HOMEMADE PASTA



Meine liebe Bloggerfreundin Renate vom Blog: Gutes für Leib und Seele ist stolze Besitzerin einer Nudelmaschine (ich darf euch nur so viel verraten - ich hab jetzt auch eine - juhu!).

Da wir schon seit längerem geplant haben, mal gemeinsam zu kochen war es für uns alsbald beschlossene Sache was mit Nudeln zu machen. Da in unserem Kräutergarten Salbei in Hülle und Fülle gedeiht - lag es praktisch auf der Hand "Nudeln mit Salbeibutter" zu machen. Dazu gibt es nur zu sagen - einfach und köstlich!




Für hausgemachten Nudelteig nimmt man am besten Hartweizenmehl, das sich auch zum Brotbacken eignet, oder sehr feinen Hartweizengrieß. Man kann auch jedes andere Weizenmehl verwenden. Die genaue Menge hängt von der Größe der Eier und der Mehlsorte ab. Man rechnet jedoch im Durchschnitt 100 g Mehl auf 1 Ei.

Nudelgrundteig (ergibt ca. 750 g Teig)

  • 500   g      Mehl
  • 5               Eier
  • 2 bis 3 EL Olivenöl
  • Salz

Zubereitung Teig:

Das Mehl auf eine glatte Arbeitsfläche häufen. In die Mitte eine Mulde drücken und die Eier hineinschlagen. Eine kräftige Prise Salz und das Olivenöl dazugeben. Mit einer Hand den Mehlrand abstützen, damit die Eier nicht herausfließen können. Mit der anderen Hand das Mehl vorsichtig vom Rand zur Mulde hin mit den Eiern vermischen. So das ganze Mehl und die Eier zu einer festen, aber geschmeidigen Masse verarbeiten. Aus dem Teig einen Ball formen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen mit einem Tuch bedecken und 1 Stunde ruhen lassen. Den Teig dann in faustgroße Stücke teilen und mit der Nudelmaschine in mehreren Gängen flachwalzen (ausrollen - zusammenklappen, erneut ausrollen + zusammenklappen - bis ein schöner glatter Teig entsteht). Erst wenn der Teig einige Male durch die Nudelmaschine gewalzt wurde, können die Nudeln in die gewünschte Form gebracht werden. 





 Zutaten Salbeibutter:
  • 100 g    Butter
  • 4           Zweige frischer Salbei (Blätter fein hacken)
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan nach Geschmack


Zubereitung Salbeibutter:
  • Butter erwärmen und die feingehackten Salbeiblätter dazugeben und bei kleiner Flamme kurz
    durchziehen lassen
  • Nudeln al dente kochen - etwas Kochwasser auffangen und in die Pfanne zur Salbeibutter geben -
    kurz durchschwenken und mit Salz und Pfeffer würzen
  • Anrichten und nach Geschmack mit geriebenem Parmesan bestreuen





EASY PEASY VOLLKORNBROT




Heute habe ich ein Vollkornbrot-Rezept für faule Geniesser! Ihr werdet euch jetzt sicher fragen - was das mit dem faulen Genießer auf sich hat. Nun ja, das ist leicht erklärt - dieses Vollkornbrot ist sozusagen im Vorübergehen gemacht, braucht keinen Vorteig, muss nicht geknetet werden, braucht keine lange Stehzeit, geht überraschend einfach! Und noch was - es schmeckt - und wie es schmeckt - nämlich richtig gut! 

Zu diesem Brot kann ich Euch auch wärmstens leckere selbst gemachte Aufstriche empfehlen und zwar:
Liptaueraufstrich / Kürbiskernaufstrich / Karotten-Lauch-Aufstrich




Na, was ist? Habe ich euch jetzt neugierig gemacht? Sieht doch auch lecker aus - findet ihr nicht auch? Probiert es aus und überzeugt euch selbst davon!




Zutaten für 1 Kastenform:

  • 1 Pkg.     Pkg. Trockenhefe
  • 1 EL        Honig
  • 1 EL        Brotgewürz (ich mag das nicht - sondern nehme Koriander ganz und Kümmel)
  • 3 TL        Salz
  • 500 g       Dinkel- oder Weizenvollmehl
  • je 30 g     Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam, Haferflocken  
  • 1/2 Liter   Mineralwasser prickelnd






Zubereitung:

  • Sämtliche trockenen Zutaten vermengen
  • Honig sowie Mineralwasser dazugeben und alles gut durchrühren
  • Eine Kastenform mit Backpapier auslegen - die Masse einfüllen - mit Haferflocken bestreuen
    und im kalten Backrohr bei 180 ° ca. 1 1/2 Stunden backen
  • Gut auskühlen lassen












ZWETSCHKEN-STREUSEL-TARTE



Habt ihr auch gewisse Sachen im Kühlschrank - die sozusagen "nie ausgehen" und immer vorrätig sind? Aber nicht aus dem Grund, weil es niemand mag - nein, ganz im Gegenteil - es ist etwas was alle total gern mögen. In unserem konkreten Fall spreche ich von Topfen (Quark)! Dem ein oder anderen Blogleser wird schon aufgefallen sein, dass ich gerne Topfenrezepte poste - unter anderem gab es bei mir:  





Und nachdem Topfen so herrlich schmeckt und so vielseitig ist gibt es heute wieder ein - na, ratet mal?
Ein weiteres "Topfen-Rezept" nämlich eine Vollkorn-Zwetschken-Streusel-Tarte! 




Ja, ich geb's ja zu - nicht nur Topfen, sondern auch Tarteformen haben es mir momentan ziemlich angetan!

Ist sie nicht richtig chic geworden meine herbstlich Vollkornige-Topfen-Streuseltorte mit Zwetschken? Gar nicht "altbacken" oder?




