Samstag, 16. August 2014

HEILIGENBLUT / GLOCKNERGRUPPE




Es bloggt wieder einmal der Göttergatte.

Sommerfrische auf der Alm - das ist ein besonderes Erlebnis. Als Kinder haben wir immer im Sommer und im Winter einige Tage auf der Alm verbracht, und ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück.

In diesem Sommer habe ich gemeinsam mit meiner Tochter drei Tage auf einer Almhütte in Heiligenblut (Glocknergruppe) verbracht. Wie man auf den Fotos sieht, war das Wetter ziemlich wechselhaft. Aber für einen Alm-Urlaub gibt es kein "schlechtes" Wetter. Denn wenn es draußen regnet und der Nebel vom Tal herauf zieht - dann wird es in der warmen Hütte erst recht gemütlich.

















Natürlich haben wir auch die Wallfahrtskirche in Heiligenblut besichtigt und das Bergsteiger-Grab am Friedhof besucht. In dem Buch am Grab sind alle Namen der Bergsteiger angeführt, die am Glockner tödlich verunglückt sind.






Fahrt zur Franz-Josefs-Höhe und Wanderung auf dem Gamsgrubenweg (mit Blick auf die Pasterze, den längsten Gletscher der Ostalpen). Und wir hatten Glück - für einen ganz kurzen Moment tauchte der Gipfel des Großglockners aus den Wolken auf.





























Donnerstag, 14. August 2014

JOHANNISBEER-SCHNITTEN




Manchmal muss ich Sachen machen, auf die ich keine Lust habe. Aber dieses Problem haben wir ja alle mal mehr oder weniger. In diesem Fall geht es um die besagten Johannisbeer-Schnitten,  die sich der Göttergatte ausgesucht hat. Ich mag zwar gern Johannisbeersaft, aber im großen und ganzen hat sich's damit auch schon. Aber dann wird mir - gemeinsam mit den frisch gepflückten Johannisbeeren - schon das Rezept über den Tisch rübergeschoben! Abwehrend versuche ich noch einzuwenden, dass ich mir nicht so recht vorstellen kann, dass Johannisbeeren im Kuchen gut schmecken würden! Nach  kurzem Durchlesen des Rezeptes bin ich endgültig überzeugt, dass dieser Kuchen nur ein Reinfall werden kann - die Zubereitung gefällt mir absolut nicht! Beinahe mit Engelszungen redet der Göttergatte auf mich ein. So nach dem Motto, das ist egal - wenn's nicht schmeckt esse ich es halt allein! Abschließend muss ich sagen - Rezept abgewandelt - und der Göttergatte hat die Schnitten absolut nicht allein essen müssen - sie waren extrem köstlich! Welch ein Glück, dass wir so viele Johannisbeeren im Garten haben - Yummie!!





Zutaten für 1 Backblech
125 g kalte Butter
75 g weiche Butter
175 g Mehl
4 Eier
180 g Zucker
1 Prise Salz
1 Bio-Zitrone
500 g Topfen 
4 TL Speisestärke
300 g Johannisbeer-Gelee
400 g schwarze Johannisbeeren






Zubereitung  Teig:

  • Backblech mit Backpapier belegen
  • Boden: 1 Ei trennen, 175 g Mehl, 50 g Zucker, 1 Prise Salz, Eigelb und 125 g kalte Butter in Stückchen mit dem Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten
  • Teig zugedeckt ca. 1/2 Stunde kalt stellen

Zubereitung Topfenmasse:
  • Bio-Zitrone heiß abwaschen und trocken tupfen - Schale fein abreiben - Zitrone auspressen
  • 75 g Butter und 130 g Zucker mit dem Schneebesen des Rührgerätes gut cremig rühren
  • 3 Eier und das übrige - zu Schnee geschlagene Eiweiß - sowie den Topfen nach und nach unterrühren
  • Zitronenschale, Zitronensaft sowie die Stärke ebenfalls unterrühren
  • Backofen auf ca. 175° vorheizen

Zubereitung Schnitten:
  • Teig dünn ausrollen und auf das Backblech legen - mit einer Gabel mehrmals einstechen 
  • Johannisbeergelee gleichmäßig auf dem Teig verteilen und dann die Johannisbeeren darübergeben
  • Zuletzt die Topfenmasse darübergeben und möglichst glatt streichen
  • Im vorgeheizten Backrohr ca. 1 Stunde backen und dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen




















