KAROTTEN-NUSS-MUFFINS



Ich wünsche Euch von ganzem Herzen ein frohes Osterfest!

Karotten-Nuss-Muffins - eine weitere kleine Köstlichkeit zum Osterbrunch. Ist schnell gemacht und bei den Kids beliebt (habe ihnen aber nicht verraten, dass Karotten drin sind - denn da könnte es nämlich sein, dass diese Muffins plötzlich irgendwie doch nicht mehr so lecker sind).

Zutaten für 12 Muffins oder 1 kleine Kastenform

25    g Butter
45    g Zucker
        abgeriebene Schale von 1/4 Bio-Orange
1      Vanilleschote (Mark)
3      Eidotter
3      Eiklar
50    g fein geriebene Karotten
125  g fein geriebene Haselnüsse
25    g Mehl
1      gestrichener Mokkalöffel Backpulver
1      Prise Salz
12    Muffinförmchen

Zum Verzieren:
Zitronenglasur, Schokoladeeier, Marzipankarotten

Zubereitung:
Butter mit ca. der Hälfte des Zuckers schaumig schlagen, dann die Orangenschale und das Vanillemark dazugeben. Nach und nach die Eidotter untermengen und zuletzt die geriebenen Karotten. Eiklar mit dem übrigen Zucker steif schlagen und den Eischnee unter die Dottermasse heben. Danach Haselnüsse mit Mehl, Backpulver und Salz vermischen und unter die Dottermasse heben.

Die Muffinsförmchen befüllen und das Ganze bei 170 ° ca. 30 - 35 Minuten backen.

Nach dem Auskühlen mit Zitronenglasur (Zitronensaft + Staubzucker) überziehen und verzieren!






Quelle: Nach einem Rezept von Johanna Maier (3-Hauben-Köchin)



OSTERSCHINKEN



Osterschinken im Bierbrotteig - oftmals gelesen - nie probiert - ich finde das Rezept - wie soll ich's richtig ausdrücken - na sagen wir mal so - "ziemlich rustikal". Aber sogenannte Küchenklassiker sind jedoch auch meist ein Garant dafür, das etwas richtig gut schmeckt. Ein saftiger Rollschinken in frischen Brotteig gewickelt darf beim österlichen Brunch oder der Jause keinesfalls fehlen und schmeckt auch Tage später noch fantastisch. Dieses neu interpretierte Rezept  finde ich genial und überhaupt nicht verstaubt. 

Rezept für 8 - 10 Portionen

Zutaten Osterschinken:
1       kg Rollschinken oder gepökelter Schweinekamm
1       Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
2       TL Zucker
500  g Roggenmehl
500  g Vollkorn-Weizenmehl
3       TL Salz
          Senf
500  ml Bier + etwas Bier zum Bestreichen
1        Eiweiß



Zutaten Meerrettich-Senf-Creme:
2        EL Senf
1-2    El frisch geriebener Meerrettich
1/2    TL  fein geriebener Ingwer
1/2    TL  abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
200   g Sauerrahm
           Salz
           frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
           frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung Meerrettich-Senf-Creme:
Alle Zutaten gut verrühren und abschmecken.

Zubereitung Bierbrotteig:
Die Hefe mit dem Zucker in 250 ml lauwarmem Wasser auflösen. Das Mehl in eine große Schüssel geben, eine kleine Mulde formen und die Hefemilch beigeben. Die Flüssigkeit mit etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren und etwa 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Nun Salz und Bier hinzugeben und mit der Hand oder der Küchenmaschine zu einem griffigen Teig verarbeiten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ovalen Laib formen und erneut etwa 20 Minuten gehen lassen.



Den Backofen auf 220° vorheizen. Den Teig etwa 1 1/2 Zentimter dick ausrollen, das Eiweiß leicht aufschlagen und gleichmäßig auf den Teig streichen. Den Schinken von den Bindfäden befreien, auf das untere Teigdrittel setzen, in den Teig wickeln und den Teig mit Eiweiß einpinseln. 45 Minuten auf zweitunterster Schiene backen. Knuspriger wird der Bierteig, wenn er während des Backens mehrmals mit Bier bestrichen wird.