Zutaten für den Boden:
  • 200  g   Weizenvollkornmehl
  • 50    g   Zucker
  • 1          Prise Zimt
  • 100 g   kalte Butter
  • 1          Ei
  • 2 - 4    EL Sahne
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Zubereitung Boden:
  • Alle Zutaten mit möglichst kühlen Händen rasch zu einem Mürbteig verkneten - nach Bedarf noch etwas Sahne dazugeben. Mit Frischhaltefolie umwickeln und ca. 30 Minuten kühl stellen
  • Ofen auf 180 ° vorheizen
  • Tarteform (26 cm Durchmesser) fetten
  • Teig auf bemehlter Fläche etwas größer als die Tarteform ausrollen und hineinlegen und einen Rand formen. 
  • Backpapier und Hülsenfrüchte auf den Mürbteigboden geben und ca. 10 Minuten vorbacken - danach Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen

Zutaten für den Belag:
  • 700 g   Zwetschken
  • 2          Eier
  • 60   g   Zucker
  • 1 EL    Vanillezucker
  • 250 g   Sauerrahm 
  • 250 g   Topfen
  • 3 EL     Speisestärke

Zubereitung Belag:
  • Zwetschken waschen und entsteinen
  • Eier, Zucker, Vanillezucker verrühren
  • Sauerrahm, Topfen und Stärke einrühren und dann auf dem vorgebackenen Mürbteigboden verteilen. 
  • Pflaumen drauflegen und leicht eindrücken




Zutaten für die Streusel:
  • 70   g    Weizenvollkornmehl
  • 70   g    Zucker
  • 70   g    Butter
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung Streusel:
  • Mehl, Zucker, Zimt mischen
  • Butter schmelzen und langsam zugießen und mit einer Gabel so verrühren, dass Streusel entstehen
  • Die Streusel dann auf dem Kuchen verteilen und ca. 40 Minuten backen. 
  • Tarte gut auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreut servieren





Dies Torte ist mein Beitrag zum Küchenplausch "Pflaumen-Event"

SARDINIEN (Teil 2)



Wie versprochen gibt es hier die Fortsetzung unserer Rundreise durch den Norden Sardiniens.

Bei unserem Hotelwechsel an die Ostküste haben wir Sassari in südliche Richtung verlassen und dann bei der Stadt Macomer die Insel Richtung Osten durchquert. Die Fahrt ging dabei durch das waldreiche Bergland von Marghine und den Goceano bis zum Gebirgszug Monti d'Ala, dann durch das Tal des Fiume di Posada bis an die Küste. Vor allem das Bergland ist nur dünn besiedelt und haben wir an diesem Tag kaum eine Menschenseele getroffen.

Die Bilder zeigen den Nuraghe Santa Barbara, eine Schafherde beim Mittagsschlaf, das Berdorf Burgos mit seiner Burgruine, das Tal des Fiume di Posada, einen Rückblick ins Bergland und die Ankunft an der Ostküste mit Blick auf den Haften von Ottiolu.









  



An der Ostküste zwischen San Teodoro und Orosei findet man hinter alten Pinienwäldern traumhafte Sandstrände mit einem Meer, das in Blau- und Türkistönen schimmert.









Posada:
Mitten in der grünen Ebene des Posada-Flusses ragt ein Kalkfelsen auf - auf der Spitze das Castello della Fava. Darunter klammern sich die Häuser des kleinen Ortes an den Fels.







Fahrt über den Monte Albo, den "weissen Berg". Die Straße führt anfangs über kahle Bergrücken mit weiten Ausblicken über die Landschaft, später durch dichte Steineichenwälder. Unterwegs trifft man kaum ein Auto, dafür Ziegen, Schafe und Kühe.












Wenn man schon mal im Nordosten Sardiniens ist, gehört ein Abstecher zur Costa Smeralda einfach dazu. Hier einige Impressionen von Porto Cervo. Auf der Rückfahrt machten wir eine Rast im kleinen Hafen von Porto San Paolo mit Blick auf die Isola Tavolara.









Und zum Schluß noch etwas Romantisches - Sonnenaufgang von unserem Hotel mit Blick auf die Küste bei Budoni.


TORTA AL LIMONE




Unser Sardinientrip geht heute mit einer köstlichen "TORTA AL LIMONE"´in die nächste Runde.




Dieses Rezept hat mir, nachdem ich der italienischen Sprache nicht wirklich mächtig bin, nach ziemlich langem Hin- und Hergestikulieren - der Küchenchef unseres Hotels in Sassari verraten. Beim Nachbacken daheim war ist zuerst etwas skeptisch - hatte ich alles richtig verstanden? Aber gleich nach dem Anschneiden und der ersten Kostprobe war ich davon überzeugt alles richtig gemacht zu haben! Die Torte war genauso wie ich sie in Erinnerung hatte - supersaftig, zitronig - einfach köstlich!




Zutaten:

  • 125   g   Butter
  • 3            Eigelb
  • 1            Ei
  • 200   g   Zucker
  • 200   g   Mehl
  • 1/2 TL   Backpulver
  • 1 Prise   Salz
  • 180  g    Mascarpone
  • Saft und Abrieb von 2 Biozitronen



Zubereitung:

  • Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und klären - danach abkühlen lassen
  • Eigelb, Ei und Zucker schaumig schlagen; eine Prise Salz dazugeben
  • Mascarpone, den Zitronenaabrieb sowie den -saft dazugeben - sodann langsam - unter
    ständigem Rühren die geklärte Butter dazugeben
  • Zuletzt noch das mit Backpulver versiebte Mehl unterheben und in einer mit Backpapier
    ausgelegten Form im vorgeheizten Backrohr bei 180 ° ca. 50 Minuten backen





 
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