Mittwoch, 6. August 2014

ZIEGENKÄSE-CROSTINI MIT MARILLENCHUTNEY




Ich muss zugeben, es ab und zu ganz gern mal "süss-sauer" zu mögen. Viele Leute können ja mit dieser Geschmacksrichtung nicht allzuviel anfangen. Wenn ich da so an das ein oder andere Gericht beim Chinesen denke - kann ich das absolut verstehen. Aber vielleicht sollten diejenigen mal selber ein Marillenchutney machen - ich bin davon überzeugt, dass sie bald absolute "Süss-Sauer-Fans" werden würden! Dieses Marillenchutney liebe ich persönlich über alle Maßen! Es schmeckt absolut herrlich zu Grillfleisch, zu Wiener Schnitzel und natürlich zu Käse. In diesem Fall allerfeinst zu krossen Ziegenkäse-Crostinis! Mecker - ähm sehr lecker würde ich mal dazu sagen. Probieren wärmstens empfohlen!




Zutaten Chutney (ca. 4 -6 Gläser)
1 kg Marillen (Aprikosen)
250 g  Zwiebel
1 rote Chilischote
400 g Zucker 
1 TL Salz
180 ml  Weißwein-Essig
3 Marillenkerne

Zutaten Ziegenkäse-Crostini (für 4 - 6 Personen)
1/2 Baguette
150 bis 200 g Ziegenfrischkäse (kann natürlich auch normaler Frischkäse sein)
6 TL Marillenchutney
1 Handvoll schwarze Oliven
1 Zweig frischer Minze
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
fruchtiges Olivenöl zum Beträufeln





Zubereitung (Chutney):

  • Marillen vom Kern befreien und klein schneiden,  3 Marillenkerne knacken und die Kerne (die mandelähnlich aussehen)  im Mörser zerdrücken
  • Zwiebel möglichst fein würfeln
  • Von den Chilischoten die Kerne unter laufendem Wasser entfernen und in feine Streifen schneiden (wenn du es gern scharf magst  kannst du gerne auch ein paar Kerne dazugeben)  
  • Alle Zutaten im offenen Topf, bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Rühren dicklich einkochen lassen
    (mindestens 1 Stunde - die Flüssigkeit muss sich ziemlich einreduzieren!)
  • Das fertige Chutney heiß in sterilisierte Gläser füllen und sofort verschließen
  • Möglichst dunkel gelagert hält das Chutney ca. 1 Jahr




Zubereitung Ziegenkäse-Crostini:

  • Baguette schräg in Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier belegten Blech bei 170 ° ca. 8 Minuten rösten
  • Etwas abkühlen lassen und dann mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen
  • Jeweils 1/2 TL Marillenchutney auf den Ziegenkäse daraufsetzen und Oliven und Minze auf den Crostinis verteilen
  • Zuletzt mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen und mit Olivenöl beträufeln



















Montag, 28. Juli 2014

RIBISEL-MUFFINS MIT VANILLESAUCE





Richtig beerig ist es heuer bei uns im Garten, Ribiseln, Johannisbeeren gib es sprichwörtlich in Hülle und Fülle! Nur meine Lieblingsbeeren: "Himbeeren und Stachelbeeren" die schwächeln ziemlich. Vereinzelt findet sich hie und da eine Frucht - ich versteh's auch nicht. Aber jammern nützt ja auch nix - also werde ich mir "gezwungenermaßen" halt doch mit den Ribiseln den Tag etwas versüßen. Schon allein der Gedanke an lauwarme Ribiselmuffins  mit Vanillesauce versetzt mich in Hochstimmung. Und ich verrate euch nur so viel - ich habe mich nicht umsonst gefreut.......