Quelle: Jetzt können die Gäste kommen (Bernadette Wörndl)



RINDERSTEAKS MIT SHERRY-RISOTTO



Heute will ich Euch ein ungewöhnliches Rezept für Rindersteaks vorstellen. Steaks in Kombination mit frischen Orangen auf Sherry-Risotto und Blattspinat. Klingt doch lecker oder? Ich kann Euch versichern - es klingt nicht nur sehr lecker sondern es schmeckt auch ganz vorzüglich! Nachmachen ausdrücklich empfohlen - denn davon träumen nicht nur Großstadtcowboys!

Zutaten für 4 Personen:
4          Steaks vom Rind (á ca. 180 - 200 g)
4          EL Öl
250     ml Sherry oder 180 ml Martini bianco
6          filetierte Orangen
1          TL Petersilie gehackt
4          EL Butter
1 1/2   Zwiebeln in feine Würfel geschnitten
200     g Risottoreis
1           Liter Gemüsebrühe
4          gehäufte EL geriebenen Parmesan
500     g Blattspinat vorzugsweise frisch (ansonsten TK-Spinat aufgetaut)
             Muskatnuss
             Salz, Pfeffer
             Orangenzesten zum Garnieren



Zubereitung Steaks:
Die Rinderfiletscheiben mit einem Spagat/Faden binden, damit sie eine runde Form bekommen. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Steaks auf beiden Seiten je ca. 2 Minuten scharf anbraten und zuletzt mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und bei 75° im Backrohr 20-25 Minuten rasten lassen. Erst kurz vor dem Anrichten den Spagat entfernen!

Zubereitung Sauce:
Den Bratenrückstand in der Pfanne mit einem Schuss Sherry/Martini bianco ablöschen. Die Hälfte der filetierten Orangen und die geschnittene Petersilie dazugeben und die Sauce mit 1 1/2 EL Butter verfeinern .




Zubereitung Sherry-Orangen-Risotto:
1 Zwiebel (fein gewürfelt) in einem Topf mit 2 EL Öl anschwitzen, den Reis dazugeben und kurz mitschwitzen, mit dem restlichen Sherry/Martini bianco ablöschen und solange kochen, bis er völlig vom Reis aufgesogen ist. Die Hälfte der Orangenfilets dazugeben und mit dem Gemüsefonds aufgießen und salzen und pfeffern. Unter ständigem Rühren und unter langsamer Zugabe vom gesamten Fonds (Schöpfer für Schöpfer) den Risotto kernig kochen. Zum Schluss die restlichen Orangenspalten, den Parmesan sowie 2 1/2 EL Butter einrühren.

Zubereitung Blattspinat:
Spinat kurz blanchieren und danach mit Eiswasser abschrecken und gut abtropfen lassen. Den restlichen 1/2 fein gewürfelten Zwiebel in einer Pfanne mit 1 EL Butter kurz anschwitzen. Den Spinat dazugeben. Mit Salz und Pfeffer sowie Muskatnuss würzen - kurz dünsten lassen.

Anrichten:
Blattspinat auf ein Teller setzen, Steak daraufgeben, Risotto drapieren und zuletzt die Orangensauce darübergeben. Zuletzt das Risotto noch mit Orangenzesten garnieren.

Guten Appetit!

Quelle: Frisch gekocht


TOPFENKNÖDEL





Topfenknödel (Quark-Knödel) - schon als Kind habe ich diese geliebt. Manchmal sind es Gerüche, Düfte teilweise auch bestimmte Musik die uns an Vergangenes erinnern. Geht's Euch auch manchmal so? 

Die Liebe zu Topfenknödel habe ich wohl meinem Töchterchen vererbt. Ginge es nach ihr, dann müssten diese Knödel  mindestens 2 x pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Dieses Rezept ist wirklich superschnell gemacht und sehr einfach!

Zutaten als Dessert für 4 Personen (oder einfach die Menge verdoppeln = Hauptspeise)

Zutaten für die Knödel
250 g Topfen/Quark  (ich verwende meist Tiroler Speisetopfen "mager")
  50 g Butter
  50 g Mehl
  50 g Grieß
    1 Ei
       Salz

Zutaten für die Zimt-Zucker-Brösel
   50 g Butter
 100 g Semmelbrösel
 Zucker und Zimt nach Geschmack






Zubereitung Knödel:
Butter flaumig rühren, Ei und Topfen einrühren und die restlichen Zutaten dazugeben. Knödel formen (12 Miniknödel gehen sich bei mir meistens aus) und 15 Minuten im Salzwasser leicht wallend kochen lassen.   

