Samstag, 19. April 2014

SÜSSES AMARETTO-OSTERLAMM




Wie schnell doch die Zeit vergeht - unser Kurzurlaub ist leider schon wieder vorbei und Ostern steht vor der Tür. Ich habe noch keine Eier gefärbt, nix gebacken und auch sonst ist die Osterdekoration recht spärlich ausgefallen - Schande über mein Haupt! Irgendwie habe ich heuer keine Osterambitionen. Aber dem Geraunze meiner 2 Lieben kann ich mich natürlich nicht ganz entziehen - also gibt es sozusagen ein süßes

Last-Minute-Osterlämmchen




Eigentlich habe ich dieses Osterlämmchen sonst immer mit Eierlikör gemacht - aber irgendwie ist mein Eierlikör-Vorrat abhanden gekommen. Nicht, dass ihr mir da noch was Falsches denkt - ich persönlich mag keinen Eierlikör, der Göttergatte auch nicht - ja und das Töchterchen schon 3x nicht (die Greti war's - bist mir eh nicht bös, wenn ich das jetzt verrate - ich verspreche dir auch wieder welchen zu machen!).

Da krieg ich fast die Krise, wenn ich während des Backens draufkomme, dass mir Zutaten fehlen - aber nutzt ja eh nix! "Improvisation" ist dann das Zauberwort der Stunde - in diesem Fall eben der Amaretto anstatt des Eierlikörs. Eins kann ich euch schon mal verraten - wir finden die Amaretto-Variante eindeutig besser. Gut geeignet auch als Ruck-Zuck-Mitbringsel zum Osterbrunch!

Zutaten für 1 Lamm-Backform mit 0,7 l Inhalt
3 Eier
70 g Speisestärke
70 g Mehl
70 g Staubzucker
100 g Butter
1 Prise Backpulver
1 Prise Vanillezucker
1 Prise Salz
100 ml Amaretto (alternativ: Eierlikör)
2 Schokotröpfchen (für die Augen)
Butter und Mehl zum Fetten / Stauben der Form
Staubzucker zum Bestreuen




Zubereitung:
  • Backform gut einfetten und mit Mehl ausstreuen (wichtig!)
  • Mehl, Speisestärke und die Prise Backpulver gemeinsam versieben
  • Handwarme Butter mit Staub- und Vanillezucker schaumig rühren - Prise Salz dazugeben
  • Jeweils ein 1 Ei abwechselnd mit Amaretto (alternativ: Eierlikör) und dem Mehlgemisch zum Abtrieb dazugeben, dabei immer abwarten bis sich die Masse gut bindet (Tipp: keine kalten Eier verwenden - die Zutaten sollten idealerweise eine annähernd gleiche Temperatur haben!) 
  • Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backrohr für ca. 30 - 40 Minuten backen (Stäbchenprobe!)
    Achtung: Der Teig geht in die Höhe! Falls ihr das Gefühl habt, zuviel Teig zu haben - füllt einfach etwas in ein Papier-Muffinförmchen, das hat den Vorteil, dass man gleich eine kleine Kostprobe hat und nix überläuft 
  • Herausnehmen und gut abkühlen lassen - aus der Form lösen 
  • Schokotröpfchen als Augen anbringen und mit Staubzucker bestreuen






Ich wünsche euch von ganzem Herzen ein zauberhaftes Osterfest! Genießt die freien Tage und lasst euch die hoffentlich "warme Frühlingssonne" ins Herz scheinen!









Donnerstag, 17. April 2014

OFENLACHS MIT BÄRLAUCHRISOTTO UND RIESLING-SCHAUM




Etwas Grünes auf dem Teller macht sich immer gut - zum einen hat Mann/Frau das Gefühl etwas Gesundes zu essen - zum anderen schmeckt es toll! Ich liebe das satte Grün dieses Risottos dazu das dezente Knoblaucharoma und als Begleiter "Ofenlachs mit Riesling-Schaum"! Schlemmerherz - was willst du noch mehr? Gar nix - obwohl, was Süßes geht (leider) immer ! Und das in der Fastenzeit - da meldet sich doch gleich wieder das schlechte Gewissen....




