 

GEWÜRZKUCHEN MIT MARZIPAN UND HASELNUSS




Zutaten:

  • 200   g    Mehl
  • 3     EL   Kakaopulver
  • 1 Pkg.     Backpulver
  • 1 TL        Zimt
  • 1 Msp.    Nelken gemahlen
  • 1 Msp.    Kardamom gemahlen
  • 140   g    geriebene Haselnüsse
  • 200   g    Marzipanrohmasse
  • 25   ml    Mandellikör oder -sirup
  • 3 kleine   Bananen
  • 175  g     Butter
  • 100  g     brauner Zucker
  • 4             Eier
  • 150  g     Sauerrahm
  • 1             Prise Salz
  • 50    g     Staubzucker




Zubereitung:

  • Mehl mit Backpulver, Zimt, Nelken, Kardamom, Kakaopulver und Nüssen mischen
  • Marzipan fein raspeln mit Likör/Sirup glatt rühren
  • Bananen schälen, mit einer Gabel fein zerdrücken
  • Butter und Zucker cremig rühren - dann Bananen und Marzipan gründlich unterrühren
  • Ofen auf 160 ° vorheizen 
  • Eier trennen - Eigelbe sowie Sauerrahm gründlich unter die Bananen-Marzipan-Masse rühren
  • Die Hälfte der Mehlmischung unterühren
  • Eiweiß mit Salz steif schlagen, dabei 25 g Staubzucker einrieseln lassen
  • Eischnee und die übrige Mehlmischung auf die Teigmasse geben und mit einem Teigschaber gleichmäßig unterziehen
  • Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Durchmesser ca. 26 cm) geben, glatt streichen und im Ofen ca. 50 Minuten goldbraun backen
  • Herausnehmen und in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen
  • Kuchen aus der Form lösen und auf einer Tortenplatte setzen
  • Kuchen dick mit den übrigen 25 g Staubzucker bestreuen








GEBRANNTE MANDELN




Renate hat uns gestern mit wunderbaren Orangentalern und Schneebällen verwöhnt und wie versprochen gibt es bei mir heute   


GEBRANNTE MANDELN


Wer kennt ihn nicht, den Geruch von Gebrannten Mandeln? Die einen denken dabei an Volksfeste, andere wiederum an Weihnachtsmärkte. Eines lässt sich jedoch in keinem Fall abstreiten - sie sind soo lecker und machen süchtig! Am besten schmecken sie frisch gemacht und noch leicht warm! Hat man erstmal eine Mandel gekostet - ist man den restlichen Mandeln hemmungslos ausgeliefert! Wenn man doch nur aufhören könnte ......

Habt keine Scheu davor es selbst auszuprobieren! Ihr werdet sehen - es ist wirklich total unkompliziert!

 
 
 
 Zutaten: (ergibt ca. 400 g Mandeln)
  • 240   ml    Wasser
  • 450   g       Zucker
  • 400   g       Mandeln
  • 1     TL      Zimt
Natürlich könnt ihr gerne auch andere Nusssorten wie z. B: Erdnüsse, Paranüsse, Pekannüsse oder Walnüsse etc. verwenden!


Zubereitung:
  • Alle Zutaten in einem Topf mit dickem Boden füllen
  • Backpapier auf ein Backblech legen
  • Den Herd auf mittlere Hitze stellen und mit einem Kochlöffel regelmäßig umrühren
  • Wenn das Wasser langsam verdampft, wird der Zucker krümelig, dann ist es wichtig, dass man kräftig weiterrührt
  • Wenn etwa die Hälfte des Zuckers zu schmelzen beginnt und Karamell ähnelt, wird die Mischung schnell auf das Backpapier geschüttet.
  • Die Mandeln abkühlen lassen und vorsichtig voneinander trennen.
  • Sofort naschen oder in einem Glas mit dicht schließendem Deckel aufbewahren oder hübsch verpacken uns als Mitbringsel verschenken




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

LEBKUCHEN-MOUSSE MIT KIRSCHENKONFIT





Gestern gab es bei Renate auf dem Blog ihr wunderbares APFELBROT! Schaut es euch unbedingt an - ihr werdet stauen, wie einfach das zu machen geht!