Zubereitung Zimt-Zucker-Brösel: 
Butter in der Pfanne schmelzen, Brösel, Zimt und Zucker einrühren und goldbraun rösten. Die gekochten Knödel aus dem Wasser heben und gut abtropfen lassen und danach in den Bröseln rundum wälzen. Zuletzt noch mit etwas Staubzucker bestreuen. Mit Fruchtmark und frischen Früchten anrichten - Mahlzeit!


Tipp:
Dieser Teig eignet sich auch sehr gut für Fruchtknödel (z.B. Zwetschken, Marillen, Erdbeeren - hab's auch schon mal mit einem Stück Nougat in der Mitte probiert).



Quelle: Rezepte von Bäuerinnen


SACHERTORTE



Kaum jemand kann sich dem schokoladigen Genuss dieser Wiener Spezialität entziehen. Nicht umsonst ist die Sachertorte auch die ausnahmslos einzig und alleinige Lieblingstorte des Göttergatten. Doch Frau Holas ist bezüglich dem Sachertorte backen - nun ja, sagen wir's mal so - etwas "backfaul". Bäckt sie diese Torte ja eigentlich nur wenn die Bayrischen Wäldler (Freunde der Familie) im Viererpack aufkreuzen und das kommt normalerweise höchstens 2 mal im Jahr vor (schade!). Da jedoch der Göttergatte in letzter Zeit vermehrt von mir beansprucht wird (ich sag nur: Blogphotos) - wollte ich ihm sozusagen nur mal so - eine kleine Freude machen. Nett von mir oder?

Nachdem das Originalrezept ein ziemlich streng gehütetes Geheimnis ist möchte ich Euch unser altes Familienrezept vorstellen - welches eh viel besser und saftiger als das Original ist - behaupte ich jetzt einfach mal ganz frech......




Zutaten
130 g Butter
100 g Staubzucker
1        Pkg. Vanillezucker
6        Eidotter
6        Eiklar
100 g Feinkristallzucker
130 g Bitterschokolade
130 g Mehl
1        Backpulver
1        Schuss Rum

Fülle
1        kl. Glas Marillenmarmelade
          (vorzugsweise selbst gemacht)
50 ml Rum
Glasur
170  g Bitterschokolade
100  g Sahne




Zubereitung:
Bitterschokolade im Wasserbad erweichen. Butter, Staubzucker, Vanillezucker und Dotter schaumig rühren, dann die erweichte Schokolade sowie einen Schuss Rum dazugeben. Eiklar mit dem Kristallzucker zu Schnee schlagen und unterheben. Zum Schluss das mit Backpulver vermischte Mehl unterheben. Bei 170° ca. 50 Minuten backen. Tortenboden auskühlen lassen und in der Mitte durchschneiden.

Für die Fülle die Marillenmarmelade sowie den Rum kurz erwärmen und dann die Torte damit einstreichen.  
Am Schluss noch die Glasur machen - einfach Schokolade und Sahne erwärmen und gut verrühren - abkühlen lassen und Torte damit bestreichen.

Noch ein Tipp: Vergesst bei dieser Torte mal das Kalorienzählen - sonst kriegt ihr gleich die Krise!


SELLERIEPUFFER MIT ZWIEBEL-APFEL-RAGOUT



Seufz! In meiner Gemüsekiste ist schon wieder ein großer Knollensellerie. Ich mag ihn ja nicht wirklich und  richtig dicke Freunde werden wir Zwei wohl auch nicht werden. Trotzdem tut er mir jetzt doch fast schon ein bisschen leid - mutterseelenallein fristet er sein jämmerliches Dasein in besagter Kiste. Alle, aber wirklich ausnahmslos alle haben ihn verlassen. Okay, heute werde ich es wohl oder übel auch mit dir versuchen lieber Sellerie!