Zutaten für 4 Personen

Bärlauchpaste
1 kleiner Bund Bärlauch
4 EL Olivenöl

Risotto
1 Zwiebel
4 EL Olivenöl
200 g Risottoreis
Salz, Pfeffer
200 ml Weisswein (Welschriesling)
450 ml Gemüsebrühe
geriebener Parmesan nach Geschmack

Ofenlachs
4 Tranchen Lachsfilet (pro Portion ca. 150 g)
Saft 1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
120 g Butter in (kleine Stückchen/Flocken)

Rieslingsauce
1 kleine Schalotte in Würfel geschnitten
1 TL Butter 
1/8 l Welschriesling
1/8 l Fischfond
100 ml Sahne
30 g Butterwürfel
Salz, Pfeffer, Zitrone







Zubereitung Bärlauchpaste:
  • Bärlauch grob schneiden - und dann in der Küchenmaschine gut zerkleinern und mit dem Olivenöl vermischen (ich mixe das Olivenöl bei Pesto/Paste immer händisch dazu - das verhindert nämlich einen bitteren Geschmack!)
Zubreitung Bärlauchrisotto:
  • Schalotten in Butter farblos anschwitzen
  • Reis dazugeben und glasig dünsten und unter fleißigem Rühren zeitweise mit dem Welschriesling bzw. dem Gemüsefond ablöschen und solange kochen, bis der Reis noch einen leichten "Biss" hat
  • Kurz vor dem Servieren den Parmesan sowie die Bärlauchpaste einrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
  • Wer absolut gar nicht auf die Figur achten muss, kann das Risotto noch mit Butterwürfeln verfeinern
Zubereitung Ofenlachs:
  • Ofen auf 200 ° vorheizen
  • Lachsfilet waschen und trocken tupfen, mit Zitronensaft beträufeln und mit Bärlauch-Salz und Pfeffer würzen
  • Lachs in eine ofenfeste Form hineingeben oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen -  Butterflocken auf dem Lachs verteilen und im heißen Ofen für ca. 15 - 20 Minuten braten (der Fisch sollte in der Mitte noch etwas glasig sein - ist er zu lange im Rohr wird der Fisch trocken)
Zubereitung Rieslingschaum:
  • Schalotte in Butter anschwitzen und mit Welschriesling ablöschen - Flüssigkeit bei kleiner Hitze ziemlich einreduzieren lassen
  • Fischfonds und Sahne dazugießen, aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Zitrone würzen - nochmals bei kleiner Hitze einkochen lassen und zuletzt mit kalter Butter mixen und mit dem Mixer gut aufschäumen

Anrichten:
  • Risotto in der Mitte der Teller verteilen
  • Lachsfilets oben draufsetzen
  • Rieslingsauce eventuell nochmals kurz aufschäumen und über dem Fisch bzw. dem Risotto
    verteilen

G U T E N     A P P E T I T !











Sonntag, 6. April 2014

RAFFAELLO-GUGELHUPF




Schon wieder ein "Gugelhupf-Rezept - ich kann's eben nicht lassen! So ein Gugelhupf ist mir tausendmal lieber als die vielgepriesenen Magic- und Wondercakes denen man im Netz mitunter so begegnet.  Saftig, mit feinem Kokosgeschmack und schokoladig köstlich - genauso würde ich es mal beschreiben. Wer es wirklich wissen will wie es schmeckt -  probiert's am besten selber aus ;-)!




Eine dreifaches Hoch dem Gugelhupf und seinen vielen Varianten! Einige davon habe ich ja schon gepostet und zwar: 




Zutaten:
150 g weiße Schokolade
150 g Butter
4 Eier
150 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
180 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
150 g Kokosflocken
200 ml Kokosmilch
1 Pkg. weiße Schokoladeglasur
Kokosflocken zum Bestreuen





Zubereitung:
  • Eier in Eiklar und Dotter trennen
  • Eiklar zu Schnee schlagen und mit 50 g Zucker ausschlagen
  • Butter und weiße Schokolade über Wasserdampf schmelzen
  • Dotter mit dem restlichen Staubzucker und dem Vanillezucker schaumig rühren und anschließend die Schoko-Butter-Mischung unterrühren - gut mixen
  • Mehl, Backpulver und Kokosflocken miteinander vermischen und abwechselnd mit der Kokosmilch unter die Masse rühren
  • Zuletzt den steif geschlagenen Schnee unterheben
  • Teig in eine gefettete und bemehlte Gugelhupf-Form einfüllen und bei 180 ° im vorgeheizten Backrohr ca. 50 Minuten backen
  • Nach dem Auskühlen mit weißer Schokoladeglasur überziehen und mit Kokosflocken bestreuen 



















