GEMÜSECURRY



Glühwein, Punsch, Kekse, Süßigkeiten, Leckereien da und dort! Im Dezember kommt man da irgendwie nicht daran vorbei und Maß zu halten, ist viel schwieriger, als sonst. Natürlich gibt es Einige die sind beinhart, da wird weder im Dezember noch im restlichen Jahr über die Stränge geschlagen - Disziplin ist das Zauberwort. Leider muss ich gestehen diesbezüglich eher zu der Kategorie derer dazuzugehören, die - zumindest bei kulinarischen Genüssen - ganz schlecht "nein" sagen können. Aber nach all dem Süßkram der letzten Tage hat man richtig Lust auf ein " Wohlfühlessen", etwas was einem körperlich und seelisch guttut (und ich meine jetzt ausdrücklich keine Schokolade!!) sondern ein leckeres Gemüsecurry! Das hättet ihr jetzt nicht gedacht was? 




Zutaten für 4 Portionen
  • 4      Schalotten
  • 3      Knoblauchzehen
  • 1      Stück Ingwer ( 2 - 3 cm)
  • 1      Zitronengrasstängel
  • 1      rote Chilischote
  • 3      EL Sesamöl zum Anbraten
  • 1      EL Koriandersamen
  • 1      EL Kreuzkümmelsamen
  • 1      TL Kardamomsamen
  • 2      EL Currypulver
  • 1      Zimtstange
  • 2      EL geriebenen Mohn
  • 2      Gewürznelken
  • 1      TL brauner Zucker
  • Salz 
  • abgeriebene Schale einer Bio Limette
  • 500 ml Kokosmilch (ich verwende meistens Kokosmilch "light")
  • 50 g Cashew-Nüsse (alternativ: Erdnüsse)
  • 1     Handvoll Gemüse nach Wahl pro Person

Variabel - weil man jedes Gemüse verwenden kann. Schmeckt auch herrlich wenn man nach Belieben Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchte dazugibt.




Zubereitung:
  • Gemüse nach Wahl schälen und in kleine Würfel, Scheiben oder Streifen schneiden
  • Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken
  • Zitronengras waschen und ebenfalls fein hacken
  • Chilischote waschen, Samen und Scheidewände entfernen
  • Gewürze (Koriander, Kreuzkümmel, Kardamom im Mörser mörsern und mit dem Mohn sowie
    dem Currypulver vermischen)
  • In einem Topf mit schwerem Boden das Sesamöl erhitzen
  • Die Gewürzmischung sowie die Zimtstange und die Gewürznelken kurz im Öl anrösten 
  • Schalotten, Knoblauch, Ingwer, Chili und Zitronengras dazugeben und 5 Minuten mitschmoren -
    dabei immer wieder umrühren - bis die Schalotten weich sind
  • Mit braunem Zucker karamellisieren - dann die abgeriebene Limettenschale dazugeben und
    mit der Kokosmilch aufgießen und nach Belieben würzen - Nüsse dazugeben
    (wer mag kann die Nüsse vorher kurz rösten und beim Anrichten drüberstreuen)
  • Gemüse je nach Garzeit in der Currysauce mitgaren
  • Mit gekochtem Basmatireis oder Nudeln anrichten (vorher Zimtstange und Nelken entfernen)








SCHOKO-BÄUMCHEN





 Das Christkind lässt schon mal schön grüßen und schickt vorab was für die Süßen!

Ich wollte im Dezember zwar nicht's mehr Süßen posten - aber als ich das nussige Schokobäumchen gesehen hab, war es um mich geschehen. Ich musste es einfach für Euch machen und möchte mich aus tiefstem Herzen für die zahlreichen Kommentare und netten Worte bedanken. Hab euch alle lieb!!! 

Ich wünsche Euch einen geruhsamen 4. Advent und ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest!