Zutaten für ca. 4 - 6 Stück 
2 Eidotter
2 EL Zucker
30 ml Sahne
60 g glattes Mehl
1 Prise Salz
2 Eiklar (steifgeschlagen)
100 g Ribiseln (geputzt und gewaschen)

Zutaten für die Vanillesauce
1 EL Vanillepuddingpulver
1/4 Liter Milch
1 EL Zucker

Staubzucker zum Bestäuben





Zubereitung Muffins:

  • Eidotter mit dem Zucker gut schaumig schlagen - etwas salzen und dann die Sahne unterrühren 
  • Zuletzt das Mehl und den Eischnee abwechselnd unterheben
  • Masse in Papierförmchen füllen - Ribiseln darauf verteilen und die Muffins bei 220 ° ca. 10 - 15 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen


Zubereitung Vanillesauce:
  • Puddingpulver mit etwas kalter Milch glattrühren
  • Übrige Milch aufkochen lassen - Zucker beigeben, alles mit dem Puddingpulvergemisch verrühren und unter ständigem Rühren dicklich einkochen lassen
  • Die warmen Muffins (eventuell aus den Formen herausnehmen) und mit der Vanillesauce servieren














Donnerstag, 24. Juli 2014

GNOCCHI MIT SALBEIBUTTER




Selber gemachte Gnocchi schmecken ungleich besser als Fertigprodukte aus dem Supermarkt! Gnocchi zu machen ist eigentlich keine große Sache - etwas sollte man jedoch auf jeden Fall haben - nämlich Zeit! Aber wenn man sich diese nimmt - dann funktioniert's ganz problemlos. Und natürlich "mehlige" Kartoffel - dann kann schon mal fast nix mehr schiefgehen.








Zutaten für 4 Personen:
500 g mehlige Kartoffeln
150 g Weizenmehl
50 g Grieß
2 Eier
Salz, Muskatnuss
80 g Butter
Salbeiblätter 20 Stück oder mehr
Parmesan zum Bestreuen




Zubereitung:
  • Kartoffeln in der Schale dämpfen, schälen und dann heiß mit der Kartoffelpresse auf ein
    bemehltes Brett pressen
  • Mehl, Grieß und die Gewürze locker untermischen
  • Eier einarbeiten und das ganze kurz zusammenkneten
  • Rollen formen (ca. 2 cm dick), mit dem Messer kleine Stücke abschneiden und zu Gnocchi formen
    (das Formen muss ich noch etwas üben - aber zum Glück hat die Form ja keinen Einfluss auf den
    Geschmack)
  • In Salzwasser ca. 5 Minuten leise ziehen lassen und dann abschöpfen
  • Butter erhitzen und die Salbeiblätter darin knusprig braten 
  • Gnocchi mit den Salbeiblättern und dem Butter sowie dem Parmesan anrichten














Sonntag, 20. Juli 2014

RIBISEL-TOPFEN-SCHNITTEN




Ich kann mich gut erinnern, wie ich bei meiner Oma als Kind manchmal Ribiseln pflücken musste, dass das natürlich nicht der begehrteste Job war, versteht sich von selbst oder? Mittlerweile kann ich behaupten, dass ich das gar nicht mal mehr ungern mache. Da ich ganz besonders im Sommer Frühaufsteherin bin, erledige ich das zumeist gleich frühmorgens! Barfuß durch das frische Morgentau zu gehen, den Sonnenaufgang zu beobachten, die Morgenstille - das hat für mich einen besonderen Reiz! 

Das Töchterchen hat mich extra gebeten, diesmal doch wieder was mit Topfen zu machen! Gesagt getan - habe ich halt Ribisel-Topfen-Schnitten gemacht! Fazit: Mhm, Mama des is guad - de muasst unbedingt wieda mochn ....!










Zutaten für 1 Backblech:
250 g Butter
200 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
1/2 Pkg. Backpulver
2 cl Rum
abgeriebene Schale einer Biozitrone
1  Prise Salz
5 Eier
220 g Weizenvollkornmehl

Topfenmasse: 
2 Eier
250 g Topfen 
30 g Staubzucker
30 g Kristallzucker
500 g Ribiseln



Zubereitung Teig:

  • Butter mit Staubzucker und Vanillezucker flaumig rühren
  • Eier nach und nach dazugeben und die Masse gut durchmixen
  • Rum und abgeriebene Zitronenschale dazugeben
  • Zum Schluss  das Weizenvollkornmehl einarbeiten und die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech streichen

Zubereitung Topfenmasse:
  • Topfen mit 2 Eidottern und dem Staubzucker verrühren
  • Eiklar mit dem Kristallzucker steif schlagen und vorsichtig unterziehen
  • Topfencreme auf den Teig aufstreichen - darüber dann die gewaschenen Ribiseln verteilen
  • Im vorgeheizten Backrohr bei 180 ° ca. 40 Minuten backen