PARMESAN-CREME-BRULEE




Die pikante Variante von Creme Brulee macht sich sehr gut als Vorspeise oder als Zwischengang.
Tip: In Kombination mit Trauben, Feigen oder Marillen wird daraus ein herrliches Käsedessert.

Zutaten für 4 - 6 Personen:
1        kleine Schalotte
1        TL Butter - sowie etwas Butter für die Förmchen
200    ml trockener Weißwein
50   g Parmesan
250 g Sahne
150 g Creme fraiche
3     Eigelb
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
100 g Rucola
Dressing nach Wahl
einige getrocknete Tomaten zum Garnieren




Zubereitung:
Backofen auf 150 ° vorheizen. Schalotte schälen, fein würfeln und in 1 Tl Butter einige Minuten andünsten. Mit Weißwein ablöschen und auf etwa ein Drittel einreduzieren lassen. Den Parmesan fein reiben und 3 - 4 Esslöffel für die Garnitur beiseite stellen.
Sahne und Parmesan zu den Schalotten geben und aufkochen lassen. Creme fraiche und Eigelbe verrühren, die Parmesan-Sahne-Mischung dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4-6 kleine Förmchen mit Butter ausstreichen und in ein tiefes Backblech oder eine Porzellanform hineinstellen. Förmchen mit der Parmesan-Masse befüllen und mit dem beiseite gestellten Parmesan  bestreuen. Dann ca. 2 cm hoch Wasser in die Form füllen und das Ganze circa 20 Minuten goldbraun backen. Am Ende noch mit dem Bunsenbrenner abflämmen oder im Ofen auf höchster Stufe kurz übergrillen. Rucola mit Dressing marinieren und mit den getrockneten Tomaten garnieren und Nussbrot oder frisches Baguette dazu reichen.





HIMMLISCHE MANDEL-SAHNE-TORTE


Am Wochenende mögen meine Süßen immer gern "Süßes". Okay - ich geb's ja zu - nicht nur meine Süßen sondern auch ich mag's ganz gerne süß. 

Irgendwie war es heute relativ schwierig ein passendes Rezept zu finden -  Zutaten nicht im Haus, nein auf gar keinen Fall etwas mit Mohn (bäh, der Kommentar des Töchterchens), zu wenig Äpfel - die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen. Kennt Ihr so etwas auch?

Letztendlich waren jedoch glücklicherweise all die benötigten Zutaten für die Himmlische Mandel-Sahne-Torte  im Hause. Ich sag nur noch: "Everbody is happy"!

Zutaten Rührteig:
100 g    Butter
125 g    Zucker
4           Eigelb
150 g    Mehl
1/2 Tl    Backpulver
1/2        Vanilleschote (Mark)
etwas    Milch

Zubereitung Rührteig:
Butter flaumig rühren, Zucker, Vanillezucker und Eigelb einrühren. Sodann das mit Backpulver versiebte Mehl einrühren. Um die Masse geschmeidiger zu machen etwas Milch einrühren.

Zutaten Baiser:
4           Eiweiß
200 g    Zucker
100 g    Mandelblättchen

Zubereitung Baiser:
Eiweiß steif schlagen, Zucker dazugeben.

Optimal wäre es, wenn man 2 runde Backformen für diesen Kuchen vorrätig hat, da man 2 Böden backen muss.

Die Hälfte des Rührteiges in eine runde gefettete Backform geben und gleichmäßig verstreichen. Danach verstreicht man die Hälfte des Baisers auf dem Rührteig. Ebenso wird die Hälfte der Mandelblätter (also 50 g) gleichmäßig auf  den Kuchen gestreut. Den Rest des Teiges/Baisers verarbeitet man auf die gleiche Art und Weise. Die beiden Tortenböden werden dann bei 175 ° ca. 25 - 30 Minuten gebacken. Danach gut auskühlen lassen.



Zutaten für die Fülle:
250     g Joghurt
250     g Sauerrahm
250     g Sahne
Saft von 1 Zitrone
6 Blatt Gelatine

Zubereitung Fülle:
Joghurt mit Sauerrahm, Zitronensaft sowie dem Zucker verrühren. Aufgelöste Gelatine hinzufügen und zuletzt noch die steif geschlagene Sahne unter die Masse heben.