Zutaten für 4 Portionen

ZWIEBEL-APFEL-RAGOUT
150   g Zwiebel
1       El Öl
40     g Rosinen
3       El Zucker
5       Äpfel (z.B. Elstar)
120   ml Weißwein
1       Msp. Safranpulver
15     Salbeiblätter

Die Zwiebel fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Rosinen und Zucker dazugeben und 3-4 Minuten rösten. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in 2 cm große Würfel schneiden, zu den Zwiebeln dazugeben und mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen, Safran unterrühren und zugedeckt bei milder Hitze 15 Minuten kochen. Salbeiblätter dazugeben und weitere 5 Minuten kochen.


SELLERIEPUFFER
650   g Knollensellerie
200   g mehlige Kartoffeln
1       Zwiebel
40     g Walnusskerne
3       Eier (Klasse "M")
4       El Mehl
         Salz
         Pfeffer
1       Tl fein geriebene Bio-Zitrone
         Butterschmalz

Für die Puffer Sellerie und Kartoffeln schälen, waschen, abtropfen lassen und in grobe Stücke schneiden. Sellerie, Kartoffeln und die zerkleinerte Zwiebel in einer Küchenmaschine auf der mittleren Scheibe raspeln. Walnüsse fein hacken. Sellerie, Kartoffeln, Zwiebeln und Walnüsse mit den Eiern, Salz, Pfeffer und Mehl sowie der abgeriebenen Zitronenschale mischen. In einer großen Pfanne das Butterschmalz erhitzen. Pro Puffer einen gehäuften Esslöffel des Teiges in die Pfanne geben, etwas flach drücken und von jeder Seite bei milder Hitze 3 bis 4 Minuten goldbraun braten. Auf diese Weise ca. 20 Selleriepuffer braten. Die fertig gebratenen Puffer auf Küchenpapier im vorgeheizten Ofen bei ca. 80 ° warm halten. Selleriepuffer mit dem Zwiebel-Apfel-Ragout servieren!

Sellerie - du, ich mag dich (zumindest auf diese Art und Weise)!

Quelle: essen & trinken





PANCAKES


So ein richtig gemütliches Sonntagsfrühstück - Zeit haben, plaudern,  Herz was willst du mehr? Pancakes - Pancakes ruft der innere Schweinehund! Jetzt sabotiert der schon wieder meine Diätpläne. Auf gar keinen Fall - man denkt ja mitunter auch an die Sommerfigur. Schon wieder flüstert er mir ins Ohr - Pancakes, ich will Pancakes. Als ob es meine 2 Liebsten gehört hätten - fangen die jetzt auch noch mit dem Pancakes-Gelaber an. Also heute haben sich scheinbar alle gegen mich verschworen. Kurz versuche ich noch einzuwenden, dass wir uns diese Kalorien aber wirklich sparen können, da hat der Göttergatte schon beinahe den Teig fertig angerührt. Flugs ist der Herd eingeschaltet und schon sind die ersten Pancakes in der Pfanne. Leider duften sie ziemlich verführerisch ...... der innere Schweinehund ist fast am Ziel - aber nicht ganz - ich habe mir nämlich nur 1/2 Stück gegönnt - haha!

Von meiner Bloggerfreundin Renate (Gutes für Leib und Seele) inspiriert habe ich diese Pancakes mit einem Orangenragout (nach Alfons Schuhbeck) veredelt. Köstlich, köstlich sag ich dazu nur! Mein Töchterchen konnte nicht vom Orangenragout lassen - beinahe wäre nichts mehr für die Pancakes übrig geblieben.

Zutaten "PANCAKES"
150    g Mehl
200    ml Milch
100   ml Joghurt oder Buttermilch
2        El Zucker
1        Pkg. Packpulver
3        Eier
Salz, Margarine


Die Eier verquirlen. Milch + Joghurt (bzw. Buttermilch) vermischen. Mehl, Backpulver, Milchmischung, Salz und Zucker nach und nach zu den Eiern geben und weiter rühren. Eventuell etwas Milch zufügen falls der Teig zu dick ist (grundsätzlich ist der Teig jedoch schon ziemlich dickflüssig).


Die Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen, Margarine hinein geben und nacheinander den Teig zu Pancakes verbacken. Nicht zu viel Margarine verwenden und auch nicht zu heiß ausbacken.