Zutaten für 1 Schoko-Bäumchen
Supereasy - sozusagen ein Lastminute-Geschenk aus der Küche ;-) 

  • 200    g    Nuss-Frucht-Mix (Mandeln, Nüsse, kandierte Früchte)
  • 300    g    dunkle Schokolade (gehackt)
  • 40      g    Sahne
  • 40      g    dunkle Schokolade (gehackt)
  • 6              verschieden große runde Plätzchen Ausstecher 



Zubereitung:
  • Nuss-Frucht-Mix auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 180° ca. 7 Minuten rösten - abkühlen lassen
  • 300 g dunkle Schokolade schmelzen lassen und in die Plätzchen-Ausstecher füllen
  • Nuss-Mix sofort darauf verteilen, auskühlen lassen, kühl stellen - dann vorsichtig aus den
    Ausstechern herauslösen
  • 40 g Sahne erwärmen und 40 g dunkle Schokolade unterrühren bis sie aufgelöst ist (= Ganache)
  • Schokotaler mit jeweils 3 Tupfen abgekühlter Ganache pyramidenartig aufeinander "kleben"
  • Mit Puderzucker bestäuben - mit Stern verzieren (habe dafür Marzipan verwendet)














AGNESIE





Sodala - wie versprochen gibt es heute das letzte Rezept meiner Weihnachtsbäckerei nämlich "AGNESIE" ! Bitte fragt mich nicht warum die so komisch heißen - ich kann es euch beim besten Willen nicht sagen - es ist nämlich ein altes Familienrezept meiner Oma. Wer übrig gebliebenes Eiklar hat und gerne mal was Neues ausprobiert ist damit gut beraten. Herrlich nussig und mürb mit Dotterglasur veredelt, zergehen sie fast im Mund. Was ich noch äußerst praktisch finde: Man macht Agnesie auf dem Blech und schneidet dann mundgerechte Häppchen. Ratzfatz ist da eine leere Keksdose gefüllt. 




Zutaten für 1 Backblech:

  • 90     g    fein geriebene Walnüsse
  • 90     g    Mehl
  • 300   g    weiche Butter
  • 6             Eiklar (Eier der Göße "M")
  • 200   g    Staubzucker
  • 1             Prise Salz

Zutaten für die Glasur:
  • 3            Eidotter
  • 110  g    Staubzucker




Zubereitung Teig:

  • Backblech (mit höherem Rand) mit Backpapier belegen
  • Backrohr auf 180 ° vorheizen
  • Nüsse und Mehl vermischen
  • Butter in kleine Stücke schneiden und mit ganz wenig Salz gut cremig rühren
  • Nach und nach das Eiklar, dann den Zucker und die Nuss-Mehlmischung unterrühren
  • Masse gleichmäßig auf dem Blech verstreichen und ca. 15 Minuten (mittlere Schiene) backen
  • Achtung:
    Die Nussmasse darf nicht zu lange gebacken werden - damit sie nicht trocken und spröde wird!
    Sie ist ausreichend gebacken, wenn sie sich vom Rand des Bleches zu lösen beginnt.
  • Danach mindestens 2 Stunden gut auskühlen lassen

Zubereitung Glasur:
  • Dotter mit dem Zucker gut cremig rühren, über den Kuchen gießen und gleichmäßig verteilen -
    ca. 10 Stunden durchtrocknen lassen
  • Dann mit einem kleinen, scharfen Messer gleichgroße Stücke schneiden

Für alle die es gern noch zusätzlich "schokoladig" mögen kann man eine Hälfte noch in Schokoladeglasur tunken. In diesem Fall die Kekse nach dem Tunken auf Backpapier legen und die Schokolade gut trocknen lassen. Es empfiehlt sich die Kekse zuerst mit der getunkten Seite vom Papier zu lösen, damit sie nicht brechen.







Quelle: Oma

BITTERMANDEL-ECKEN




So ihr Lieben - geht's euch auch schon so, dass ihr von Keksen und Süßigkeiten  mehr oder weniger die Nase voll habt? Ich muss gestehen, dass ich beim Backen immer wieder mal zwischendurch nasche und probiere. Natürlich nicht zu vergessen die Verlockungen diverser Adventsmärkte - hier ein Glühwein, dort ein Punsch, Kiachl mit Preiselbeeren und und und. Last but noch least muss natürlich auch der Adventskalender geplündert werden. Es soll ja Leute geben, bei denen sind im Adventskalender andere Sachen drin als Süßigkeiten, aber nein - mein Adventskalender ist da ein richtiger "Klassiker" und natürlich mit SCHOKOLADE befüllt. 

Momentan habe ich so das Gefühl,  ich bewege mich in der Gewichtsklasse eines Sumo-Ringers - die Hosen spannen schon! Definitiv ziemlich unangenehm  und Weihnachten ist noch gar nicht rum - das kann ja heiter werden! Aber die guten Vorsätze stehen schon in den Startlöchern - das ist doch schon mal was oder?

1 Keksrezept habe ich noch in petto  "AGNESIE"  dann ist heuer mal Schluss mit den Süßigkeiten - es gibt nur noch PIKANTES bei mir und auf dem Blog!