Über einen Kuchenboden einen Tortenring legen und den Boden sodann mit etwas Preiselbeermarmelade bestreichen (geht aber auch ohne - das hier ist sozusagen Resteverwertung!). Die Fülle draufgeben - den zweiten Tortenboden drauflegen und kühl stellen. Wer mag kann die Torte noch mit etwas Staubzucker bestreuen.













BÄRLAUCHPESTO





Heute gibt es wieder ein Rezept mit Bärlauch und zwar "BÄRLAUCHPESTO".

Was - ihr hab jetzt allmählich genug von meinen Bärlauchrezepten! Okay, ich muss euch recht geben - ist ja wirklich nicht Jedermanns Sache - die mit dem Bärlauch. Aber eines kann ich euch schon jetzt versprechen - spätestens am Wochenende gibt es wieder eine Himmlisch Leckere Torte - Neugierig geworden? Na, dann bis Samstag!

Wünsche Euch noch was !





Zutaten:
100 g geriebene Walnusskerne
100 g geriebenen Parmesan
Abrieb einer Bio-Zitrone
100 g Bärlauch (+ 50 g Petersilie dazugeben - dieser sorgt dafür, dass das Pesto die grüne Farbe behält)
250 ml Olivenöl
Fleur de Sel
Pfeffer

Zubereitung:
Die Walnusskerne im Mörser oder Kleinschneider sehr fein hacken, Bärlauch waschen, trockentupfen und ebenfalls sehr fein hacken. Den Bärlauch zu den Walnusskernen in den Mixer geben und den Parmesan ebenfalls unterrühren. Zuletzt (händisch!) das Olivenöl unterrühren (sonst  wird das Pesto bitter), bis das Ganze eine cremige Konsistenz hat. Mit Fleur de Sel und Pfeffer würzen. In Gläser abfüllen - vor dem verschließen der Gläser das Pesto noch mit etwas Olivenöl versiegeln. Das Ganze ist kühl und dunkel gelagert relativ lange lagerfähig.





Tipp anstelle von Bärlauch
- Basilikum (= Klassiker)
- Petersilie
- Rucola
- Frische Radieschenblätter

anstelle der Walnüsse:
- Pinienkerne (= Klassiker)
- Sonnenblumenkerne
- Kürbiskerne.........




Pesto passt natürlich auch ganz hervorragend zu Nudeln, zu Spargel...........






BÄRLAUCH-TEIGTASCHEN




Bärlauch sammeln hat für mich so etwas Meditatives. Der Wald, das Gezwitscher der Vögel, der unvergleichliche Duft des Bärlauchs. Und natürlich auch die Vorfreude aus dem gesammelten Bärlauch etwas Leckeres zu zaubern. Ein paar Impressionen aus unserem Bärlauch-Wäldchen möchte ich Euch auf keinen Fall vorenthalten. Riesendank an meinen Göttergatten - der für unseren Blog immer so wunderbare Fotos macht!






Bärlauch-Teigtaschen sind zwar etwas aufwendig - aber auf gut tirolerisch "Eppas Guads"!

Zutaten Teig
150 g    glattes Mehl
150 g    Roggenmehl
250 ml  Wasser (ca. Angabe)

Zubreitung Teig:
Mehl aufs Brett sieben, salzen und das Wasser einarbeiten und einen mittelfesten Teig kneten. Den Teig sodann zugedeckt ca. 30 Minuten rasten lassen

Zutaten Fülle
3 Stk.    gekochte, geriebene Kartoffeln
50 g       Topfen
50 g       Graukäse (Tiroler Spezialität - wahlweise eignet sich jedoch auch geriebener Parmesan/Pecorino)
kleingeschnittener Bärlauch
Salz, Pfeffer

Zubereitung Fülle: Einfach alle Zutaten vermischen und kräftig abschmecken.

Zerlassener Butter und geriebener Parmesan zum Anrichten.




Den Teig dünn ausrollen, Scheiben (12 cm Durchmesser) ausstechen, in die Mitte einen kleinen Löffel der Fülle draufgeben. Den Rand mit Wasser bestreichen, zusammenklappen und gut festdrücken. (Ich hab das mit einer Form - siehe obiges Foto - gemacht). Die Teigtaschen in Salzwasser ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Aus dem Wasser herausnehmen - gut abtropfen lassen und mit brauner Butter und Parmesan anrichten.




MAHLZEIT!