Montag, 31. März 2014

SCHOKOTORTE




Schokolade - geht einfach immer und schmeckt in jeder Form herrlich. Letztens habe ich im Netz folgenden Spruch entdeckt:

"SCHOKOLADE IST GOTTES ENTSCHULDIGUNG FÜR BROKKOLI" 

Das finde ich witzig und in gewisser Weise auch richtig - nämlich dann, wenn man total Lust auf Schokolade hat! Aber ganz nebenbei bemerkt, auch für Brokkoli kann ich mich durchaus erwärmen - auch wenn ihr mir das jetzt möglicherweise nicht glaubt!  (Ich habe gerade selber festgestellt, dass ich noch gar nix mit Brokkoli gepostet habe - aber kommt Zeit kommt Brokkoli-Post!)

Dieser wunderbar schokoladigen Torte sieht man ihre "wahre Klasse" auf dem Foto leider nicht wirklich an (trotzdem ich sie - schon allein der Fotos wegen - mindestens 4 x gebacken habe!!! Irgendwie nicht so fotogen, wie sie schmeckt!).  Supersaftig mit einem Klecks Sahne drauf - zum reinlegen! Dass diese Torte nicht wirklich eine Freundin der schlanken Taille ist - brauche ich angesichts der Zutaten wohl nicht zu erwähnen. Überaus praktisch ist die einfache, unkomplizierte und schnelle Zubereitung - ein echtes Ratzfatz-Rezept!




Zutaten (Tortenform mit ca. 25 cm Durchmesser)
150 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
6 Eier
2 EL Milch
4 gestrichene EL Speisestärke
4 gestrichene EL Zucker
Staubzucker zum Bestäuben
Mehl und Fett für die Form

 


Zubereitung:
  • Eier trennen in Dotter und Eiklar
  • Zartbitterschokolade mit 2 EL Milch bei niedriger Hitze im Wasserbad schmelzen
  • Geschmolzene Schokolade mit der Butter im Mixer gut verrühren und dann nach und nach die Eigelbe unterrühren
  • Speisestärke dazugeben und den Zucker ebenfalls gut unterrühren
  • Eiweiß zu Schnee schlagen und vorsichtig unter die Schokomasse unterheben
  • Springform einfetten und bemehlen
  • Schokoteigmasse in die Springform einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 170 ° ca. 20 Minuten backen
  • Backofen dann ausschalten und den Kuchen im Rohr langsam auskühlen lassen
    (der Kuchen bleibt in der Mitte dann saftig)
  • Mit Staubzucker bestäuben










Quelle: So isst Italien






Sonntag, 23. März 2014

BÄRLAUCH-SALZ




Der Wald duftet schon ganz zart nach Bärlauch! Spätestens dann gibt es für uns kein halten mehr. Bärlauch brocken ist angesagt! Ziemlich früh am morgen machen wir uns auf den Weg - der Göttergatte und ich. Keine Menschenseele ist noch im Wald  -  das fröhliche Gezwitscher der Vögel hört sich an wie eine Entspannungs-CD - so schön!! Es macht einfach Spaß, durch den Wald zu streifen und zu schauen, wo ein gutes Platzerl mit dem schönsten Bärlauch ist. Die Zeit vergeht wie im Flug, und der Korb ist prall gefüllt und ab geht's wieder nach Hause! Es gibt ja Leute, die Bärlauch einfrieren - davon halte ich gelinde gesagt gar nix! Ich bin der Meinung, Bärlauch sollte man "frisch" genießen, wenn Bärlauch-Zeit ist. Ich mache nur eine Ausnahme, wenn es um das Verlängern der Bärlauch-Saison gilt,  und zwar bei Bärlauch-Salz! Es ist einfach zu machen und schmeckt wunderbar zu Dips, Salat, zum Marinieren von Grillfleisch etc. Der einzige Nachteil bei der Herstellung ist, dass es ziemlich knofelt im Haus - aber gut durchlüften, dann passt's wieder!





