SÜDTIROL / PUSTERTAL


Urlaub ist immer schön. Urlaub in einer beeindruckenden Berglandschaft bei traumhaftem Wetter ist noch schöner. Urlaub in einer beeindruckenden Berglandschaft bei traumhaftem Wetter und mit netten Freunden ist das Allerschönste.
Und genau das durften wir heuer im Oktober im Pustertal genießen. Zu Beginn einige Fotos vom Sonnenaufgang (aufgenommen von unserem Hotelzimmer aus)...




Rundwanderung um den Pragser Wildsee.





Wanderung von den Reinbachfällen zur Burg Taufers.





Rückfahrt über den Staller-Sattel, den Felbertauern und den Paß Thurn.





Dieser Post ist speziell für Anke und Anton - nochmals danke für die nette Reisebegleitung.




PIKANTE JOGHURTBÄLLCHEN




Wie leicht es doch ist diese Joghurt-Bällchen selber herzustellen! Einzig und allein das "Aufhübschen" fand ich ein bisschen nervig. Vielleicht hätte ich mich doch auf 1 Verschönerungszutat beschränken sollen - aber Schnittlauch alleine (übrigens der letzte vom Garten!)  war mir dann doch irgendwie zu schnöde. Es musste ja noch Paprikapulver und geriebener Pfeffer her! Paprikapulver sieht zwar optisch schön aus - färbt allerdings mit der Zeit auch das Olivenöl. Pfeffer, no na - ist Geschmackssache! Uns haben die Bällchen mit Schnittlauch eindeutig am besten geschmeckt!





Zutaten (für 4 Gläser mit je ca. 125 ml)
500 g Joghurt (ich habe ganz normales Joghurt verwendet!)
1/4 TL Salz
4 kleine Zweige Thymian
ca. 300 ml Olivenöl
4 Knoblauchzehen
1 bis 2 Chilischoten (wer mag)
Zum Wälzen der Bällchen eignet sich:
frischer Schnittlauch, Bärlauch, Basilikum etc.
Paprikapulver
Sesam, geriebene Nüsse
frisch geriebener Pfeffer





Zubereitung:

  • Joghurt mit dem Salz verrühren und in ein Sieb geben, das mit einem Geschirrtuch ausgelegt ist - 2 Tage im Kühlschrank oder einem kühlen Ort abtropfen lassen
  • Abgetropftes Joghurt mit feuchten Händen zu kleinen Bällchen formen und für ca. 1/4 Stunde in den Tiefkühlschrank geben - solange bis die Bällchen fest sind
  • Die Bällchen dann wahlweise in Kräutern, Paprikapulver oder Pfeffer wälzen
  • Knoblauch in Scheiben schneiden und mit den Thymianstengeln in den Gläsern verteilen - Joghurtbällchen dazugeben und das ganze mit dem Olivenöl begießen, so dass alles gut bedeckt ist.
  • Ca. 2 Wochen rasten lassen und mit einem leckerem Baguette als Vorspeise servieren
    (schmeckt übrigens auch wunderbar zu Salat und Oliven!)





















KÜRBIS-TRIFLE

  

Ich liebe die Vielseitigkeit von Kürbis. Ob süß - ob pikant - ich finde alle Varianten reizvoll! Der Göttergatte und ich sind da ganz auf einer Wellenlänge - Kürbis gehört zum Herbst einfach dazu! Nur dem Töchterchen machen wir in dieser Hinsicht einen Strich durch die Rechnung - die kann dem Kürbis so ganz und gar nix abgewinnen. Unzählige Male hätten wir schon versucht, ihr dieses Gemüse schmackhaft zu machen,  aber bisher sind wir da immer abgeblitzt. Nur zu sagen, dass mag ich nicht, lasse ich natürlich nicht gelten - zumindest probieren muss sie, und wenn es ihr dann wirklich gar nicht schmeckt,  braucht sie es natürlich nicht zu essen. Allerdings bin ich dann stur - weil ich nix extra für sie mache - wir sind ja schließlich nicht im Hotel! Dieses Kürbis-Trifle hat sie richtig genüsslich reingemampfelt - und wisst ihr warum? Ich hab ihr gar nicht gesagt, dass da Kürbis drin ist - sie dachte, es wäre etwas mit Marillen (kicher!)..... Natürlich habe ich ihr - nachdem sie alles ratzfatz verputzt hat - ohne eine gewisse Schadenfreude nicht verbergen zu können - gesagt, dass das ein Kürbis-Dessert war. Da hat's geschaut - das Töchterchen - und wir (3) haben uns fast kringelig gelacht ! 