Zutaten "ORANGENRAGOUT" (nach Alfons Schuhbeck)
3    Orangen
Saft von 4 Orangen
1    TL Staubzucker
1    Msp. Vanillemark
1    Streifen unbehandelte Orangenschale
2    El Zucker
40  g kalte Butter in Stückchen geschnitten (weniger ist auch ausreichend)
2    El Orangenlikör (Grand Manier)

Die Orangen schälen und filetieren (weiße Haut möglichst entfernen). Den austretenden Saft auffangen und zum ausgepressten Orangensaft dazugeben. Den Staubzucker im Topf karamellisieren lassen und mit dem Orangensaft ablöschen. Das Vanillemark, die Orangenschale und den Zucker hinzufügen und die Flüssigkeit bei milder Hitze auf zwei Drittel einkochen lassen. Die Orangenfilets dazugeben und den Topf vom Herd nehmen. Nach und nach die Butterstückchen unterrühren. Orangenschale entfernen und das Ragout mit  Orangenlikör abschmecken. Pancakes mit Ahornsirup (Alternativ: Honig mit Zitronensaft + Wasser vermischt) beträufeln mit dem Orangenragout anrichten.




BOHNENAUFSTRICH



Wieder einmal ein sehr unspektakuläres aber leckeres Rezept "BOHNENAUFSTRICH"! Schmeckt ganz köstlich auf frischem, röschen Weißbrot dazu ein paar Oliven und ein Glas Wein - da kommt beinahe Urlaubsstimmung auf!

Zutaten:
1    Tasse gekochte weiße Bohnen (bitte keine Konserven verwenden!)
3-4 Knoblauchzehen gehackt
       Petersilie
       etwas Abrieb einer Bio-Zitrone
       etwas Zitronensaft
       Salz
       Pfeffer
6     EL Olivenöl


Zubereitung:
Alle Zutaten - außer Olivenöl mit dem Stabmixer pürieren. Erst danach das Olivenöl unterrühren - sollte die Masse zu trocken sein - einfach noch etwas Olivenöl dazugeben. Fertig!


KAROTTEN-ORANGEN-SUPPE MIT SPECKPLFAUMEN



Ich will Euch nicht mit einer stinknormalen und langweiligen Karottensuppe nerven! Dieses Karotten-Orangen-Süppchen in Kombination mit den Speckpflaumen ist eine ganz und gar harmonische Sache welche uns mehr als überzeugt hat. Soll ich Euch was verraten? Die im Rezept angegebenen Dörrpflaumen haben wir verdoppelt - weil diese Dinger einfach so unwiderstehlich sind, dass man nicht genug davon bekommt.

Zutaten für 4 Personen

1     Zwiebel
30   g frischer Ingwer
400 g Karotten
200 g mehlige Kartoffel
4     EL Sonnenblumenöl
1/2  TL gemahlener Koriander
1/2  TL gemahlener Zimt
400 ml Orangensaft (wir haben frisch gepressten Orangensaft verwendet)
600 ml Gemüsebrühe
100 g rote Linsen
4     dünne Scheiben Speck
8     Dörrpflaumen 
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Zwiebel schälen und würfeln. Ingwer schälen und fein hacken. Karotten und Kartoffel schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben bzw. Würfel schneiden.

2 EL Öl im Topf erhitzen und die Karotten bzw. die Kartoffel darin ca. 2 Minuten andünsten. Koriander und Zimt dazugeben und kurz mitrösten lassen. Orangensaft und Gemüsebrühe zugeben, aufkochen und 20 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen die Linsen nach Packungsanweisung kochen und über einem Sieb gut abtropfen lassen. Speck der Länge nach halbieren und die Dörrpflaumen je mit einem Streifen fest umwickeln. Die restlichen 2 EL Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen, die Speckpflaumen rundherum knusprig anbraten und bei kleiner Hitze warm halten.

Die Suppe fein pürieren und dann die Linsen unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe war von der Konsistenz eher dickflüssig - ich habe einfach mehr Gemüsebrühe verwendet.

Die Suppe auf Schalen verteilen, je 2 Pflaumen dazugeben und mit etwas Öl aus der Pfanne beträufeln.