Zutaten:
500 g Meersalz
ca.150 g Bärlauch( gewaschen und getrocknet -
Menge ist grundsätzlich variabel - je mehr desto intensiver der Geschmack)




Zubereitung:

  • Salz und Bärlauch in den Mixer geben (je nach Größe des Mixers - die Menge aufteilen!) und fein zerkleinern
  • Die feuchte Masse (siehe Bild oben) dünn und möglichst gleichmäßig  auf 2 Backbleche verteilen und im 50 ° heißen Backofen bei leicht geöffneter Tür (ich klemme immer den Kochlöffel dazwischen)  6 bis 8 Stunden trocknen lassen - zwischendurch immer wieder mal die Masse durchrühren 
  • Gut auskühlen lassen und dann nochmal im Blitzhacker fein mahlen 
  • Abfüllen und luftdicht verschließen 








Quelle: Oma






Freitag, 21. März 2014

ORANGEN-APEROL-SCHNITTEN



Hurra, der Frühling ist da! Mit all seinen wunderbaren Boten! Narzissen, Krokusse, Zitronenfalter, Hummeln, blühende Sträucher überall wohin das Auge schaut. Überall grünt und sprießt es! Frühmorgens ein geschäftiges Gezwitscher - ach wie ist das Leben doch schön! Sommertop oder Winterpulli? Morgens sind die Temperaturen noch frisch - aber mittags schon beinahe frühsommerlich! Sollte die Wettervorhersage allerdings zutreffen, dann gibt es spätestens am Sonntag bis in tiefe Lagen Minustemperaturen und Schneefall. Lassen wir uns am besten überraschen wie es wirklich wird! Wetter hin oder her - wir freuen uns schon auf's Wochenende! Morgen steht Terrassenputz mit allem Drum und Dran auf dem Programm. Heute schon hat der Göttergatte die Teichpumpe eingebaut (er kann's kaum noch erwarten mit dem garteln loszulegen!). Die Gartenmöbel warten darauf gesäubert und für die Kaffeetafel fein herausgeputzt zu werden. Da morgen natürlich keine Zeit für Kuchenbacken verbleibt - habe ich sozusagen für die Eröffnung des Terrassen-Cafes heute schon was gemacht und zwar Orangen-Aperol-Schnitten. Aber schaut's euch am besten selbst an - Bilder sagen mehr als alle Worte .....




Sehr praktisch weil:
- MUSS NICHT GEBACKEN WERDEN 
- LÄSST SICH GUT VORBEREITEN
- MUSS OHNEDIES GUT DURCHKÜHLEN
- BELAG IST VARIABEL
- SCHMECKT HERRLICH ERFRISCHEN
 (ich musste einfach probieren - psst!)




Zutaten für den Boden:
200 g Butter
250 g Zwieback (oder Amarettini/Butterkekse - was immer ihr gern mögt - dann bitte aber ohne Zucker - denn sonst wird es zu süß!)
100 g Zucker

Zutaten für die Topfencreme:
1 Bio-Zitrone
500 g Magertopfen
500 g Magerjoghurt
200 g Sahne 
150 g Zucker
2 EL Cointreau
12 Blatt Gelatine

Zutaten für den Belag
6 bis 8 Bio-Blutorangen (größenabhänig)
1 Pkg. Tortengelee rot
3 EL Zucker
1/4 l frisch gepresster Blutorangensaft
5 EL Aperol mit Wasser auf 1/4 l Flüssigkeit auffüllen




Zubereitung Boden:
  • Butter im Topf zerlassen und etwas abkühlen lassen
  • Zwieback und Staubzucker in der Küchenmaschine fein zermahlen und mit der flüssigen, abgekühlten Butter vermengen
  • Masse sodann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und als dünnen Boden gut festdrücken und zwischenzeitlich kalt stellen

Zubereitung: Fülle:
  • Zitrone heiß waschen und gut trocken tupfen und die Schale abreiben - Saft dann auspressen
  • Orangen ebenfalls waschen und gut trocken tupfen und Schale 1 Orange  gleichfalls abreiben
  • Orangen-und Zitronenschale mit Topfen, Joghurt, Zitronensaft und Zucker gut glattrühren
  • Gelatine in kaltem Wasser einweichen
  • Cointreau in einem Topf vorsichtig erwärmen und Gelatine darin auflösen und 3 EL der Topfenmasse unterrühren
  • Gelatine-Mix zügig unter die übrige Topfencreme rühren
  • Sahne steif schlagen und ebenfalls unter die Topfencreme unterheben
  • Topfenmasse sodann auf den zwischenzeitlich gekühlten Kuchenboden streichen und mindestens
    4 Stunden kalt stellen

Zubereitung Orangen-Aperol-Gelee:
  • Die Blutorangen mit einem scharfen Messer dick schälen, sodaß die weiße Haut möglichst entfernt wird - dann die Früchte quer in dünne Scheiben schneiden und den Kuchen damit belegen
  • Rotes Tortengelee mit 3 EL Zucker und dem 1/4 l Aperol-Wasser-Gemisch und 1/4 l frisch gepresstem Blut-Orangensaft anrühren und zum Kochen bringen bzw. 1 Minute schwach kochen lassen - kurz abkühlen lassen und bevor es fest zu werden beginnt auf dem Kuchen verteilen




Dieser Kuchen schmeckt natürlich auch mit Himbeeren oder Erdbeeren sehr lecker!