Zutaten für den Mürbteig: (Menge reicht für 1 Backblech)

  • 300   g       Mehl
  • 200   g       Butter
  • 100   g       Staubzucker
  • Schale 1/2  Biozitrone
  • 1                Ei
  • 1                Prise Salz

Zutaten für den Belag:

  • 100   g       Butter
  • 100   g       Staubzucker
  • 2                Eier
  • 150  g        geriebene Mandeln
  • 1                Röhrchen Bittermandel-Aroma (wer das nicht mag - kann's getrost weglassen - dann
                      sind es halt "Nuss-Ecken)
  •                   Marillenmarmelade 
  • Schokoglasur




Zubereitung Mürbteig:

  • Mehl und 1 Prise Salz vermischen, sieben, mit Butter verbröseln und mit dem Zucker und
    der abgeriebenen Zitronenschale sowie dem Ei rasch zu einem Teig verkneten
  • Den Teig sodann in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1/2 Stunde kaltstellen
  • Backrohr auf 180 ° vorheizen
  • Backblech mit Backpapier belegen 
  • Teig auf dem Papier ca. 1/2 cm dick ausrollen und im vorgeheizten Backrohr ca.
    10 Minuten vorbacken - dazwischen den Belag vorbereiten 


Zubereitung Belag:
  • Butter mit dem Zucker cremig verrühren
  • Eier nach und nach dazugeben und die geriebenen Mandeln sowie das Bittermandel-Aroma
    untermischen
  • Vorgebackenen Teig aus dem Rohr nehmen und zuerst mit Marillenmarmelade bestreichen -
    dann kommt die Nussmasse drauf
  • Bei mittlerer Schiene im Rohr ca. 15-20 Minuten fertigbacken
  • Aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen und in Streifen oder Rauten schneiden
  • Zur Hälfte in geschmolzene Schokolade tunken



Quelle: Mama

HAFERFLÖCKCHEN




Manchmal hat man Lust auf ganz was einfaches, schlichtes um nicht zu sagen was unspektakuläres oder? Diese Haferflockenkekse wirken unscheinbar und prunklos - aber sie schmecken grandios.

Zutaten für ca. 75 Stück:
  • 150     g    weiche Butter
  • 125     g    Staubzucker
  • 1 Prise      Salz
  • 1               Eigelb (Größe M)
  • 125     g    Mehl
  • 75       g    Speisestärke
  • 1/4    TL    Backpulver
  • 1 Prise      Muskat (schmeckt auch mit Kardamom, Zimt, was immer ihr mögt!)
  • 1               Eiweiß
  • 75       g    zarte Haferflocken
  • 3      EL     Zucker





Zubereitung:
  • Butter mit dem Schneebesen des Handrührgerätes sehr schaumig rühren - Staubzucker dazusieben, Salz und Eigelb hinzufügen und alles zu einer cremigen Masse schlagen
  • Mehl, Speisestärke, Backpulver und Muskatblüte unterrühren, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem weichen Teig verkneten
  • Rollen mit dem Durchmesser von ca. 2 - 3 cm formen, mit Folie abdecken und 2 Stunden kalt stellen
  • Backrohr auf 180 ° vorheizen
  • In einem tiefen Teller das Eiweiß gründlich verquirlen
  • In einem weiteren Teller Haferflocken und Zucker vermischen
  • Von den Teigrollen ca. 1 cm dicke Scheiben abschneiden und zu Kugeln formen
  • Diese Kugeln zuerst in Eiweiß und dann in der Haferflocken-Zucker-Mischung wälzen und
    auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen
    (Achtung: Die Plätzchen laufen etwas auseinander - beim drauflegen also etwas Abstand lassen!)
  • Im vorgeheizten Backofen 15 - 18 Minuten hellbraun backen
  • Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen
  • Wer mag kann die Plätzchen noch mit etwas Staubzucker bestreuen






Quelle:   Wünsch dir was!
              Geschenke aus der Weihnachtsküche / Regine Stroner
              KOSMOS VERLAG

POLO NERO



Der Rezept-Reigen meiner Weihnachtsbäckerei wird wie versprochen fortgesetzt - diesmal mit Schokolade-Spritzgebäck - genannt POLO NERO!

Herrlich schokoladig und wunderbar weich sind sie! Diese Kekse nenne ich eigentlich immer die "Unwiderstehlichen" - warum, das brauche ich Euch wahrscheinlich nicht zu erklären ;-) !