Quelle: Frisch gekocht



PASTA MIT WEIßEN BOHNEN



Oft sind es doch einfache Rezepte die am Besten schmecken. Ihr werdet Euch wahrscheinlich so wie ich fragen: "Was - Pasta mit weißen Bohnen?" Hätte man mir dieses Pasta-Kreation nicht sozusagen wärmstens ans Herz gelegt - nie im Leben wäre dieses Rezept auf meine "Nachkochliste" gekommen. Bohnen sind im Allgemeinen ja auch nicht wirklich "sexy und trendy" - von den Nebenwirkungen mal ganz abgesehen. Nun gut - der lange Rede kurzer Sinn - nachdem ich schon zigmal gefragt wurde, wie es uns geschmeckt hat musste ich es wohl oder übel doch mal ausprobieren. Und ich kann Euch sagen es schmeckt und zwar sehr gut sogar!




Zutaten für 3 bis 4 Personen:

100   g weiße Bohnenkerne (keine Konserven!)
         Salz
1       frisches Salbeiblatt
3-4   Knoblauchzehen
1       großer Zwiebel
1       EL Olivenöl
1/2    kleine Dose Tomaten (passiertes Tomatenfleisch/Tomatenmark/frische Tomaten - alles möglich) -
         Pfeffer
1       Chillischote
250   g Pasta (Penne, Farfalle - was immer ihr gerne mögt)
3       EL oder mehr Parmesan
         Basilikum oder Petersilie

Zubereitung:

Die Bohnen sowie das Salbeiblatt und die Knoblauchzehen in gesalzenem Wasser bedeckt aufkochen lassen und dann zugedeckt knapp unter dem Siedepunkt bei milder Hitze ca. 2 Stunden garziehen lassen. Die gekochten Bohnen abgießen und auskühlen lassen. 

Zwiebel und Knoblauch hacken und im heißen Öl andünsten. Die Tomaten (oder passiertes Tomatenfleisch bzw. Tomatenmark) hinzufügen. Salzen, pfeffern und die Chilischote sowie die gekochten Bohnen dazugeben. Miteinander ca. 10 Minuten leise köcheln lassen - eventuell noch etwas Nudelwasser dazugeben. Zuletzt die Pasta und den Parmesan unterrühren, und am Ende noch mit gehackten Kräutern (Basilikum oder Petersilie) bestreuen.




KARDINALSCHNITTEN

In Kürze sollen die im Vatikan versammelten Kardinäle den neuen Papst wählen. Wie das Konklave ablaufen wird, ist genau geregelt. Am Ende wird weißer Rauch die Botschaft verkünden: "Habemus Papam". 

Um die Herren Kardinäle vorerst bei Laune zu halten empfehle ich daher dem Küchenchef des Vatikans dringend "KARDINALSCHNITTEN" zu machen - sozusagen als kleine Nascherei zwischen den anstrengenden Wahlgängen.

Abschließend bleibt nur noch zu sagen: Diese Schnitten machen alle - egal ob Kardinal oder nicht - schwach!

Zutaten:
7     Eier

250 g Kristallzucker

60   g Staubzucker

60   g Mehl glatt

Backpapier


Zutaten für die Fülle:
1/4  l Schlagsahne
2     EL Löskaffee
3     EL Preiselbeermarmelade

Für die 1. Masse werden 5 Eiklar zu sehr steifem Schnee geschlagen und danach mit dem Kristallzucker vermischt.  Nach ausgiebigem Rühren sollte eine feste Schneemasse entstehen.

Für die 2. Masse werden die 5 Eidotter, 2 ganze Eier, Staubzucker sowie das Mehl zu einer lockeren Biskuitmasse vermengt.


Auf ein mit Backpapier belegtes Blech werden abwechselnd weiße und gelbe Streifen aus beiden Massen aufgespritzt (geht am besten mit dem Dressiersack - ich verwende keine Tülle). Dann im vorgeheizten Backrohr bei 170 ° ca. 35 Minuten gebacken.


Nach dem Erkalten wird das Papier abgezogen, die Gebäckstreifen werden vorsichtig in 3 gleich große Teile geschnitten. Die Schlagsahne wird mit dem Löskaffee geschlagen. Danach werden die Gebäckstreifen wie folgt zusammengesetzt:

- 1. Gebäckstreifen (= Boden)  mit Preiselbeermarmelade bestreichen
- weiteren Gebäckstreifen darauflegen und und mit der Kaffee-Schlagsahne bestreichen 
- letzten Gebäckstreifen darauflegen und mit Staubzucker bestreuen

Bei diesem Rezept handelt es sich um eine sogenannte "FASTENSPEISE" welche von christlichen Mönchen erfunden wurde. Da kann ich nur folgendes dazusagen: Bitte - schenkt's mir eine Hose mit Gummizug ......