   
Zutaten (für 4 Personen)
500 g Hokkaidokürbis
Saft von 2 Orangen
100 g Zucker
2 Nelken
1 Zimtstange
1 EL Bourbon-Vanillezucker
500 g Magertopfen
250 ml Milch
50 g Amarettini
1 EL Cointreau (ist gut für den Geschmack muss aber nicht sein)
Minzblätter zum Garnieren



Zubreitung:

  • Kürbis schälen (muss beim Hokkaido nicht unbedingt sein- ich mag es halt lieber), entkernen und in kleine Würfel schneiden
  • Orangensaft mit den Kürbiswürfeln und 50 g Zucker in einen Topf geben, Nelken und Zimtstange dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen - die Masse sollte musig sein - dann gut auskühlen lassen
    (Zimtstange und Nelken für die weitere Zubereitung entfernen)
  • Den restlichen Zucker mit dem Bourbon-Vanillezucker, dem Magertopfen und der Milch glatt rühren - zuletzt noch mit dem Cointreau verfeinern
  • Amarettini im Gefrierbeutel mit Hilfe des Nudelholzes zerdrücken
  • Kürbismus, Amarettinibrösel und die Topfenmischung abwechseln in Gläser schichten - im Kühlschrank durchkühlen lassen 
  • Mit Minze garnieren - Servieren - Genießen!

















ABSTRAKTE KUNST 10/2014


Die Malerei habe ich in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt. Dafür gab es auch einen ganz konkreten Grund - aber zum Glück ist diese Sache jetzt verdaut. 

Ich hatte richtiggehend Angst vor der Leinwand und dem ersten Pinselstrich. Meine Malsachen habe ich in der hintersten Ecke des Kellers verstaut. Ich war total blockiert und überzeugt davon, dass sich das Thema "Malerei" für mich endgültig erledigt hat. Ich hoffe, ihr versteht mich nicht falsch, ich bin keine Künstlerin und würde mich nie und nimmer so bezeichnen. Ich male einfach nur gern und das Schöne daran ist, dass einige Leute meine Werke sogar klasse finden und ich hin und wieder Bilder verkaufen kann. Glücklicherweise ist jetzt die lange Phase des Zweifelns vorbei. Ein beinahe unbändiger Drang wieder zu Malen hat mich erfasst und spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, wie sehr ich es eigentlich vermisst habe!

Mit Freude im Herzen möchte ich euch daher meine 2 neuen Werke präsentieren:









Mischtechnik (Acryl, Pigmente, Ölpastellkreide, Strukturpaste, Sand)









OFENKÜRBIS MIT KAPUZINERKRESSE-PESTO



Unseren Garten ohne Kapuzinerkresse könnte ich mir kaum vorstellen. Heilpflanze, Zierpflanze und dazu noch würzige Zutat im Salat. Perfekter geht's ja wirklich kaum noch oder? Ich liebe die intensive Farbe der Blütenköpfchen - und es erfreut mein Herz wenn ich draufschaue - das macht sofort gute Laune! Momentan verausgabt sich unsere Kapuzinerkresse noch einmal so richtig - sie wuchert und wuchert und wuchert! Blüten und Blätter sind sehr schmackhaft - leicht würzig im Geschmack mit feiner Schärfe. Diese immer nur für Salat zu verwenden, ist auf Dauer auch langweilig - warum nicht mal ein Pesto daraus machen? Gesagt getan - Kapuzinerkresse-Beet "etwas entwuchert" (diese Wort glaube ich gibt es gar nicht - aber ich finde es treffend!) und daraus ein himmlisch köstliches Pesto gezaubert - in Kombination mit dem Ofenkürbis und Balsamicocreme - umwerfend! Mhm, würde ich am liebsten sofort gleich wieder essen ....



