NUDELN MIT AVOCADOPESTO



Da sich die beste Ehefrau von allen seit längerem im absoluten "Blogger-Tief" befindet und sich nicht dazu motivieren kann, neue Rezepte zu veröffentlichen, muß diesmal der Göttergatte ran. 

Ich habe schon einige Rezepte mit Avocado ausprobiert. Aber die meisten konnten meine beiden kritischen Testesser nicht so richtig überzeugen und haben es deshalb nicht auf unseren Blog geschafft.
Aber von diesem Pastarezept mit Avocado konnte meine Familie gar nicht genug bekommen. 


Zutaten (für 4 Personen):

400 g Linguine
2 reife Avocados
ca. 250 g Cocktailtomaten
2 EL Zitronensaft
ca. 40 g Parmesan
ca. 6 EL Olivenöl
Ruccola und Knoblauch (nach Belieben)



Zubereitung:

Avocados halbieren, Kerne entfernen und Fruchtfleisch vorsichtig aus der Schale drücken. Das Fruchtfleisch klein würfeln und mit Zitronensaft mischen.

Für das Pesto den Ruccola waschen, trockenschütteln. Die Avocadowürfel mit dem Ruccola fein pürieren. Dann das Olivenöl und den geriebenen Parmesan untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung bissfest kochen. Inzwischen die Cocktailtomaten halbieren und in Olivenöl kurz anbraten. Die fertigen Nudeln mit dem Pesto vermischen, mit den gebratenen Cocktailtomaten, Parmesanspänen und Balsamico garnieren und servieren.

Buon Appetito.





IRLANDREISE (Teil 2)



Wie versprochen, kommt jetzt der zweite Teil unserer Rundreise durch Irland.

Von Westport ging die Reise weiter nach Sligo. Auf dem Weg machten wir Halt beim Küstenabschnitt "Donwnpatrick Head" und besichtigten die Klosterruine "Moyne Abbey". In Sligo selbst haben wir die wunderschöne Umgebung erkundet.



Schließlich erreichten wir mit Letterkenny und der Küstenstraße "Atlantic Drive" - den nördlichsten Punkt unserer Rundreise.



Die letzten Tage in Irland verbrachten wir in den Midlands - in der Nähe des Städtchens Carrickmacross. Dabei stand neben der Besichtigung von Hügelgräbern und Burgen auch eine Moorwanderung auf dem Programm.



Und damit gingen 14 erlebnis- und abwechslungsreiche Tage auf der grünen Insel zu Ende. Ich hoffe, unsere Fotos haben euch auch Lust auf eine Urlaub in Irland gemacht. 


IRLANDREISE (Teil 1)



Nach einer kurzen Schaffenspause (u.a. aufgrund der Urlaubszeit und der Umgestaltung unseres Hauses) melden wir uns zurück. Als ersten Post wollen wir auch ein paar Eindrücke unseres heurigen Sommerurlaubes in Irland zeigen (wobei der Begriff "Sommer" bei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad nicht ganz zutrifft...).

Die ersten zwei Tage verbrachten wir in Dublin (die Fotos zeigen: St. Patricks' Cathedral / Dublin Castle / Halfpenny-Bridge / 2 x Trinity College).


Dann ging es quer durch die Insel Richtung Galway. Auf dem Weg besuchten wir die Klosterruinen von Clonmacnoise im Herzen von Irland. Die Klippen von Moher durften wir natürlich auch nicht verpassen.


Anschließend ging die Fahrt weiter nach Westport (dabei durchquerten wir die Seen- und Moorlandschaft von Connemara und Besichtigten Kylemore Abbey). Von Westport aus machten wir einen Tagesausflug auf die Insel "Achill-Island.





Der zweite Teil unserer Reise folgt demnächst...



