MÜSLIRIEGEL




Mit diesem Rezept durften wir bei Renate vom Blog Gutes für Leib und Seele zu Gast sein. Wir waren ganz aus dem Häuschen, als sie uns gebeten hat, für Sie einen Gastpost zu schreiben! Dieser Bitte sind wir natürlich liebend gern nachgekommen! Wenn man schon mal die Möglichkeit bekommt, einen Gastpost schreiben zu dürfen - macht man sich natürlich so allerhand Gedanken darüber, was man machen könnte. Irgendwas Gutes für Leib und Seele sollte es auf jeden Fall sein. Nachdem die Renate ja ein sehr sportliches Mädel ist, denke ich mal, dass die selbstgemachten Müsliriegel genau das Richtige für sie sind!



Zutaten für ca. 15 Stück
25 g Kürbiskerne
60 g Cashewnüsse
100 g getrocknete Marillen
80 g Haferflocken
35 g Kokosflocken
2 EL Bienenhonig
150 g Sonnenblumenkerne
60 g Rosinen
(wer die nicht mag kann Cranberries verwenden)
75 g Leinsamen
100 ml Zitronensaft (alternativ Orangensaft)
2 Eiweiß
1 Prise Salz




Zubereitung:
  • Backrohr auf 150 ° (Ober- und Unterhitze) vorheizen
  • Kürbiskerne, Cashewnüsse und die getrockneten Marillen fein hacken/schneiden
  • Die gehackten Kerne/Nüsse sowie die Marillen mit Haferflocken, Honig, Sonnenblumenkerne, Kokosflocken, Leinsamen, Rosinen sowie einer Prise Salz gut vermischen
  • Zitronensaft darübergeben und umrühren
  • Eiweiß leicht anschlagen und gut mit der Masse vermischen 
  • Teig möglichst gleichmäßig - in einer mit Backpapier ausgekleideten Form (ca. 20 x 30 cm) verteilen und ca. 30 Minuten backen
  • Danach  gut auskühlen lassen und in Stücke schneiden
  • Wer mag kann noch Schokolade schmelzen und die Müsliriegel damit verzieren

Nett verpackt - freuen sich nicht nur Sportler über dieses Mitbringsel aus der Küche!







 


NORDSPANIEN - Asturien


Wir waren diesen Sommer in Nord-Spanien - genauer gesagt in den Provinzen Asturien, Kantabrien und Baskenland - unterwegs.

Und der Urlaub könnte auch unter dem Motto stehen: Spanien - einmal  anders. Denn die Landschaft und das Klima hat so gar nichts mit dem Spanien zu tun, das man sich allgemein vorstellt. Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte. Also möchte ich euch einfach ein paar Eindrücke unserer Reise präsentieren.

In der ersten Woche waren wir in Asturen und Kantabrien. In dieser Gegend haben uns vor allem die Berge im Hinterland, die immerhin eine Höhe von 2.600 m erreichen, beeindruckt. Wer einmal in der Gegend ist, sollte jedenfalls einen Ausflug zum Nationalpark "Picos de Europa" mit seinen schroffen Felsgipfeln machen.


Bei der Fahrt entlang der Küste wechseln sich steile Felsklippen, kleine malerische Buchten und lange Sandstrände ab. Es ist also für jeden etwas dabei...


Neben der eindrucksvollen Natur hat aber Asturien auch wunderschöne Städte (z.B. die Hauptstadt Oviedo) und viele kleine sehenswerte Städtchen zu bieten.


Bei so viel Abwechslung ist die erste Urlaubswoche wie im Flug vergangen. Der zweite Teil unserer Reise - das Baskenland - wird demnächst hier gepostet....






APFEL-KÄSEKUCHEN IM GLAS



Ich liebe es in fremden Blogs rumzustöbern und mich inspirieren zu lassen. Als ich diesen Apfel-Käsekuchen im Glas auf Marions Genussküche zum ersten Mal gesehen habe - war ich total begeistert. Es schaut einfach sensationell aus - zumindest bei Marion! Wie Marion diese Apfelrosen so perfekt hingekriegt hat, ist mir das absolute Rätsel. Sie hat alles wunderbar beschrieben - aber letztendlich muss ich mir eingestehen, dass meine Rosen nicht so aussehen, wie ich es gern hätte! Möglicherweise liegt es daran, dass mein Küchenhobel ein richtiges Glump ist und ich versucht habe, die Äpfel händisch in möglichst dünne und gleichmäßige Scheiben zu schneiden. Ich blogge es trotzdem - weil es super schmeckt - und ich der Meinung bin, dass man sich auch einmal zugestehen darf - eben nicht perfekt zu sein. 