Sonntag, 16. März 2014

SCHOKO-KARAMELL-CUPCAKES MIT MANDEL-KROKANT





Ich behaupte mal, dass die meisten Eltern viel für ihre Kids tun - um nicht zu sagen beinahe "fast alles!" Und wenn ich sage beinahe fast alles, dann meine ich in unserem speziellen Fall den Besuch eines Konzertes der YouTube Stars "Y-Titti", welche derzeit mit dem Debüt-Album "Stricksocken Swagger" auf Tour sind. Die Jungs haben über 2,8  Millionen Abonnenten auf YouTube - und trotzdem habe ich noch nie von ihnen gehört. Aber das Töchterchen findet sie absolut "geil"! Klar, dass das Konzert natürlich das absolute Highlight ist! Kreischende Kids und mittendrin - der Göttergatte und ich - und zum Glück auch noch andere hartgesottene Eltern. Wir Oldies sorgen dafür, dass das Durchschnittsalter wahrscheinlich knapp über 15 Jahre hinausgeht (grins)! Bitte, was zum Teufel sollen Stricksocken Swagger sein??? Die Jungs haben es uns verraten und zwar: "SWAG" ist gleichzusetzen mit Lebensart oder -stil. Und nach Meinung von Y-Titti sind Stricksocken das meistunterschätzte Kleidungsstück überhaupt! Warum? Na, weil sie verhindern, dass man krank wird, und wer will, kann sie auch als Penissocke verwenden - na Bravo! Und noch was: Wenn schon Stricksocken, dann unbedingt von Oma gestrickt! Also ihr lieben Omas - eure Stricksocken sind neuerdings heiß begehrt! Okay, jetzt aber genug! Sozusagen als Belohnung für die "Lärmbelästigung" (und damit meine ich jetzt wirklich nur die Lautstärke auf dem Konzert!!!) gibt es daher heute allerfeinste Schoko-Karamell-Cupcakes. Ich finde, die haben wir uns redlich verdient, oder?

Zutaten für 12 Stück:

Teig:
150 g glattes Mehl
30 g Back-Kakao
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Zucker
45 g weiche Butter
1 Ei
180 ml Joghurt

Füllung (Karamell):
100 g Kristallzucker
120 ml Sahne

Krokant:
100 g Kristallzucker
100 g Mandelblättchen

Frosting:
250 g Mascarpone
150 ml Sahne
70 g Staubzucker (gesiebt)




Zubereitung:
  • Das Backrohr auf 180° vorheizen
  • Aus Backpapier 12 Quadrate (12 x 12 cm) ausschneiden und damit die Mulden eines Muffin-Backbleches auslegen
  • Das Mehl mit Kakao- und Backpulver vermischen und sieben, Salz und Zucker unterrühren
  • Butter in Stückchen schneiden 
  • Mehl und Butterstückchen mit dem Mixer zu einer krümelig-sandigen Masse verrühren
  • Ei und Joghurt unterrühren
  • Den Teig sodann auf dem mit Backpapier ausgelegten Muffinblech verteilen und auf mittlerer Schiene ca. 15 - 18 Minuten backen

  • Die Cupcakes in den Papieren aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter gut abkühlen lassen
  • Für die Füllung den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen, ab und zu mit einem Holzlöffel umrühren, damit der Karamell nicht anbrennt - Sahne dazugießen (Vorsicht, es wird stark blubbernd kochen!) und so lange kochen lassen, bis der Zucker aufgelöst ist und eine zähflüssige Masse entsteht
  • In die Cupcakes Löcher reinstechen und diese dann jeweils mit ca. 1 TL Karamellcreme befüllen -dann wieder verschließen (es wird nur ein Teil der Karamellcreme benötigt - der Rest wird für das Frosting und zum Verzieren verwendet!)