Bei mir gibt es heute das

Lebkuchenmousse mit Kirschenkonfit

Lässt sich wunderbar gut vorbereiten, schmeckt herrlich schokoladig und die Kombination mit den säuerlichen Weichseln ist wirklich traumhaft!





Zutaten Mousse (4 bis 6 Personen):
  • 100      g    Bitterschokolade (70 % Kakaoanteil)
  • 50        g    Milchkuvertüre
  • 2    Blatt    Gelatine
  • 1                Ei
  • 1                Eidotter
  • 30        g    Honig oder Zucker
  • 1  EL         Orangenlikör
  • 4          g    Lebkuchengewürz
  • 70        g    Lebkuchen in kleine Stückchen gehackt (ohne Glasur!)
  • 300   ml     Schlagsahne (geschlagen)


Zutaten Kirschenkonfit:
  • 500      g     Weichselkompott
  • 100    ml     Weichselsaft
  •   30      g      Kristallzucker
  • 1                  Zimtrinde
  • 1        TL     Vanillezucker
  • 1 1/2  TL     Maizena





Zubereitung Mousse:
  • Schokolade und Kuvertüre langsam über Dampf zergehen lassen
  • Gelatine einweichen
  • Ei und Eigelb mit Honig und Lebkuchengewürz mischen und über Dampf dick
    schaumig schlagen
  • Gelatine gut ausdrücken und darin auflösen, Orangenlikör dazugeben - kalt rühren
  • 1/3 der geschlagenen Sahne unterrühren - die restliche Sahne mit den Lebkuchenstückchen
    unterheben
  • Masse in Gläser füllen und kalt stellen - oder wer mag kann die Masse in eine Schüssel geben -
    zudecken - kalt stellen und zum Anrichten "Nockerln" ausstechen




Zubereitung Kirschenkonfit:
  • Flüssigkeit mit Zucker und Zimtrinde kochen
  • Abseihen, Vanillezucker dazugeben
  • Angerührtes Maizena einrühren und dicklich einkochen lassen
  • Weichseln dazugeben und ziehen lassen - die Masse soll nicht mehr kochen!
  • Abkühlen lassen und gemeinsam mit dem Mousse anrichten









Quelle:
Von der Tafel auf den Tisch - die besten Rezepte der HBLA-WEST

VANILLEKIPFERL MIT NOUGAT-LATTE



     Wie versprochen gibt es heute von mir das 1. Rezept unseres SWEET TABLES 
"VANILLEKIPFERL"




Vanillekipferl - sind echte "KEKSKLASSIKER"! Je mürber sie sind - desto besser. Einziger Nachteil - sie sind recht zerbrechlich! Aber so gut wie die schmecken - werden sie sowieso ruckzuck weggefuttert. Auf den Punkt gebracht würde ich dann mal so sagen: From  the Lips to the Hips.

Und noch was: Ohne Vanilleschote sind Vanillekipferl keine Vanillekipferl! Verwendet bitte auch keinen Vanillinzucker mit künstlichem Vanillearoma  das ist absolut kein Ersatz für die echte Bourbonvanille!

Das Rezept ist von unserer Uri (Uroma) aus Thiersee. Eine großartige Köchin und Kekslmacherin.  Wie man sich gut vorstellen kann mussten bei einer Großfamilie mit 7 Kindern viele Kipferln und Kuchen gebacken werden. Bei diesen riesigen Teigmengen wurde die "Bohrmaschine" des Opa's umgebaut und zum Teigkneten und -rühren zweckentfremdet - ganz schön einfallsreich oder?






Zutaten für ca. 2 Backbleche (Abhängig von der Größe der Kipferl)
  • 280   g    Mehl
  • 210   g    Butter (in Stückchen geschnitten)
  • 80     g    Kristallzucker - dieser gibt dem Ganzen das Gewisse Etwas
                   - bei den meisten Vanillekipferl-Rezepten wird nämlich Staubzucker verwendet !
  • 1             Prise Salz
  • 80     g    geriebene Mandeln (Haselnüsse, Walnüsse - was immer ihr mögt!)