Jetzt zum eigentlichen Problem - manchmal reiße ich die Klappe einfach zu weit auf. Warum? Das kann ich euch gerne verraten und zwar:

Eine liebe Arbeitskollegin von mir heiratet demnächst und als sie mir erzählte, dass sie selber noch was Süßes für die Hochzeit vorbereiten möchte - habe ich gleich gesagt, dass ich sie da natürlich gerne unterstütze. Diese Apfel-Käsekuchen im Glas mit der wunderbaren Rose erschienen mir geradezu ideal! Leicht vorzubereiten, leicht zu transportieren - perfekt  und wie ich dachte - keine Hexerei! Sage ich leichtsinnigerweise noch, dass ich ihr 30 Stück mache - alles kein Problem ......

Liebe Bianca, ich fürchte das mit dem Apfel-Käsekuchen im Glas für die Hochzeit war keine so gute Idee von mir! Ich habe da ein sogenanntes Rosenproblem ;-)! Aber, sei unbesorgt - die Cupcakes für die Hochzeit stehen schon so gut wie in den Startlöchern. Wie sagt man immer zu kleinen Kindern - zuerst denken und dann sprechen!




Liebe Marion, ich habe das Rezept nicht ganz abgekupfert sondert ein wenig abgeändert.....

Zutaten für 6 Sturzgläser
Zutaten Boden:
125 g Amarettini
75 g flüssige Butter

Zutaten - Füllung:
500 g Topfen
1 Ei 
2 Eigelb
Saft 1/2 Zitronen
2 cl Rum
1 Pkg. Puddingpulver Vanille
70 g Zucker
450 ml Milch
50 ml Sonnenblumenöl

ca. 2 - 3 rote Äpfel
1/2 l Apfelsaft
250 g Zucker
etwas Zitronensaft

Zubereitung:
  • Alles beginnt mit der Apfelrose - bitte klickt hiefür einfach auf Marions Genussküche  dort ist es wunderbar und ausführlich beschrieben (ich wünsche euch jedenfalls, dass ihr es perfekt hinkriegt!)
  • Amarettini im Cutter fein zerbröseln und mit der lauwarmen Butter verrühren
  • Aus Puddingpulver, Milch, Öl und Zucker nach Packungsanweisung einen Pudding zubereiten und abkühlen lassen 
  • Topfen mit Eigelb, Eidotter, Zitronensaft und Rum gut verrühren und dann - nach und nach den ausgekühlten Vanillepudding dazurühren 
  • Keksmasse in die Sturzgläser hineindrücken
  • Käsemasse verteilen - ich habe die Gläser noch etwas gerüttelt, dass sich die Masse gut verteilt und zu guter Letzt vorsichtig die Apfelrose drauf-geben
  • Im vorgeheizten Backrohr bei ca. 180 ° 25 Minuten backen
  • Auskühlen lassen und mit dem Apfelsirup bepinseln 

















SCHOKO-BIRNEN-KUCHEN IM GLAS


Wie ihr seht - sind die "BIRNEN" immer noch ein Riesen-Thema. Aber schön langsam, habe ich das Gefühl ihnen doch einigermaßen Herr zu werden - sie werden weniger. Das hat jetzt nicht unbedingt mit diesem Rezept zu tun - da habe ich nämlich eh nur 2 Stück gebraucht. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass - ginge es nach mir - bei weitem nicht  so viel mit Birnen gepostet werden würden - ich steh mehr so auf "knackige Äpfel".  Aber der Göttergatte kann da ziemlich hartnäckig sein und legt mir die Birnen mehr oder weniger demonstrativ auf den Küchentisch. Ganz nach dem Motto - mach was! In diesem Fall ist es dann halt mal ein Schoko-Birnen-Kuchen im Glas geworden - lauwarm serviert! 