  • Mandelkrokant zubereiten - Zucker in einem Topf bei nicht zu starker Hitze karamellisieren lassen die Mandeln sodann in den Karamell geben und mit einem Holzlöffel rühren, bis sie komplett überzogen sind - dann auf einem Stück Backpapier dünn verstreichen und ca. 30 Minuten hart werden lassen und in Stücke brechen

  • Für das Frosting Sahne steif schlagen und beiseite geben. Mascarpone mit dem gesiebten Staubzucker im Mixer gut verrühren, etwas Karamellcreme dazugeben (Achtung! Noch etwas zum Beträufeln zurückbehalten) - Schlagsahne dazu und nochmals gut durchrühren und das Frosting ist fertig
  • Frosting in einen Spritzbeutel geben und Cupcakes verzieren, Mandelkrokant drauf und noch etwas Karamell darüberträufeln - PERFEKT!






Quelle: 
Abgewandelt nach einem Rezept aus "frisch gekocht"




Sonntag, 9. März 2014

ZANDER MIT KARTOFFEL-KNUSPER-KRUSTE UND BALSAMICO-LINSEN-GEMÜSE






Dieses Rezept ist eigentlich "nachgekocht". Nachgekocht, aber nicht aus einem Kochbuch sondern eher so mehr nach meinem Gefühl. Die Geschichte war so: Der Göttergatte hat seine 2 Damen (also mich und das Töchterchen) zum Essen eingeladen. Die "Fahrt" hat uns in das Hochtal Wildschönau geführt und zwar zu Reinis Essbar. Eine kleine feine Speisekarte mit allerlei Köstlichkeiten hat uns dort erwartet - der Service freundlich und zuvorkommend. Die Preise bodenständig und nicht so abgehoben - wie man es üblicherweise von der Haubenküche erwartet. Beim Reini habe ich dann einen wahnsinnig köstlichen Fisch in Kartoffelknusperkruste mit Linsengemüse gegessen. Nachdem ich dann zuhause ständig geschwärmt hab, wie gut dieser Fisch war - meinte der Göttergatte ganz lapidar: "Red uns nicht ständig vor - kannst ja selber mal probieren, ob du das nicht auch irgendwie hinkriegst!" - Na, der hat leicht reden! Natürlich kriegt man es irgendwie hin - aber mit einem Haubenkoch kann ich es bei weitem nicht aufnehmen!

Alles in allem finde ich meine Variante trotzdem sehr gelungen - und wenn man bedenkt, dass ich eigentlich eine Bank-Tussi bin,  finde ich das Ergebnis nicht mal so schlecht oder?




Zutaten für 4 Personen:
600 g Zanderfilet
4 - 6 Kartoffeln (je nach Größe)
Salz und Pfeffer
etwas Zitronensaft
2 Eiklar
Mehl
Öl zum Braten
**********************************

Zutaten für das Linsengemüse:
70 g Wurzelgemüse (Karotten, Knollensellerie, Pastinaken)
1 Lauch
je 1/2 TL Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen sowie Wacholderbeeren
150 g Linsen (ich habe rote Linsen verwendet)
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
einige Petersilienstängel
1 EL Olivenöl
1 Schuss trockener Weißwein
500 ml Gemüsebrühe (alternativ Wasser)
1 Lorbeerblatt
je 1 - 2 EL Balsamicosauce und Sojasauce
Fleur de Sel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zutaten für das Kräuteröl
Kräuter nach Wahl
Olivenöl




Zubereitung Zander:

  • Zanderfilets mit Zitronensaft beträufeln dann salzen und pfeffern
  • Kartoffeln schälen und in feine Streifen schneiden (alternativ: klein raspeln)
  • Die Zanderfilets mit der Hautseite zuerst in Mehl, dann in Eiweiß und zuletzt in den Kartoffelstreifen wenden
  • Pfanne heiß werden lassen - dann die Temperatur zurückschalten und das Öl (fingerhoch) in die Pfanne reingeben
  • Zanderfilets mit der Kartoffelseite in die Pfanne gleiten lassen und braten (nicht sofort umdrehen!) - erst wenn die Kartoffeln die richtige Farbe haben kurz wenden - der Fisch sollte noch glasig sein - dann ist es perfekt