Quelle: Wiener Backbuch



KNUSPRIG GEBACKENER ZIEGENKÄSE MIT ROHNEN

"ROHNEN"  (Rote Bete) - entweder man liebt sie oder man hasst sie! Wir liebe Rohnen - wobei dieses Rezept auf unserer Hitliste steht. Probiert es aus und freut Euch auf eine echte Geschmacksexplosion.

Zutaten für 4 Personen (als Vorspeise) oder als vegetarische Hauptspeise für 2 Personen



ROHNEN GEMÜSE
1   EL braunen Zucker
3   EL Balsamico
2   Rohnen vorgekocht, geviertelt und in 0,5 cm große Würfel geschnitten
Salz
1    Korianderkorn - zermörsert
etwas Wasser
Kartoffelstärke

Zubereitung:
Braunen Zucker in der Pfanne karamellisieren und mit Balsamcio ablöschen. Rohnenwürfel dazugeben und mit Salz würzen. Pfanne zugedeckt etwas ziehen lassen. Korianderkorn dazugeben. Die in der Pfanne entstandene Flüssigkeit mit etwas Kartoffelstärke leicht abbinden, gegebenenfalls etwas Wasser dazugeben.

ROHNEN SALAT
1   Rohne in feine Streifen geschnitten
1   EL Koriandergrün gezuzpft (ich habe als Alternative "Kresse" verwendet)
Salz, Pfeffer, Zucker, Nussöl, Schalenabrieb einer Bio-Zitrone
Die o.a. Zutaten zu einem Salat vermengen

Zubereitung:
Rohnen mit Balsamico, Salz, Pfeffer, Zucker, Nussöl, Zitronenabrieb vermischen - zuletzt das Koriandergrün darüberstreuen.




ZIEGENKÄSE
1   Pkg. Ziegenfrischkäse
2   EL gehackten Rosmarin
1   TL Honig
2   EL gemischte Nüsse - grob gehackt

Ziegenfrischkäse in 2 (4 Portionen) aufteilen, Rosmarin darüberstreuen und das Ganze mit Honig beträufeln. Ziegenkäse dann im auf 250 ° vorgeheizten Backofen (0ber- und Unterhitze) ca. 5 bis 8 Minuten möglichst knusprig überbacken (funkioniert bei mir nie - schmilzt nur immer - was aber auch ganz herrlich schmeckt!). Nach ungefähr 2 Minuten die gehackten Nüsse über den Käse geben und ebenfalls mitbacken.

DRESSING
1    Chilli
etwas Knoblauch in feine Würfel geschnitten
3    EL Balsamico
2    EL Nussöl
etwas Salz

Fertigstellen:
Die Rohnenwürfel als Sockel auf dem Teller anrichten. Den Knusperziegenkäse mittig anrichten und mit dem Rohnensalat krönen. Zum Abschluss noch das Ganze mit dem Dressing garnieren.


ZITRONENSPAGHETTI MIT JAKOBSMUSCHELN

Nun ja, es scheint zumindest so als wäre Frau Holas momentan ziemlich "sauer" - schon wieder ein Rezept mit Zitronen! Entwarnung - bei meiner Laune ist alles absolut im grünen Bereich. Außerdem gibt's doch ein Sprichwort das besagt: "Sauer macht lustig". Interessehalber habe ich gegoogelt was damit wirklich gemeint ist:

Tatsächlich beruht dieses Sprichwort auf einer falschen Übersetzung - nicht lustig sondern "gelüstig" hieß es im altertümlichen Sprichwort richtigerweise. "Gelüstig" - nicht dass mir da jemand auf falsche Gedanken kommt - soll heißen "appetitanregend" und das ist dieses Rezept allemal.