Zutaten für 8 Gläser 
2 Birnen
180 g Zucker
100 ml Wasser
2 EL Zitronensaft
3 EL Back-Kakaopulver
200 g Bitterschokolade
170 g Butter
2 Eier
180 g Mehl
1 TL Backpulver
Butter zum Befetten der Gläser


Zubereitung:
  • Birnen schälen, vierteln und entkernen
  • Mit 100 g Zucker und Zitronensaft in 100 ml Wasser kurz dünsten - Birnen herausnehmen und gut abtropfen lassen - Sud aufbewahren
  • Sud dann mit 2 EL Kakaopulver verrühren und leicht sirupartig einkochen lassen
  • Schokolade hacken und mit dem Butter über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen
  • Eier und den restlichen Zucker schaumig schlagen und dann die Schoko-Butter-Mischung unterrühren
  • Mehl, Backpulver und Kakao gut vermischen und unter die Masse heben
  • Ofen auf 190° vorheizen
  • Gläser (Sturzgläser - 200 ml) gut mit Butter ausfetten - ich habe die Gläser zusätzlich noch mit etwas Rohzucker bestreut (ist lecker crunchy)
  • Teig in die gefetteten (und wahlweise auch gezuckerten) Gläser verteilen und je 1 Birnenviertel in die Mitte drücken
  • Im Ofen ca. 20 - 25 Minuten backen - etwas abkühlen lassen und mit dem Sirup beträufelt lauwarm servieren







Wie man sieht - meinen Testern hat es ziemlich gut geschmeckt - ein gutes Zeichen würde ich mal sagen!















BIRNEN-TOPFEN-TORTE MIT BAISERHAUBE



Die letzten Jahre hat uns der Birnbaum nicht wirklich mit prallen und saftigen Birnen verwöhnt. Vereinzelt konnte man man hie und da ein kleines wurmstichiges Exemplar erspähen. Im Herbst vorigen Jahres hatte ich für mich insgeheim beschlossen - der Baum bringt nix - der muss weg. Bitte haltet mich jetzt nicht für komplett bescheuert - aber ich habe dem Baum mal so richtig ordentlich die Meinung gesagt! So von wegen - da im Garten sinnlos rumstehen und nichts auf die Reihe (ähm auf den Baum kriegen!). Dann habe ich ihm (dem Baum natürlich) mit sehr grantiger Stimme auch noch mit dem Umschneiden gedroht - sollte sich das nicht raschestens ändern! Warum wir heuer so viele Birnen in Hülle und Fülle haben - das weiß ich selber nicht ......




Nach kurzer Abstimmung - wie wir die Birnen am leckersten verwenden könnten - entschied sich der Familienrat dann für diese  


B I R N E N - T O P F E N T O R T E



Zutaten - Mürbteig:
200 g Mehl
100 g Butter
50 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 TL Backpulver

Zutaten - Füllung:
500 g Topfen
1 Ei 
2 Eigelb
Saft 1/2 Zitronen
2 cl Rum
1 Pkg. Puddingpulver Vanille
70 g Zucker
450 ml Milch
50 ml Sonnenblumenöl

Zutaten - Baiser
2 Eiklar
100 g Zucker



Zubereitung:
  • Die Teigzutaten verkneten und den Teig für ca. 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen
  • Springform mit Backpapier auskleiden und dann den Boden mit dem Teig auskleiden und einen Rand hochziehen
  • Die Birnen (natürlich könnt ihr auch anderes Obst verwenden: Äpfel, Rhabarber, Zwetschgen, Kirschen ...) in Streifen schneiden und den Boden damit bedecken
  • Aus Puddingpulver, Milch, Öl und Zucker nach Packungsanweisung einen Pudding zubereiten und abkühlen lassen
  • Topfen mit Eigelb, Eidotter, Zitronensaft und Rum gut verrühren und dann - nach und nach den ausgekühlten Vanillepudding dazurühren und gleichmäßig auf den Birnenspalten verteilen 
  • Torte im vorgeheizten Backrohr bei 200 ° ca. 45 Minuten backen
  • Zwischenzeitlich das Baiser herstellen (Eiweiß steif schlagen und den Zucker unterheben)
  • Baiser auf der vorgebackenen Torte verteilen und weitere 10 - 15 Minuten fertigbacken
  • Abkühlen lassen und dann noch für ca. 1 - 2 Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen













APFEL-GALETTE



Es ist schon eine Weile her, dass ich diesen Post geschrieben habe - aber nachdem die Apfelsaison ohnedies erst jetzt so richtig startet - habe ich beschlossen die Apfel-Galette doch zu posten - weil welche Äpfel man dazu nimmt (frühe oder späte Sorten) ist gelinde gesagt wurst.

Den ursprünglichen Text mag ich nicht verändern - weil ich dieses Thema nach wie vor so sehe .....