Zutaten für ca. 60 Stück
  • 250    g    Butter
  • 140    g    Staubzucker
  • 1  Pkg.     Vanillezucker
  • 250    g    Mehl
  • 30      g    Kakaopulver
  • 1 TL         Backpulver
  • 1 Prise     Salz
  • 2              Eier
  • 1              Eidotter
  • Marmelade oder Nougat zum Füllen
  • Schokoladeglasur zum Tunken





Zubereitung:

  • Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren - sodann nach und nach Eier und Eidotter untermischen
  • Mehl, Backpulver und Kakao zusammen gut vermischen und mit der Masse vermengen
  • Backrohr auf 160 ° vorheizen
  • Mit dem Dressiersack beliebige Formen auf ein mit Backpapier belegtes Blech aufspritzen und ca.
    10 Minuten backen (Achtung: Die Masse neigt dazu sich auszubreiten - bitte etwas Platz dafür
    berücksichtigen!)
  • Auskühlen lassen und mit Marmelade oder Nougat zusammensetzen und jeweils zur Hälfte in
    Schokoglasur eintunken









WICHTELPOST





Es war heuer das 1.Mal, dass ich als Blogger bei dem von Tonia vom Blog Backen macht froh  organisierten Wichteln mitgemacht hab. Liebe Tonia, vielen herzlichen Dank für deine Organisation - hat total Spaß gemacht!

Ach, schenken ist doch was Schönes oder ? Vorausgesetzt, man weiß dann endlich mal was man schenkt - aber ich denk mir mal, dass das Problem in der Weihnachtszeit nicht nur ich hab.... Viele Ideen geistern einem so im Kopf herum - das könnte man doch machen oder vielleicht doch lieber ganz was anderes? Schlussendlich habe ich  folgendes ins Päckchen reingetan:



Pina-Colada Marmelade (Post folgt)
Trinkschokolade mit Bourbon-Vanille und Zimt (Post folgt)


Und nachdem Weihnachten ja auch ein ganz besonderes Fest ist, habe ich extra noch ein Geschenk dazugepackt . Sachen die man - wie ich zumindest finde - immer gerne mag und gut gebrauchen kann!

Viel Spaß beim Genießen und schönen Advent!

CANTUCCINI



Eigentlich wieder kein typisches Weihnachtsgebäck - aber allemal wert ein Keksteller zu verschönern:

C A N T U C C I N I 

Wer Mandelgeschmack mag ist bei diesem krossen - typisch italienischen Mandelgebäck - auch genannt Biscotti di Prato bestens aufgehoben. Bei Cantuccini kann man zudem herrliche Neukreationen ausprobieren - mal mit Schokostückchen (hell oder dunkel) und geriebenen Orangen, Pistazien, Walnüsse, Cranberries, Rosinen, Espressopulver - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Wir haben meistens Cantuccini vorrätig - sie schmecken nämlich "immer"!




Zutaten:
  • 175   g     Mandeln
  • 250   g     Mehl
  • 180   g     Zucker
  • 1     TL     Backpulver                
  • 2    Pkg.   Vanillezucker
  • 1/2 Fl.      Bittermandelöl
  • 1 Prise     Salz
  • 25      g     Butter, zimmerwarm
  • 2               Eier




Zubereitung:
  • Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver und Vanillezucker, Bittermandelaroma und Salz auf die Arbeitsfläche häufen - in die Mitte eine Mulde drücken, Butter und Eier hineingeben.
  • Alle Zutaten zu einem Knetteig verarbeiten / der Teig ist klebrig (das ist normal)
  • Mandeln unterkneten
  • Teig mit etwas Mehl zu einer Kugel formen und 30 Minuten kalt stellen
  • Danach den Teig in 6 Teile schneiden - und aus jedem Teil eine ca. 25 cm lange Rolle formen
  • Backblech mit Backpapier auslegen
  • Die Rollen mit ca. 10 cm Abstand voneinander darauflegen
  • Im vorgeheizten Backrohr (200 °) ca. 15- 17 Minuten vorbacken und dann schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden
  • Cantuccini mit der Schnittfläche auf das Backblech legen und noch einmal für ca. 10 Minuten
    bei 200 ° backen - die Cantuccini sollten zum Schluss schön goldbraun sein
  • Auskühlen lassen und in einer geschlossenen Blechdose aufbewahren








Das Rezept habe ich von hier






KNUSPRIGE MANDELBLÄTTER



Knusprige Mandelblätter sind Kekse für das ganze Jahr. Warum? Weil sie unabhängig von Weihnachten immer ganz fein zu einer Tasse Kaffee oder Tee schmecken. Zart und knusprig zugleich peppen Sie auch Eiscreme oder Joghurt auf. Übrigens - wer diese Mandelblätter als Geschenk mitbringt - ist sicher nicht das letzte Mal eingeladen worden!