Quelle: Von der Tafel auf den Tisch, Die besten Rezepte der HBLA-West

BÄRLAUCH-RICOTTA-NOCKERL


Allzu lange lässt er uns heuer warten - der Frühling! Aber jetzt sprießt der Bärlauch wieder aus dem Boden und wartet darauf aufs Köstlichste verarbeitet werden. Man kann ihn förmlich riechen - zählt er doch zu den ersten kulinarischen Frühlingsboten. Tata - wir haben die Bärlauchsaison eröffnet! Bärlauch-Ricotta-Nockerln mit Zitronenbutter!

Jeder bei uns in der Familie liebt Nockerln. Außerdem kann dieses Rezept gut nach Jahreszeit verändert werden. Anstelle von Bärlauch schmecken Rucola, Kerbel, Estragon oder andere Kräuter. Salbei-Orangenbutter, im Ofen gegarte Cherrytomaten oder ein leichtes Gemüseragout sind ebenso ideale Begleiter.

Dieses Gericht eignet sich sehr gut als Vorspeise oder als vegetarische Hauptspeise.
Zutaten für 4 Personen als Hauptspeise bzw. 6 Personen als Vorspeise

Zutaten Nockerl
200  g Bärlauch
1      El Butter
500  g Ricotta
190  g Weizenmehl
3      Eier
100  g Parmesan
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
2      EL Parmesan


Bärlauch putzen und kurz in Butter andünsten, bis er zusammenfällt. Anschließend fein hacken. Ricotta, Mehl und Eier in einer Schüssel verrühren. Parmesan reiben, zusammen mit Bärlauch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss zugeben und vermischen.

Einen Topf mit Salzwasser aufkochen lassen. Kleine Nockerl formen und dann in das leicht siedende Wasser  gleiten lassen und ca. 2-3 Minuten ziehen lassen, bis die Nockerl an die Oberfläche steigen.

Zutaten: Zitronenbutter
100   g Butter
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Zitronenbutter den Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, die abgeriebene Zitronenschale dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die fertigen Nockerl kurz im Butter schwenken und danach auf Tellern anrichten. Zum Schluss noch mit geriebenem Parmesan (oder Pecorino) bestreuen und servieren!





  





FLAMMKUCHEN



Heute gibt es einen leckeren Küchenklassiker und zwar "FLAMMKUCHEN". Dieses Rezept ist ohne Hefe und super geeignet wenn es mal schnell gehen sollen oder unverhofft Gäste kommen. Die Zutaten für den Teig hat man immer im Haus und beim Belag sind der Phantasie sowieso keine Grenzen gesetzt.

Teig (1 Backblech)
200    g   glattes Mehl
100    ml lauwarmes Wasser
1        Schuss Olivenöl
1        Prise Salz

Zubereitung Teig:
Mehl mit Salz, Wasser und Olivenöl verkneten und einige Minuten rasten lassen. Dann den Teig 1 bis 2 mm dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.




Belag (variabel)
2        EL Sauerrahm (wahlweise auch Creme Fraiche)
1        kleine Stange Lauch in feine Streifen geschnitten
50      g Schinken / Speck ebenfalls in feine Streifen geschnitten
10      Cocktailtomaten (in Scheiben geschnitten)

Sodann den Sauerrahm dünn auf den Teig auftragen, salzen, pfeffern und das Gemüse bzw. den Speck/Schinken darauf verteilen.

Flammkuchen bei 270 ° (Oberhitze oder Grillfunktion) ca. 8 - 10 Minuten knusprig backen





ABSTRAKTE KUNST 04/2013

Wieder mal ein paar Werke aus meiner Malwerkstatt - habe den Pinsel statt den Kochlöffel geschwungen!
Was fällt euch so alles beim Betrachten meiner Werke ein - würde mich mal so interessieren? Freue mich über jedes Feedback - Danke ihr Lieben!