Zutaten Ofenkürbis (für 4 Personen)
1,3 kg Hokkaido-Kürbis
50 ml Olivenöl
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 Knoblauchzehen
Saft einer Zitrone

Zutaten für das Kapuzinerkresse-Pesto
2 Knoblauchzehen
200 g Kapuzinerkresse (Blüten und Blätter gemischt)
50 g Pinienkerne
200 ml Olivenöl
150 g Parmesan



Zubereitung Ofenkürbis:
  • Backofen auf 180° vorheizen
  • Kürbis waschen, Stielansatz abschneiden (wer mag kann den Kürbis auch schälen - dies ist aber beim Hokkaido nicht unbedingt erforderlich!), Kürbis vierteln und die Kerne entfernen
  • Die Kürbis-Viertel noch einmal durchschneiden und sodann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • Olivenöl, Salz und Pfeffer in eine Schale geben
  • Knoblauchzehen klein würfeln und in das Olivenöl geben und verrühren und den Zitronensaft dazugeben
  • Die Hälfte dieser Marinade über die Kürbis-Achtel drüber geben und bei ca. 180 ° 35 Minuten im Rohr backen

Zubereitung Kapuzinerkresse-Pesto:
  • Knoblauchzehen abziehen und grob schneiden - in einen Mixer geben
  • Kapuzinerkresse (Blüten und Blätter verwenden) waschen und trocken schütteln und ebenfalls in den Mixer geben und unter Beigabe von den Pinienkernen und etwas Olivenöl kurz durchmixen - so, dass sich die Masse halt gut zerkleinern lässt
  • Ich mixe den Großteil des Olivenöls händisch dazu, da das Öl sonst gerne bitter wird
  • Parmesan dazugeben und ebenfalls unter die Masse rühren - fertig!

Anrichten:
  • Kürbis auf dem Teller verteilen - mit der restlichen Marinade übergießen und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen
  • Pesto und Balsamico-Creme nach Belieben dazugeben und mit frischem Baguette servieren 












DINKELBROT MIT CHIA-SAMEN UND KÜRBIS-OBAZDN




Dieses Brot ist nicht geeignet für begnadete Brotbäcker! Ich meine damit jene, bei denen der Tagesablauf vom Backen des Brotes bestimmt wird! Ich sag nur 3-Stufen-Führung und alles was damit noch so zusammenhängt. Bei solchen Sachen habe ich immer das Gefühl - um einen Laib Brot backen zu können - muss ich mir eine Woche Urlaub nehmen. Das ist natürlich maßlos übertrieben - aber ich empfinde es halt so. Jeder hat eben seine Qualitäten - die meinigen liegen definitiv nicht im Backen solcher Brote. 



Dieses Brotrezept kann ich auch ungeübten Brotbäckern (so wie ich) ruhigen Gewissens empfehlen - es gelingt immer und schmeckt wirklich ausgezeichnet! Danke für's Rezept lieber Rainer und die herrliche Kostprobe! Bist mir eh nicht bös - wenn ich es ein bisserl abgewandelt hab oder?




Ich mag so ein frisches Brot aus dem Ofen total gern - kann's meisten kaum erwarten und schneide noch warm die 1. Scheibe herunter - etwas Butter drauf und ich bin glückseelig! Einfach herrlich oder?