Zutaten für ca. 60 - 80 Stück:
(Achtung: Teig muss über Nacht festwerden!)
  • 115    g     Butter
  • 300    g     hellbrauner Roh-Rohrzucker
  • 1      TL    gemahlener Zimt
  • 1   Prise    Salz
  • 325    g     Mehl
  • 1/4   TL    Natron
  • 100    g     Mandelblättchen




Zubereitung:

  • In einem großen Topf Butter mit Zucker, Zimt, Salz und 75 ml Wasser unter rühren erhitzen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist, sich der größte Teil des Zuckers aber noch nicht aufgelöst hat
  • Masse vom Herd nehmen und Mehl, Natron und die Mandeln mit einem Kochlöffel unterrühren bis alles gut vermengt ist
  • Eine rechteckige Back- oder Auflaufform (ca. 12 x 23 cm) glatt mit Frischhaltefolie auskleiden
  • Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen 
  • Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen und gut abdecken
  • Am nächsten Tag den Backofen auf 160 ° vorheizen
  • Backblech  mit Backpapier auskleiden
  • Teigblock aus der Form heben - Folie abziehen - dann mit einem großen Messer möglichst dünne und gleichmäßige Scheiben schneiden - je dünner die Scheiben - umso knuspriger wird das Gebäck
    (in diesem Fall bitte die kürzere Backzeit beachten!)
  • Nach und nach die Teigscheiben mit etwas Abstand auf das Backblech legen und im Ofen 13-16 Minuten backen. Die Unterseite der Kekse sollte eine goldbraune Farbe angenommen haben.
    Das Blech aus dem Ofen holen - Kekse wenden und nochmal 13-16 Minuten backen, bis die Kekse
    knusprig und goldbraun sind; zwischendurch eine Kostprobe zu nehmen schadet sicher nicht ;-)!
  • Mandelblätter sodann aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und dann in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahren!





Tipp:

Der rohe Teigblock hält sich - stramm in die Folie gewickelt - bis zu 1 Woche im Kühlschrank, im Gefrierfach sogar bis zu 2 Monaten!


Als nächstes poste ich das Rezept für   "CANTUCCINI"    die garantiert gelingen und sogar echte Italiener überzeugt haben! Ich freue mich total, wenn ihr wieder bei mir vorbeischaut's :-)! Bis dahin wünsche ich euch was!



Quelle: Geschenkideen aus der Küche
Nicole Stich & Coco Lang

LINZER AUGEN / CAIPI HERZERL




Puh,  2 beinharte Backtage liegen hinter mir! Mit viel Liebe und Ausdauer habe ich mich folgenden Keksen gewidmet 

- LINZER AUGEN / CAIPI-HERZERL









Heute starte ich mal mit dem Rezept für Linzer Augen und den Caipi Herzerln. Die weiteren Rezepte gibt es demnächst - ist momentan eine reine Zeitfrage - aber ich verspreche euch - ehestmöglich).

Das gute daran - Schluss jetzt mit der Weihnachtsbäckerei - fertig - genug ist genug! Soll ich euch den wahren Grund verraten warum ich heuer keine Kekse mehr backe? Reiner Selbstschutz sag ich mal. Denn sind viele Kekse daheim kann Frau Holas sich nur ganz schwer beherrschen und nascht immer wieder mal zwischendurch so rum. Da ich zudem nicht gerade mit Traummaßen gesegnet bin - wäre noch mehr Kekse zu backen eine äußerst unkluge Sache - zumindest für meine Optik! Ich verrate euch noch einen guten Tipp bezüglich Keksenaschen - verschenken, verschenken, verschenken - sollen doch die anderen moppelig werden ;-)!