Zubereitung Linsengemüse:
  • Das Wurzelgemüse schälen und in kleine Würfel schneiden
  • Die Gewürze zusammen im Mörser fein zerstoßen
  • Linsen waschen
  • Schalotten und Knoblauch schälen und fein schneiden/hacken, Petersilie ebenfalls klein hacken
  • Das Olivenöl und die Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin 2 - 3 Minuten anbraten
  • Gemüsewürfel, Gewürze, Petersilie und Knoblauch dazugeben und kräftig anbraten
  • Linsen dazugeben und mit dem Wein ablöschen und der Gemüsebrühe (oder dem Wasser) aufgießen
  • Lorbeerblatt dazugeben und das Gemüse ca. 20 Minuten schwach köcheln lassen
  • Mit Balsamicosauce und der Sojasauce abschmecken
  • Salzen und Pfeffern

Zubereitung Kräuteröl:
  • Kräuter in der Küchenmaschine gut zerkleinern und mit Olivenöl verfeinern

Anrichten:
  • Zuerst das Linsengemüse auf den Teller geben
  • Obendrauf den Fisch und dann mit dem Kräuteröl beträufeln











Mittwoch, 5. März 2014

MORGENSTIMMUNG




Nach langer Pause meldet sich hier wieder einmal der Göttergatte zu Wort:

Endlich ist er da, der Frühling. Naja, eigentlich hatten wir in den letzten zwei Monaten schon mehr Frühling als Winter. Aber jetzt ist halt auch dem Kalender nach Frühling. Bei so einem Wetter gibt es nichts Schöneres als raus in die freie Natur zu gehen und dem Gezwitscher der Vögel zu lauschen .
Wir haben viele Wanderwege sozusagen direkt vor unserer Haustür. Warum nicht mal auf "altbekannten Wegen" Fotos machen? Mit dem Fotoapparat in der Hand, sieht man die Umgebung wieder mit ganz anderen Augen. Ich finde das hat sich gelohnt!












Sonntag, 2. März 2014

APFEL-SAHNE-TORTE







Unsere Apfelernte war im letzten Jahr äußerst bescheiden - es hat nicht mal für einen Apfelkuchen gereicht. Und die paar Äpfelchen die dran waren - hat der Hagel arg in Mitleidenschaft gezogen. Es bleibt also nichts anderes übrig, als Äpfel zu kaufen. Leider schmecken die meisten der handelsüblichen Sorten äußerst mau. Letztens hatte ich jedoch das Glück, heimische Äpfel der Sorte "Topaz" zu ergattern. Knackig mit einer feinen Säure - einfach perfekt für diese Torte!




Zutaten für den Mürbteig:
175 g Butter
175 g Zucker
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Ei
1 Prise Salz

Zutaten für die Apfel-Fülle:
5 Äpfel / Sorte nach Wahl (geschält und fein gerieben)
Saft 1 Zitrone
2 Pkg. Vanille-Puddingpulver
1/2 Liter Apfelsaft
3 EL Zucker

Zutaten für die Sahnehaube:
1/4 Liter Sahne
250 g Sauerrahm 
3 EL Staubzucker
Zimtpulver zum Bestreuen




Zubereitung Teig:
  • Springform fetten und mit Mehl stauben
  • Mehl, Zucker, Butter (in Stücken) das Ei sowie die Prise Salz zu einem Mürbteig verkneten und ca. 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen
  • Teig in der gefetteten Springform verteilen und dabei einen möglichst hohen Rand aufziehen
  • Die unten beschriebene Apfelfülle sodann auf dem Teig verteilen und ab damit in das mit 180 ° vorgeheizte Backrohr - Backdauer ca. 1 Stunde 
  • Kuchen gut abkühlen lassen und dann mit der Sahnhaube verzieren - Zimt nach Geschmack darüberstreuen 
  • Die Torte schmeckt herrlich erfrischend, wenn man sie vor dem Servieren ca. 1/2 Stunde in das
    Gefrierfach gibt 

Zubereitung der Apfelfülle:
  • Die fein geriebenen Äpfel mit dem Zitronensaft beträufeln und beiseite geben
  • Aus dem 1/2 l Apfelsaft, den 3 EL Zucker und dem Vanillepudding einen Pudding zubereiten - kurz aufkochen lassen und danach die geriebenen Äpfel unterheben

Zubereitung Sahnehaube:
  • Sahne mit Staubzucker steif schlagen und dann den Sauerrahm einrühren


Tipp: Die Torte bereits am Vortag zubereiten (schmeckt am nächsten Tag fast noch besser !)






Quelle: Mama