Wo soll ich anfangen? Bei den Äpfeln aus Nachbars Garten - genau, damit fange ich also an! Diese Äpfel haben wir früher bei uns daheim auch gehabt. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Diese Äpfel waren immer die ersten - die Frühreifen - saftig, knackig und bei uns Kindern sehr begehrt. So ein Weiss-Apfel-Baum ist für mich heute auch noch etwas besonderes - zumal mir nicht bekannt ist, dass es diese Sorte heute noch irgendwo zu kaufen gäbe. Mir geht es da um die Wertschätzung gegenüber den Dingen. Besagte "Weiss-Äpfel" werden von den Nachbarn soll ich jetzt sagen "zum Glück" oder "traurigerweise" wenig bis gar nicht wertgeschätzt. Die meisten verfaulen auf der Wiese und ein paar werden an die Schweine verfüttert. Das finde ich "jammerschade". Ich konnte nicht anders - ich hab einfach bei den Nachbarn gefragt, ob ich ein paar Äpfel nehmen darf! Sogt de Nochbarin: "Mogst du de Äpfi ? Bei ins mogs koana de kloan Scheissal - nimm da lei so vü wia's mogst - sen ja eh gnuag do! (Übersetzung: Magst du diese Äpfel - bei uns mag sie niemand - diese kleinen Dinger! Sind ja genug da - nimm so viel du magst). Und schaut sie euch an - sie sehen nicht nur wundervoll aus - sondern sie schmecken auch so!!!


 


Man stelle sich mal vor, dass es um 1880 weitaus mehr als 20.000 (jawohl ZWANGZIGTAUSEND!!) Apfelsorten weltweit gegeben hat. Jetzt regieren Einheitsäpfel wie Elstar, Golden Delicious  Granny Smith den Markt (die finde ich übrigens alle nicht so wirklich prickelnd). Ich finde, dass sich Nachbars Äpfel sehr gut auf dieser Galette machen!




Zutaten für den Teig:
250 g Mehl
2 EL Zucker
1 Prise Salz
150 g kalte Butter
etwas abgeriebene Bio-Zitrone
6 EL Eiswasser

Zutaten für den Belag:
3 bis 4 säuerliche Äpfel nach Wahl
100 g Butter
1 EL Brauner Zucker
1 Msp. Zimt

Sirup:
125 ml Apfelsaft
80 g Zucker
Apfelschalen, Apfelreste, Kerngehäuse





Zubereitung Teig:
  • Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermengen
  • Kalte Butter in kleine Würfel schneiden
  • 1/3 der Butter grob in den Teig einarbeiten und etwas zerbröseln
  • Restlichen Butter und abgeriebene Zitronenschale ebenso einarbeiten und dabei darauf achten, dass einige größere Butterstückchen im Teig erhalten bleiben - das macht den Teig knusprig
  • Eiswasser zugeben und den Teig rasch zu einer Kugel zusammendrücken - keinesfalls zu viel kneten - Butterstückchen sollten noch sichtbar sein - Teig leicht flach drücken und in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank mindestens 30 Minuten ruhen lassen

Zubereitung Belag:
  • Äpfel schälen (Schalen für den Sirup verwenden!)
  • Fruchtfleisch mit einem Hobel oder Messer in möglichst dünne Scheiben schneiden
  • Kerngehäuse, Äpfelreste und -schalen in einem Topf zur Seite stellen

Zubereitung Galette:
  • Butter in einem Topf bei kleiner Hitze schmelzen lassen
  • Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 3 - 4 Millimeter dick auswalken
  • Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit den Äpfel belegen
  • Rand großzügig einschlagen
  • Äpfel mit der flüssigen Butter bestreichen und mit dem Zimt sowie dem braunen Zucker bestreuen
  • Galette im Backofen bei 180 ° ca. 25 Minuten goldbraun backen - ich habe danach noch kurz die Grillfunktion aktiviert (Zucker karamellisiert dann)
  • Galette dann noch warm mit dem Apfelsirup bepinseln

Zubereitung Apfelsirup:
  • Kerngehäuse, Apfelreste und -schalen mit dem Apfelsaft auf kleiner Flamme zu Sirup einkochen
  • Das dauert je nach Menge ca. 40 bis 60 Minuten
  • Sirup dann durch ein Sieb abgießen






Tip:

Serviert diese Apfel-Galette mit einer Kugel Vanilleeis und schon wird daraus ein köstliches Dessert!







Quelle:
Abgewandelt nach einem Rezept von 
Bernadette Wörndl
Kochbuch: Von der Schale bis zum Kern 





 
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