ORANGEN-SCHOKO-TIGERTORTE



Kennt Ihr auch das sogenannte TREND-MAGAZIN für Back-Feen & Naschkatzen "SWEET DREAMS"? Ehrlicherweise kannte ich es vorher nicht - Na ja, man kann ja nicht immer alles kennen oder? Diese Zeitschrift ist mir beim letzten Einkauf beinahe ins Auge gesprungen - herrliche Bilder, interessante Rezepte . Ich konnte nicht anders - und flugs war das Magazin im Einkaufskorb gelandet. Wie das so bei uns üblich ist, werden die nachzumachenden Rezepte vom Göttergatten und vom Töchterchen ausgesucht. Was sie ausgesucht haben - natürlich die Torte für absolute Profis (= praktischerweise findet man diesbezüglich zu jedem Rezept entsprechende Hinweise von: Für Anfänger, Für Könner, Für Profis usw.). Soll ich jetzt dazusagen, dass ich etwas Bammel davor hatte, ob es auch wirklich gelingt? Na, ich habe jedenfalls mein Bestes gegeben und gefühlte 24 Stunden mit diesem Kuchen in der Küche verbracht. Fazit: Aufwendig aber unheimlich lecker und fruchtig!

Zutaten für den Teig:
30    g Butter
4      Eier
120  g Zucker
120  g Mehl
1      gestrichener TL Backpulver
1      EL Kakaopulver

Aus den Teigzutaten - ohne Kakao - einen klassischen Biskuitteig herstellen. 1/3 des Teiges abnehmen und den Kakao unterrühren. Ofen auf 180 ° (Umluft) vorheizen. Den restlichen (hellen Teig) mit einem Spritzbeutel auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen, dabei Streifen frei lassen. Den Kakaoteig in die Zwischenräume spritzen. Ca. 10 Minuten backen. Herausnehmen, in 2 Streifen (je ca. 10 cm Breite) schneiden, aufrollen und abkühlen lassen.




Zutaten für die Cremes:
15    Blatt Gelatine
500  ml Orangensaft
2      Eigelb
100  g flüssige Bitterschokolade
500  g Sahne
3      Bio-Orangen
500  g Natur-Joghurt
75    g Zucker




5 Blatt Gelatine in Wasser einweichen, ausdrücken, in 150 ml warmem Orangensaft auflösen. Eigelbe aufschlagen. Gelatine-Mix sowie Schokolade einrühren. Kühlen. 300 g Sahne steif schlagen und sodann unterheben. Biskuitstreifen als Rand in einen Tortenring (Durchmesser max. 24 cm!!) stellen. Übrigen Biskuit zerzupfen und verteilen, Schokocreme einfüllen. Ca. 3 Stunden kühlen. Schale von 2 Orangen abreiben, Saft auspressen. Beides mit Joghurt und Zucker verrühren. 6 Blatt Gelatine einweichen, auflösen und unter das Joghurt rühren. Kühlen. 200 g Sahne steif schlagen und dann unterheben. Auf die Schokocreme geben und erneut kühlen.

Die übrigen Orangen in Scheiben schneiden und auf die Torte legen. 4 Blatt Gelatine einweichen, ausdrücken und in 350 ml warmem Orangensaft auflösen. Etwas abkühlen lassen und über die Torte gießen. Torte erneut kühlen.

Dann ist es geschafft - die Torte ist für den Anschnitt bereit!




Quelle: Sweet Dreams 02/03/04
Lisa KochenBacken





AUFSTRICHE



Selbstgemachte Aufstriche zum Dippen mit Gemüsesticks oder für's kalte Büffet sind immer der Renner! Heute gibt's: Liptauer, Kürbiskernaufstrich und Karotten-Lauchaufstrich. Alles sehr einfach und leicht zu  machen. Und was das wichtigste ist: Diese Aufstriche schmecken viel viel besser als Fertigprodukte.





Rezept: "LIPTAUER"
(Der König unter den Heurigenaufstrichen)

Zutaten:
250   g Topfen (Quark) passiert
60     g Butter
2       EL Sauerrahm
60     g fein gehackte Zwiebel
2       Stk. gehackte Essiggurken
1       Tl gehackte Kapern
1       Tl Estragonsenf
1       Tl Paprikapulver
Salz, weißer Pfeffer, Kümmel
Sardellenpaste oder gehackte Sardellenfilets
1/2    Bund Schnittlauch

Zubereitung: Butter flaumig rühren, Topfen und Sauerrahm untermengen. Die restlichen Zutaten einrühren, pikant abschmecken.


Rezept: "KÜRBISKERNAUFSTRICH"
(Ein steirischer Klassiker)

Zutaten:

100   g Butter
250   g Topfen (Quark)
40     g geröstete Kürbiskerne
1       kleine Zwiebel - fein gehackt
2       Knoblauchzehen - fein gehackt
Salz, Pfeffer
4      El Kürbiskernöl

Zubereitung: Butter flaumig rühren, Topfen, Zwiebel, Knoblauch und die Gewürze hinzufügen. Die gerösteten Kürbiskerne fein hacken, mit dem Kürbiskernöl zum Topfen dazugeben. Die Masse glatt rühren und abschmecken.