Zutaten zum Wälzen der Kipferl:
  • 100   g    Staubzucker
  • 1              Vanilleschote (Mark)

Zubereitung:
  • Mehl, Butter, Kristallzucker, 1 Prise Salz sowie die geriebenen Mandeln  zügig zu einem
    Teig verarbeiten
  • Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und ca. 1/2 Stunde kalt stellen
  • Backofen auf 180 ° vorheizen
  • Backblech mit Backpapier auslegen
  • Aus dem Teig Kipferl formen und auf das Backblech legen
  • Im vorgeheizten Backrohr ca. 15 Minuten backen bis die Kipferl leicht gebräunt sind - dann
    herausnehmen
  • Die noch warmen Kipferl in dem mit dem Mark der Vanilleschote vermengten Staubzucker
    wälzen und zum Abkühlen auf Teller legen
  • Sofort eine Kostprobe machen ;-)


Ganz herrlich dazu schmeckt ein heißer NOUGAT-LATTE
  




Zutaten für 4 Portionen
  • 200   g    Nussnougat
  • 400 ml    Milch
  • 4             Tassen heißer Espresso

Zubereitung:
  • Nussnougat in kleine Würfel schneiden
  • Milch erhitzen, nicht kochen
  • Nougatwürfel unter Rühren in der Milch schmelzen lassen - mit dem Milchschäumer oder mit
    dem Pürierstab aufschäumen
  • frisch zubereiteten Espresso auf die Gläser verteilen, Nougatmilchschaum dazugeben

 PS:  Morgen gibt es das nächste Rezept unseres Sweet Tables bei meiner Bloggerfreundin Renate
         vom Blog Gutes für Leib und Seele





SÜSSES VON GUTES FÜR LEIB UND SEELE UND KOCHSHOOTING



Meine Bloggerfreundin Renate vom Blog Gutes für Leib und Seele und ich haben gemeinsam zu einem "Sweet Table" geladen.


Diese Rezepte werden wir im Laufe der Woche abwechselnd auf unseren Blogs freischalten:



Ich starte morgen unsere Post-Reihe mit den von meinem Töchterchen heiß geliebten

Vanillekipferln nach Omas Rezept


    







HASELNUSS-SCHOKO-TORTE

Den heutigen Post widme ich Bernd vom Blog Heute gibts anlässlich seines 1. Blog-Geburtstages!

            HAPPY BIRTHDAY !

 


Als Bernd uns bat, einen Geburtstagspost für seinen 1-jährigen Blog-Geburtstag zu verfassen, haben wir uns natürlich riesig gefreut und mit Begeisterung zugesagt!

Zur Feier des Tages gibt es für dich - lieber Bernd - natürlich eine Geburtstagtorte und zwar:


Haselnuss-Schoko-Torte mit Biss
 
 




 
 
 Zutaten für 1 Torte 18-20 cm Durchmesser:
  • 250    g      Mehl
  • 2        EL   Kakao
  • 1 1/2  TL   Backpulver
  • 1/2     TL   Salz
  • 110     g     zartbitter Schokolade
  • 2        TL   Sonnenblumenöl
  • 100     g     Butter
  • 150     g     Zucker
  • 4                Eier
  • 350    ml    Buttermilch

Zutaten für die Creme/Glasur:
  • 225     g     zartbitter Schokolade
  • 250     g     Sahne
  • 175     g     Nuss-Nougat-Creme
  • 120     g     geschälte, gehackte Haselnüsse




Zubereitung Boden:
  • Mehl, Kakaopulver und Backpulver und 1/2 TL Salz vermischen
  • Schokolade mit den 2 TL Sonnenblumenöl schmelzen (= Schokomix)
  • Butter mit Zucker cremig aufschlagen sodann die Eier nach und nach unterrühren
  • Schokomix ebenfalls unterrühren
  • Ofen zwischenzeitlich vorheizen (170 °)
  • Mehl-Kakao-Mischung abwechselnd mit der Buttermilch unterheben
  • Den Teig in eine befettete Springform streichen und im vorgeheizten Ofen ca. 60 Minuten backen
  • Herausnehmen und gut auskühlen lassen