Rezept für ca. 50 Stück (abhängig von der Größe):

  • 300    g    Mehl glatt
  • 200    g    Butter (kalt) in kleine Stücke geschnitten
  • 100    g    Staubzucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 2              Eidotter (Eier Größe M)
  • 1              Prise Salz
  • 150    g    Marmelade (Marillenmarmelade, Ribiselmarmelade, Caipirinha Gelee)
  • 100    g    Staubzucker zum Bestreuen




Zubereitung:

  • Mehl versieben und mit den Butterstückchen verbröseln und mit dem Zucker und dem Mark
    der Vanilleschote, 1 Prise Salz sowie den 2 Dottern rasch zu einem glatten Teig verkneten 
  • Teig ca. 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen
  • Backrohr auf 180 ° vorheizen
  • Backbleche mit Backpapier belegen
  • Teig ca. 4 mm dick ausrollen und Kekse (Kreise, Herzen usw.) ausstechen
  • Bei der Hälfte der Scheiben (= sodann der obere Teil) ein oder 3 Löcher ausstechen
    und im vorgeheizten Backrohr ca. 15 Minuten backen
  • Kekse auskühlen lassen - die Hälfte der Kekse (die mit den Augen) mit dem Staubzucker
    bestreuen 
  • Die restlichen Kekse mit einem Klecks Marmealde bestreichen und den oberen Keksteil
    (mit Auge) draufsetzen - Fertig ist es!

Wer gerne mal einen anderen Geschmack bei den Linzer Augen mag - dem empfehle ich ausdrücklich diese mit selbstgemachten Caipirinha Gelee zu füllen. Die fruchtige Säure des Gelees schmeckt sehr fein! 








SPAGHETTI CARBONARA NEU INTERPRETIERT




Italienfans und Liebhaber der Italienischen Küche ist Spaghetti Carbonara ein absolut gängiger Begriff. Man versteht darunter ein einfaches Nudelgericht mit Speck, Ei und Käse. In vielen Rezepten wird dieser Mischung noch etwas Sahne hinzugefügt, teilweise werden nur die Eidotter verwendet oder der Speck zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch geröstet. 




Wir essen das ab und zu total gern - allerdings habe ich im Laufe meines Kochlebens feststellen müssen, dass lange nicht alle unserer Freunde es so lecker wie wir finden. Stocherte besagter Besuch letztens recht lustlos im Essen rum und gibt einem  - zwar recht charmant, aber doch unmissverständlich zu verstehen - dass das ein Gericht ist, mit dem so absolut gar nix anfangen kann. Und um dem ganzen noch eins draufzusetzen, muss man sich noch anhören, dass man davon sogar einmal Magen-Darm-Probleme bekommen hat. Jaaaaaa, genau sowas will man hören, oder? Sogar die Nudeln habe ich selbstgemacht - grrrrrr! Fakt ist jedenfalls, dass ihr 2 von mir keine Spaghetti Carbonara mehr aufgetischt bekommt! PASTA ähm "BASTA"!

Und noch was flüstere ich euch meine Lieben (ja, ja seids schon ihr 2 gemeint!) diese Neuinterpretation, die ist mir aber auch sowas von gelungen (selber auf die Schulter klopf!), dass ihr euch alle 10 Fingern nur so abschlecken würdet - wenn ich euch des kochen tät! Aber, das habt's ihr jetzt verschi  en! (zwinker!)




Falls ihr jetzt doch Lust drauf kriegt und des gern ausprobieren würdet - bitte, gnädigsterweise kriegt ihr des Rezept! Bin regelrecht schon beim überlegen, ob ich es mir nicht patentieren lassen soll, weil es echt toll schmeckt! Ihr findet meine Begeisterung übertrieben? Okay, okay,  Rote Beete (Rohnen) sollte man schon auch mögen....

Eine Bitte hätte ich noch: Falls es irgendjemand ausprobiert - würde ich echt gern wissen wie es euch geschmeckt hat - hinterlässt mir einfach ein Kommentar dazu! Wäre riesig gespannt was ihr davon hält (das betrifft jetzt ausdrücklich nicht euch 2!).

Zutaten für 4 Portionen:

  • 400    g     Nudeln 
  • 1    Pkg.    Räucherlachs (200 g)
  • Abrieb 1  Biozitrone
  • 4    Stk.     Rote Beete / Rohnen (gekocht) und in Streifen geschnitten
  • 1                Zwiebel gewürfelt
  • 1    EL      Olivenöl
  • 100    g     Parmesan gerieben
  • 1               Ei
  • 150  ml     Sahne (ich verwende meistens Cremefine) oder jeweils 1 Hälfte Milch
  • frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  • Sahne mit dem Ei und dem Parmesan gut verquirlen 
  • Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel und die Rote-Beete-Streifen dazugeben und ca. 2 bis 3 Minuten braten - dann die Flamme auf niedrigste Stufe stellen und das Ei-Sahne-Gemisch unterrühren - aufpassen, dass das Ei nicht  ausflockt - zuletzt den Zitronenabrieb unterrühren und die Hitze total reduzieren und mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen
  • Die Nudeln al dente kochen, abgießen und kurz beiseite stellen
  • Nudeln auf ein Teller geben dann mit der Rote-Beete-Carbonara  anrichten und zuletzt noch mit
    Lachsstreifen dekorieren (üblicherweise wird alles zusammen vermischt - aber ich finde es so viel schöner)