Quelle: Von der Tafel auf den Tisch, Die besten Rezepte der HBLA-West



Rezept: "KAROTTEN-LAUCH-AUFSTRICH"
(Bodenständig und gschmackig - herrlich zu frischen Brezen!)

Zutaten:
1      Pkg. Frischkäse 
1      Karotte fein gehobelt
1/2   Stange Lauch in feine Streifen geschnitten
Salz, Pfeffer

Zubereitung: Die Zutaten einfach vermischen und abschmecken. Wer mag, kann noch 20 g Mandelblättchen unterheben - das schmeckt auch sehr fein!





MANDEL-KNUSPER-MÜSLI




Selbstgemachtes Knuspermüsli ist unschlagbar lecker! Es ist ziemlich unkompliziert zu machen und kann nach eigenem Geschmack variiert werden. Dieses Müsli schmeckt nicht nur herrlich - sondern es duftet auch so himmlisch.... Mhm! Für's gesunde Frühstück mit Milch oder über Naturjoghurt mit Früchten, als Mitbringsel für nette Leute oder einfach nur als Knabberspaß zwischendurch!

Tipp für's Verschenken: Am besten das Rezept gleich mit ans Präsent heften, denn dieses Müsli macht süchtig!



Zutaten (ergibt ca. 400g fertiges Knuspermüsli)

120 g     Haferflocken
  40 g     Dinkelschrot
  40 g     Roggenschrot
  25 g     Buchweizen (ganzes Korn verwenden)
  20 g     Sesam
  40 g     Sonnenblumenkerne
  20 g     Leinsamen
  50 g     Kokosflocken
  80 g     Mandeln geschält und grob gehackt 
1  TL     Vanillezucker
1  TL     Zimt
1  Prise  Salz

Die trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben und gut vermischen

50 g      Honig
40 ml    Sonnenblumenöl
80 ml    Wasser

Alles vorsichtig erwärmen und zu den trockenen Zutaten geben - alles gut durchmischen - ergibt eine feuchte Masse. Müslimasse auf einem Blech verteilen und im Rohr bei ca. 180 ° Heißluft ca. 20 Minuten lang rösten.  Bitte beachten: Müsli während des Röstvorganges des öfteren wenden damit es schön bräunt und knusprig wird! Das Müsli danach vollständig erkalten lassen und in einem Vorratsglas luftdicht aufbewahren.




Bitte beachten, wenn Ihr das Müsli mit den von Euch bevorzugten Zutaten macht:  Die trockenen Zutaten sollen mengenmäßig insgesamt 430 g ergeben.






LACHSTATAR MIT EI UND KRENSCHAUM



"Lachstatar"  ist eine gut vorzubereitende Vorspeise welche sich aber auch als kleine Köstlichkeit beim Brunch eignet. Voraussetzung ist natürlich auch, dass Mann/Frau kein Problem mit rohem Fisch hat. Wobei ich zu meinem Leidwesen gestehen muss - dass ich mit gar nichts ein Problem habe. 

Zutaten für 4 Personen

200 g   frisches Lachsfilet 
200 g   Räucherlachs
1          Schalotte
1          Avocado
2          EL Dillspitzen
Saft von 1/2 Zitrone
1          EL Sonnenblumenöl
2          Eier
2          Eidotter
50        ml trockener Weißwein
50        ml Gemüsebrühe
1          TL frisch geriebener Kren
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Kristallzucker

Zubereitung:

Lachsfilet für ca. 15 Minuten in das Gefrierfach geben - so lässt er sich besser in kleine Würfel schneiden. Den Räucherlachs ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Schalotte schälen und fein hacken. Avocado halbieren, den Kern entfernen und ebenfalls klein würfeln. 

Lachs-, Schalotten- und Avocadowürfel mit Dill, Zitronensaft und Öl vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Eier darin ca. 6 Minuten möglichst wachsweich kochen und abschrecken.