Zubereitung Creme/Glasur:
  • Schokolade hacken und in eine Schüssel geben - Sahne aufkochen und über die Schokolade gießen -
    kurz ruhen lassen, dann mit einem Schneebesen glattrühren. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen -
    die Masse muss dicklich werden! (Vorsicht, nicht zu früh verwenden - sonst läuft die Glasur bei der Torte runter!)
  • Torte in der Mitte auseinanderschneiden und mit der Nuss-Nougat-Creme bestreichen
  • Die Hälfte der Nüsse zum Bestreuen verwenden und Tortenboden wieder draufgeben
  • Torte ringsum mit der Schokosahne überziehen und mit den übrigen Nüssen dekorieren




     
Weitere Tipps & Tricks zur Haselnuss:



 
Häuten:
  • Bei ca. 180° ca. 10 Minuten im Ofen rösten, in ein Tuch wickeln, kräftig rubbeln
    oder
  • in kochendem Wasser einweichen und häuten

Rösten:
  • Intensiviert das Aroma
  • Geschälte Nüsse in der Pfanne ohne Fett oder im Backofen bei 140 ° ca. 7 bis 10 Minuten rösten

 


 


 





 



TEE-GUGELHUPF



Mein lieber Bloggerkollege Bernd vom Blog Heute gibts hat mich um Gugelhupf-Rezepte gebeten. Gerne erfülle ich ihm diesen Wunsch! Es gibt diesmal ganz einen unspektakulären aber schnell gemachten und saftigen Tee-Gugelhupf:





Zutaten:
  • 250    g    Butter
  • 200    g    Staubzucker
  • 1     Pkg.  Vanillezucker
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 2 cl          Rum
  • 1 Prise     Salz
  • 3             Eier
  • 1/8 l        Milch
  • 1     Pkg. Backpulver
  • 300    g   Mehl
  • 50      g   gehackte Schokolade
  • 50      g   kleingeschnittene Rosinen




Zubereitung:
  • Butter mit Staubzucker und Vanillezucker flaumig rühren
  • Danach die Eier dazugeben, die Prise Salz sowie den Zitronensaft und den Rum
  • Dann das mit Backpulver versiebte Mehl unterrühren und die Milch ebenfalls dazurühren
  • Ganz zum Schluss wird die gehackte Schokolade und die kleingeschnittenen Rosinen dazugegeben
  • Die Masse wird in einer gebutterten Gugelhupfform im vorgeheizten Rohr bei 160 °  ca. 1 Stunde
    gebacken
  • Gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen




KÜRBISKERN-KARAMELL-LIKÖR



Für diesen Likör muss man kein ausgesprochener Likör-FAN sein. Er schmeckt wunderbar - pur oder einfach über Vanille-, Nuss- oder Schokoladeeis. Und noch was - Weihnachten kommt schneller als man denkt! Wäre doch eine geeignete Geschenksidee ? Zubereitungszeit nur ca. 30 Minuten - perfekt oder?




Zutaten für ca. 1/2 Liter:
  • 1         Vanilleschote
  • 100 g   Zucker
  • 3 EL    Kürbiskerne (funktioniert auch mit Haselnüssen, Mandeln, Kaffeebohnen...)
  • 250 g   Sahne
  • 1/4  l    Cognac (40 % Vol.)
  • gut verschließbare - sterilisierte - Flaschen




Zubereitung:
  • Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen
  • Den Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Rühren erhitzen - sobald der Zucker geschmolzen und goldbraun karamellisiert ist, die Kürbiskerne und das Vanillemark zugeben und unterrühren
  • Das Kürbiskernkaramell mit der Sahne ablöschen (Achtung: Die Mischung kocht kurz hoch!) und bei geringer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen - dann mit einem Pürierstab fein zerkleinern
  • Die Kürbis-Sahnemischung zum Entfernen der Kerne durch ein feines Sieb gießen und auffangen - abkühlen lassen
  • Mit dem Cognac aufgießen und in Flaschen abfüllen und gut verschließen
  • Bis zum Verschenken im Kühlschrank aufbewahren - vor jedem Gebrauch kurz aufschütteln
  • Der Likör hält sich bei Aufbewahrung im Kühlschrank ein paar Monate (erfahrungsgemäß ist das zumindest bei uns nicht erforderlich - er schmeckt einfach zu gut!)

 








Quelle: Geschenkideen aus der Küche
GU - Nicole Stich & Coco Lang
 
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