ZIMTSCHNECKEN





Ich liebe es in Urlaubs-Erinnerungen zu schwelgen und die Fotos davon immer wieder mal anzuschauen. Damit ihr Euch - zumindest ein bisschen was darunter vorstellen könnt - haben wir diesen Post mit ein paar Fotos unseres letzten Sommerurlaubes in Schweden gespickt!

Und um dem ganzen den passenden Rahmen zu geben gibt es - sozusagen als Krönung - die wohl beliebteste Süßspeise der Schweden nämlich "KANELBULLAR" oder auf gut Deutsch "ZIMTSCHNECKEN"!












Ich hoffe, ihr habt den kleinen Trip nach Schweden genossen?

Ich verbinde mit Schweden unter anderem noch viele andere Sachen die ich total gern mag und zwar:

- Pippi Langstrumpf
- Rentiere
- Modernes Design
- Freundliche Menschen
- gemütliche Cafes
- zauberhafte Lädchen mit allerlei Krimskrams
- Midsommar
 Kulinarisches wie:
- Graved Lachs
- Köttbullar
- Kladdkaka
- Glögg




Zutaten Teig:
  • 300     ml      Milch
  • 50       g        Hefe/Germ
  • 750     g        Mehl
  • 125     g        Zucker
  • 150     g        Butter
  • 2       TL       Kardamomkapseln
  • 1                   Ei
  • 1 Prise          Salz
 Zutaten Füllung:
  • 75       g        Butter
  • 100     g        Zucker
  • 2       EL       gemahlener Zimt
Sonstiges:
  • Hagelzucker zum Bestreuen
  • 1 Ei verquirlt (zum bestreichen)

Zubereitung:
  • Milch erwärmen, eine Tasse davon abnehmen und die Hefe darin auflösen, etwas Mehl einrühren und 15 Minuten gehen lassen (= Vorteig)
  • Kardamomsamen im Mörser fein zerreiben 
  • In der restlichen Milch die Butter zerlassen sowie die Kardamomsamen ziehen lassen  / Temperatur sollte jedenfalls"lauwarm" sein
  • Restliches Mehl, Ei, Zucker, Salz zusammen mit dem Vorteig gut kneten. Der Teig sollte
    weich sein - jedoch nicht mehr kleben - andernfalls noch etwas Mehl hinzugeben
  • Teig zu einer Kugel schleifen in eine Schüssel geben und mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat
  • Für die Füllung einfach die Butter zerlassen und mit dem Zimt und dem Zucker vermischen
  • Teig nach dem Gehen nochmals kurz durchkneten, in 2 Portionen teilen und jeweils zu 5 mm dicken Rechtecken ausrollen
  • Mit der Füllung bestreichen, zusammenrollen und in kleine Schnecken schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  • Nochmals mit einem Küchentuch abdecken und erneut 1/2 Stunde gehen lassen
  • Mit verquirltem Ei bestreichen und zuletzt mit Hagelzucker bestreuen
  • Im vorgeheizten Backrohr bei ca. 230 ° ca. 10 - 12 Minuten backen (je nachdem wie ihr es bevorzugt hell/dunkel)

Was ich an Zimtschnecken noch liebe:

Sie lassen sich gut einfrieren (sofern nicht alle schon vorher weggefuttert werden!)
- Beim Backen verströmen sie einen wunderbaren Zimtduft im ganzen Haus!


TOMATEN-CREME-SUPPE



Schlägt euch das Wetter auch schon auf's Gemüt? Kaum Sonnenstunden - Nebelwände - alles Grau in Grau! Frühmorgens wenn man arbeiten geht, ist es dunkel und abends wenn man heimkommt, ist es auch dunkel. Ist das Wetter dann am Wochenende auch so bescheiden, hilft nix anderes, als auf den Berg rauf - da gibt's dann - wenn man Glück hat - "Sonnenschein" satt. Oftmals ist es aber auch sehr schön einfach mal nur einen Faulenzertag einzulegen. Vorm knisternden Kamin sitzen, Tee trinken, plaudern, in Büchern schmökern.......