Eidotter, Wein und Suppe mit einem Schneebesen in einer Metallschüssel über einem heißen Wasserbad dickschaumig schlagen, Kren dazufügen und den Schaum nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Lachstatar jeweils (vorzugsweise mit einem Metallring) in der Mitte des Tellers anrichten. Eier schälen und halbieren. Jeweils eine Hälfte auf das Lachstatar setzen. Krenschaum daraufgeben, mit etwas Dill garnieren und servieren. Mahlzeit!




HEFEZOPF



Muttis allerbester Hefezopf mir Rosinen.... soll ich euch mal was verraten? Meine Mam hat ihre allerbesten Rezepte nur sehr sehr ungern aus der Hand gegeben - und dann auch nur an Leute die sie wirklich gern gemocht hat. Ich finde jedoch, dass gute Rezepte auf jeden Fall weitergegeben werden sollten! Wenn sie wüsste, dass ich Ihre "Rezept-Schätze" jetzt auch noch im Internet veröffentliche ..... ui ui ui!

PS: Ich hab's ihr zwischenzeitlich schon gebeichtet und plötzlich war sie total stolz - ihr Rezept im Internet!

Zutaten:
500    g Weizenmehl
1        Würfel Hefe 
80      g Feinkristallzucker
1        Pkg. Vanillezucker
2        Eidotter
100    g geschmolzene Butter
1        Prise Salz
1/4 l   lauwarme Milch

Außerdem:
Rosinen (so viel man mag) in Rum eingeweicht - am besten über Nacht
1        Eidotter
1        TL Milch

Zubereitung Hefeteig
... Kennst du einen, kannst du alle. Voraussetzung sind langes Kneten, keine Zugluft und kein Stress

Hefe in die lauwarme Milch einbröckeln und unter Rühren auflösen (= Dampfl zubereiten bzw. gehen lassen)

Mehl, Zucker, Salz und die Eidotter sowie die geschmolzene Butter und das Dampfl zu einem Teig verkneten. Kräftig kneten bis der Teig geschmeidig ist (ca. 5 Minuten). Hefeteig ist zugluftempflindlich, daher mit einem Geschirrtuch abdecken. An einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Danach Teig nochmals durchkneten und die Rumrosinen unterheben. Teig in 2 Teigrollen aufteilen.



Kunst am Zopf:

Teigrollen auf wenig Mehl zu einem Kreuz legen. Die Enden der unten liegenden Teigrolle hochnehmen. Über die Mitte jeweils auf die gegenüberliegende Seite legen. 

Enden der zuvor oberen Teigrolle jeweils auf die andere Seite legen. Die Enden der ersten Teigrolle erneut auf ihre gegenüberliegende Seite legen. Den Vorgang so oft wiederholen, bis der Teig fertig geflochten ist. Die Teigrollenenden gut zusammendrücken und unter den Zopf stecken.

Teig erneut ca. 20 Minuten gehen lassen

Backofen auf 175 ° vorheizen. Eigelb und Milch verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Im heißen Backofen auf der zweiten Schiene von unten ca. 30 - 35 Minuten backen. Hefezopf herausnehmen und abkühlen lassen. Wer möchte, kann den Zopf auch noch mit Staubzucker bestreuen.




ORANGEN-HIMBEER-CAKEPOPS



Musste ich mir doch letztens anhören ein sogenannter Cake-Pop-Maker sei etwas für "FAULE", denn richtige Cake-Pops werden anders gemacht...... Okay, ich weiß natürlich auch, dass Cake-Pops auf die herkömmlich gemachte Art und Weise ziemlich aufwendig sind. Aber sind wir nicht alle manchmal etwas bequem? Warum das Ganze - wenn man schon einen Cake-Pop-Maker sein Eigen nennt - unnötig verkomplizieren? Außerdem sind diese Cake-Pops "kalorienärmer" - was ja auch kein Nachteil ist. Und das Ergebnis kann sich allemal sehen lassen findet ihr nicht auch? 

Zutaten für ca. 15-17 Stück

80    g TK-Himbeeren, aufgetaut
50    g weiche Butter
1      Bio-Orange
120  g Weizenmehl
2      TL Maizena / Kartoffelstärke
50    g Staubzucker
1      Pkg. Vanillezucker
1/2   TL Backpulver
2      Eier

Geschmolzene Schokolade zum Tunken, Dekor zum Verzieren




Zubereitung:
Die Himbeeren mit einer Gabel grob zerdrücken. Orange heiß abwaschen, trocknen und die Schale fein reiben. Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier gut verrühren. Danach das Himbeerpüree mit der geriebenen Orangenschale dazugeben. Zuletzt das mit Kartoffelstärke und Backpulver vermischte Mehl unterheben.