Zutaten für das Brot (1 Kastenform)
300 g Dinkelvollkornmehl
150 g Einkornvollkornmehl
30 g gepuffter Amaranth
20 g gemahlener Amaranth
3 EL Chia-Samen
2 EL Sonnenblumenkerne
1 EL Leinsamen
1 TL Sesamsamen
1 TL Koriander ganz (oder Brotgewürz - aber das schmeckt mir nicht) 
3 TL Salz
1/2 Pkg. Frischgerm (oder 1 Pkg.Trockengerm)
1 TL Honig
1/2 Liter Mineralwasser prickelnd
1 EL Weinessig

Zubereitung:
  • Die festen Zutaten - ohne Sesamsamen - (Mehle, Amaranth, Chia-Samen, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Brotgewürz und Salz) gut miteinander vermengen
  • Germ, Honig, Mineralwasser und Essig dazugeben und einfach alles miteinander vermischen (kein kneten, kein Dampfl ...)
  • Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform reingeben und in der Mitte einschneiden 
  • Mit den Sesamsamen bestreuen und im "nicht vorgeheizten Backrohr" bei 200 ° Ober- und Unterhitze ca. 1 Stunde lang backen

Und für all jene die es gern deftig mögen gibt's auch gleich noch das Rezept des Kürbis-Obazdn dazu (waschechte Bayern mögen mir die Neuinterpretation dieses Klassikers verzeihen!): 


Zutaten für den Obazdn
100 g Butter
300 g Camembert
2 Lauchzwiebel (fein geschnitten)
4 EL Kürbispüree
Salz nach Geschmackschmack
etwas Chilipulver

Zubereitung:
  • Butter mit dem Mixer schaumig schlagen (ich mags halt lieber fluffig - deshalb mit dem Mixer)
  • Camembert mit der Gabel zerdrücken und mit dem Butter vermischen
  • Die feingeschnittenen Lauchzwiebeln sowie das Kürbispürree dazugeben und mit Salz und Chili fein abschmecken
Dann bleibt mir nur noch zu sagen - an Guadn!





Diese Brotmischung ist auch super geeignet als Geschenk - einfach die trockenen Zutaten für dieses Vollkornmehl in eine Glasflasche (1 Liter Inhalt) füllen und verschenken. Zettel mit der Gebrauchsanweisung dazu und fertig ! Achtung: Entweder ihr füllt den Trockengerm gleich mit dazu ein oder ihr ergänzt den Frischgerm bei der Gebrauchsanweisung! 

Gebrauchsanweisung/Zutatenliste für Brotmischung

Zur Fertigstellung dieses Vollkorn-Brotes brauchst du nur noch folgende Zutaten:

1/2 Liter Mineralwasser
1    El Weinessig
1    TL Honig
(1/2 Pkg. Frischgerm - das entfällt natürlich - wenn ihr bereits Trockengerm mit in die Flasche gefüllt habt)

Den Inhalt der Flasche in eine Schüssel geben. Honig, Mineralwasser und Weinessig dazugeben und mit der Mehlmischung gut vermengen. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform reingeben und in der Mitte einschneiden. Im "nicht vorgeheizten" Backrohr bei 200 Grad ca. 1 Stunde backen.








NORDSPANIEN - Baskenland


Wie versprochen möchte ich euch hier den zweiten Teil unserer Nordspanien-Reise zeigen - das Baskenland.
Am ersten Tag haben wir einen Ausflug in das nördliche Riojagebiet unternommen und dabei das kleine mittelalterliche Städtchen Laguardia besucht. Dann ging die Fahrt weiter entlang des Ebro. Auf dem Rückweg machten wir Station in Vitoria-Gasteiz, der Hauptstadt des Baskenlandes.


Wenn man im Baskenland ist, ist der Besuch der Stadt Bilbao und des Guggenheim-Museums ein Muss!


Ein weiterer Ausflug führte uns quer durch das baskische Hügelland von der Wallfahrtskirche Aranzazu, über die Kleinstadt Loyola mit der beeindruckenden Basilika bis nach Donostia-San Sebastian.


Auch das Baskenland verfügt über eine beeindruckende Küstenlandschaft mit schönen Badestränden. Besonders sehenswert ist die Kapelle Ermita San Juan de Gaztelugatxe  am Cabo Matxixako. Die Kapelle liegt auf einer kleinen Insel und ist nur über einen schmalen Weg und 241 Stufen zu erreichen.











 
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