Da  Faulenzen ja nicht unbedingt viele Kalorien verbraucht, empfiehlt es sich daher, beim Essen sparsam zu sein! Gut geeignet dafür und ein herrlicher Sattmacher ist diese Tomaten-Creme-Suppe.





Zutaten für 4 Personen:

  • 600   g     Tomaten, enthäutet, vollreif (oder Pelati aus der Dose)
  • 80     g     Zwiebel
  • 50     g     Butter
  • 1      EL   Tomatenmark
  • 100  ml    Sahne
  • 20     g     Mehl
  • 600  ml    Rindsuppe 
  • 1/2          Lorbeerblatt
  • 1      EL  Kristallzucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Butter im Topf schmelzen und die kleingeschnittenen Zwiebelwürfel glasig anschwitzen
  • Mehl dazugeben und kurz mitrösten (es sollte keine Farbe annehmen!)
  • Tomaten und Tomatenmark beigeben, durchrühren und mit der Rindsuppe aufgießen
  • Lorbeerblatt dazugeben
  • Salzen, pfeffern und mit dem Kristallzucker verfeinern
  • Die Suppe ca. 30 Minuten kochen lassen, Lorbeerblatt entfernen, Suppe pürieren und  danach passieren, wobei das Fruchtfleisch der Tomaten der Suppe im passierten Zustand erhalten bleiben sollte
  • Am Schluss mit der Sahne (etwas zum Anrichten aufbewahren!) aufmixen und mit einem Klecks Sahne servieren





M A H L Z  E I T 







SCHOKO-APFEL-KUCHEN



Wenn ich meine Blogstatistiken anschaue, stelle ich fest, dass bevorzugt Süße Sünden von den Leuten angeklickt werden. Alle anderen Rezepte sind nur Nebendarsteller und weitaus weniger von Interesse. Nachdem ich total gern backe ist das für mich überhaupt kein Problem. Es gibt daher schon wieder was Süßes  - Frei nach dem Motto: Mann (Frau) gönnt sich ja sonst nichts!

Apfelstückchen und  Mandelblättchen - gebettet auf einem herrlichen Brownie-Boden . Das schmeckt Naschkatzen garantiert !






Zutaten für 1 Springform mit 20 cm:
  • 2             mittelgroße Äpfel (Boskop sind sehr geeignet - oder mit Birne - schmeckt auch yummie!)
  • 2     EL   Zitronensaft
  • 250 g     Zartbitter Schokolade 
  • 160 g     Sahne
  • 3            Eier
  • 4    EL   Maisstärke
  • 3    EL   flüssiger Honig
  • 3    EL   Mandelblättchen
  • 1    EL   Braunzucker





Zubereitung:
  • Äpfel schälen, vierteln, entkernen und kleinschneiden
  • Apfelstücke in einer Schüssel mit Zitronensaft vermengen - damit die Früchte nicht braun werden
  • Schokolade hacken, Sahne in einem Topf aufkochen
  • Topf vom Herd ziehen und Schokolade in der heißen Sahne unter Rühren schmelzen - etwas abkühlen lassen
  • Springform mit Backpapier auslegen
  • Ofen auf 180 ° vorheizen
  • Eier trennen - Eigelbe einzeln ca. 30 Sekunden unter die abgekühlte Schokosahne rühren
  • Maisstärke ebenfalls unterrühren
  • Eiweiß steifschlagen und dabei den Honig einfließen lassen 
  • 1/3 des Honig-Eischnees unter den Schokoteig rühren, sodass nichts mehr davon zu sehen ist
  • Die restlichen 2/3 des Eischnees vorsichtig unter die Masse heben
  • Schokoteig in die Kuchenform füllen und glattstreichen
  • Apfelstückchen gleichmäßig darauf verteilen und mit Mandelblättchen und braunem Zucker bestreuen
  • Schoko-Apfel-Kuchen im Ofen ca. 35 - 40 Minuten backen (Stäbchenprobe machen - Achtung:
    Der Kuchen sollte im Kern noch leicht feucht sein!)
  • Kuchen aus dem Ofen nehmen,  abkühlen lassen und aus der Form nehmen.
  • Wer mag, kann die Ränder noch mit etwas Staubzucker bestreuen - dann steht dem Servieren absolut nix mehr im Weg










 
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