Zutaten für 3 - 4 Personen

1/2  kg dünne Spaghetti oder Cappellini
50   g Butter
3     EL Olivenöl
3     Knoblauchzehen gehackt
1     unbehandelte Bio-Zitrone
Salz, Zitronenpfeffer
1/4  l Sahne
100  g fein geriebenen Parmesan
frische Jakobsmuscheln (pro Person 2 bis 3 Stück)

Zubereitung:
Knoblauch in kleine Stücke schneiden. Zitronenschale abreiben und Zitronensaft auspressen.
Knoblauch in Butter anrösten (Vorsicht, darf nicht braun werden - da er sonst bitter wird).
Zitronenschale dazugeben und kurz mitrösten und danach mit dem Zitronensaft ablöschen. Obers und Parmesan unterrühren - würzen.

Jakobsmuscheln in Olivenöl kurz anbraten (sollte im Inneren noch etwas glasig sein) - gleichzeitig die
Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsangabe kochen, abseihen und mit der Zitronensauce vermengen. Nudeln auf dem Teller verteilen - Jakobsmuscheln dazugeben - Fertig.


ABSTRAKTE KUNST 03/2013

Bild des Monats "März 2013"
Titel "HERZBLUT" 
Größe: 1 m x 2 m 
(verkauft)
    


ZITRONENGUGEL



Eine kleine Köstlichkeit zum Kaffee gefällig? Gugeln Sie mit - Sie werden es nicht bereuen! Mein kurzfristig angemeldeter Besuch war jedenfalls von den kleinen Köstlichkeiten ziemlich angetan - kein Bröselchen ist mehr übrig geblieben.


Zutaten für 24 Stück (12 Stück pro Blech)

100    g  Butter
100    g  Zucker
1        Prise Salz
1        TL abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
2        Eier
140    g  Mehl
  30    g   Maizena
1 1/2  TL Backpulver
  50     ml Milch
Saft von 1 Zitrone

Zubereitung:
Butter, Zucker, Salz, geriebene Zitronenschale mit dem Mixer schaumig rühren. Danach einzeln die Eier dazugeben und ebenfalls gut durchmixen lassen. Mehl, Maizena und Backpulver vermischen - durchsieben und löffelweise mit der Milch bzw. dem Zitronensaft einrühren.

Gugelform befüllen und für ca. 18 - 20 Minuten im vorgeheizten Backrohr bei 175 ° backen. Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen - Fertig!

Idee:
Ein paar der Gugels schön verpacken und an liebe Menschen verschenken!



FENCHEL-TOMATEN-VORSPEISE

Fenchel - nie im Leben wäre mir früher in den Sinn gekommen dieses Gemüse zu kaufen. Schon der Gedanke an den Geschmack von Fencheltee ließ meine Geschmacksknospen zusammenzucken - und überhaupt - ich kenne auch in meinem Bekanntenkreis wirklich niemanden der Fenchel zu schätzen weiß.
Doch es sollte anders kommen. In der letzten Gemüsekiste waren zu meinem großen Entsetzen 2 Fenchelknollen dabei - oh je! Praktischerweise sind auch immer Rezeptvorschläge dabei - und jetzt, jetzt wollte ich es aber wirklich wissen! Trotz anfänglicher Skepsis gehört dieses Gericht mittlerweile zu meinen absoluten Favorites- es ist sooooooooo köstlich - probiert es einfach selbst aus!

Zutaten:

2    Fenchelknollen
4    Tomaten
4    Knoblauchzehen
2    El Olivenöl bester Qualität
3    El Sherry
2    El Gemüsebrühe
1/8 l Balsamico-Essig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Fenchel putzen und achteln und sodann in Salzwasser bissfest garen.
Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Tomaten oben und unten einritzen und mit kochendem Wasser übergießen und dann häuten und in kleine Würfel schneiden.

Olivenöl, Knoblauch und Tomaten erhitzen mit Sherry und Gemüsesuppe aufgießen. Ca. 5 Minuten dünsten lassen und den gegarten Fenchel dazugeben und mit dem Balsamico-Essig ablöschen. Das Ganze etwas einreduzieren und danach auskühlen lassen. Auf einem Teller anrichten - noch etwas Olivenöl darüberträufeln - frisches Ciabattabrot dazu und auf einer Welle der Gemüse-Glückseligkeit dahinschmelzen!

Empfehlung: Frisch gekocht eine köstliche Beilage zu Fischfilet. Mhm!

Zwei - die gut zusammenpassen!



Auch das Ergebnis kann sich sehen lassen ...








 
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