Cake-Pop-Maker vorheizen und wenig einfetten. Den Teig in den Cake-Pop-Maker einfüllen und ca. 4 bis 5 Minuten backen lassen - danach herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Zwischenzeitlich die weiße Schokolade schmelzen. Die Cake-Pop-Stiele vorab kurz in die Schokolade tauchen und dann in die Cake-Pops stechen - Vorsicht nicht zu tief - es besteht sonst die Gefahr, dass die Cake-Pops durchstochen werden.

Zum Tunken der Cake-Pops habe ich ein schmales, hohes Glas verwendet - das geht am besten. Die getunkten Cake-Pops nochmals gut abschütteln und mit beliebigem Dekor verzieren.








BANOFFEE-CUPCAKES



Cupcakes sind ja momentan sprichwörtlich in aller Munde. Nachdem erst vor kurzem mein "Süße Sünden Backbuch" der Hummingbird Bakery eingetrudelt ist - konnte ich es fast nicht mehr erwarten. Loslegen und auch mal Cupcakes zu machen - diese niedlichen kleinen hübschen Dinger!  Ja, ausprobiert habe ich es wohl - das Ergebnis:  klein (ja);  hübsch (na ja - ich würde sagen - Optik ausbaufähig); lecker (ja, ja und nochmals ja).

"Banoffee" nennt man übrigens die Kombination von Bananen, Karamell und Sahne. Bananen stecken hier im Teig, Karamell und Sahne in der Creme.



Zutaten für den Teig (ergibt je nach Größe zwischen 12 - 16 Cupcakes):

80     g weiche Butter
280   g Zucker
1        Pkg. Vanillezucker
240   g Mehl
1        EL Backpulver
1        Prise Salz
2        Eier
250   ml Milch
2       reife Bananen

Zubereitung Teig:
Backofen auf 170° vorheizen und die Papierförmchen in die Mulden des Muffinblechs setzen. Butter, Zucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Salz mit dem Handrührgerät bei niedriger Geschwindigkeit vermischen, bis eine sandige Masse entstanden ist. Eier und Milch verquirlen. Drei Viertel davon langsam unter die sandige Masse rühren. Die restliche Eiermilch zugießen und alles bei mittlerer Hitze zu einem glatten Teig verrühren. Die Bananen schälen, zerdrücken und unterheben. Die Papierförmchen zu zwei Dritteln mit Teig befüllen. Die Cupcakes in der Mitte des Backofens ca. 18 - 20 Minuten backen - zur Garprobe mit einem Holzstäbchen hineinstechen. Die Cupcakes auskühlen lassen.

Zutaten für die Karamellcreme (Beim Originalrezept ist die doppelte Menge angegeben - ist jedoch meines Erachtens viel zu viel!):

250 ml Milch
etwas Vanillezucker
2      Eigelb
50   g Zucker
15    g Mehl
15    g Speisestärke
50    g Dulce de Leche (Karamellkonfitüre - ich habe die von Bonne Maman verwendet)
100  g Sahne
geriebene Schokolade zum Dekorieren

Zubereitung Creme:
Für die Karamellcreme Milch und Vanillezucker in einem Topf aufkochen. Eigelbe, Zucker, Mehl und Speisestärke in einer Schüssel mit dem Schneebesen glatt verrühren. Ist die Mischung zu trocken, 1 EL der heißen Milch unterrühren. Die kochende Milch vom Herd nehmen. Zuerst 4 - 5 EL davon unter die Eigelbmischung rühren, dann alles zur heißen Milch in den Topf gießen und gut unterrühren. Unter Rühren aufkochen und mindestens 1 Minuten köcheln lassen, bis der Pudding andickt. Vom Herd nehmen und Dulce de Leche unterziehen. Den Karamellpudding auf ein vorbereitetes Blech gießen, mit Frischhaltefolie abdecken und 30 - 40 Minuten abkühlen lassen. Dann in eine Schüssel füllen und glatt rühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Die Karamellcreme mit einem Löffel oder mit dem Spritzbeutel auf den Cupcakes verteilen. Mit Schokospänen bestreuen.



Quelle: Süße Sünden, Cupcakes, Cheesecakes, Pies & Co, The Hummingbird Bakery





 
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