SCHEITERHAUFEN



Es gibt schon wieder ein Gericht aus Kindertagen - nämlich Scheiterhaufen. Der Grund dafür liegt eigentlich beim Töchterchen. Die Schüler wurden beim Kochunterricht nämlich befragt, ob sie einen Scheiterhaufen kennen. Mehr als die Hälfte der Schüler (inkl. meiner Tochter)  wusste mit dem Begriff nix anzufangen. Die Lehrerin nahm das daher zum Anlass, mit den Schülern einen Scheiterhaufen zu versuchen. Möglicherweise verdarben viele Köche den Scheiterhaufen -  weil letztendlich war es ein gescheiterter Haufen (hat meine Tochter jedenfalls behauptet!). Irgendwie hat meine Süße dieses Rezept aber doch beschäftigt und sie hat mich gebeten, ob wir das nicht daheim nochmal machen könnten. Nichts lieber als das! Gemeinsam Kochen macht immer Spaß! So ganz problemlos lief es aber dann bei uns auch nicht, ich hatte zu wenig altbackenes Weißbrot! Improvisationshalber habe ich das fehlende Weißbrot durch Knödelbrot ersetzt - hat super funktioniert - und gschmeckt hat's köstlich. Seither ist mein Töchterchen ein bekennender "Scheiterhaufen-FAN"!


Zutaten für 4 Personen:
1/4 kg altbackenes Weißbrot
(köstlich schmeckt auch altbackenes Hefegebäck, ersatzweise funktioniert es aber auch mit Knödelbrot, Zwieback ....)
2 Eier
3/8 Liter Milch
1 Prise Salz
700 g Äpfel (alternativ: Zwetschgen, Marillen, Rhabarber etc.)
1 Bio-Zitrone (Saft und abgeriebene Schale davon) 
1 TL Zimt
70 g Zucker
40 g Butter
1 EL Rohzucker
Staubzucker zum Bestreuen

Rezept Vanillesoße (hier bereits verlinkt)



Zubereitung:
  • Brot blättrig schneiden
  • Milch mit Eiern und Salz versprudeln - ca. die Hälfte der Eiermilch über das geschnittene Brot gießen und anziehen lassen
  • Äpfel schälen und blättrig schneiden - dann mit Zucker und der geriebenen Zitronenschale dem Zitronensaft und dem Zimt vermischen
  • Eine Auflaufform mit etwas Butter ausstreichen und lagenweise die Brot- bzw. Apfelmasse einfüllen - die letzte Schicht sollte mit Brot abschließen
  • Restliche Eiermilch darübergießen und mit Butterflöckchen belegen - den Rohzucker drüberstreuen und im vorgeheizten Backrohr bei 180 ° ca. 30 Minuten backen
  • Mit Staubzucker bestreuen und mit warmer Vanillesauce servieren

Variante:
  • Rosinen zur Apfelmasse dazugeben
  • Eier in Dotter und Eiklar trennen
  • Eiklar mit 2 EL Zucker zu Schnee schlagen und ca. 20 Minuten nachdem
    der Scheiterhaufen ins Backrohr gegeben wurde auf der Oberfläche verteilen - ca. 10 Minuten fertigbacken - bis das Baiser eine schöne hellbraune Farbe angenommen hat 








LACHSPIZZA - PIZZA SALMONE



Länger als 1 Monat schon nichts mehr gepostet - Verzeiht mir! Sorry, aber momentan habe ich irgendwie keine Lust auf "Schreiben"....

Das Kochen an sich ist nicht das Problem - auch der Göttergatte ist fototechnisch stets zu treuen Diensten bereit. Mehr oder weniger beinahe täglich erkundigt er sich recht eindringlich bei mir, ob ich endlich was gepostet habe! Echt nervig -  aber im Grunde hat er ja eh recht! Heute habe ich daher in meiner wohlverdienten Mittagspause diesen Post geschrieben. Hungrig und mit knurrendem Magen musste ich mir die Bilder unserer so heiß geliebten Lachspizza ansehen. Netterweise hat mir eine liebe Kollegin eine Wurstsemmel mitgebracht - zwar auch gut - aber nur ein schlechter Ersatz!

Kennengelernt haben wir Lachspizza in unserem SCHWEDENURLAUB und seither sind wir treue Fans davon. Diese Pizza ist bei uns ein sogenanntes "Geht-Immer-Rezept"! 



Zutaten für 1 Blech
Teig:
375 g Mehl
195 ml Wasser
1 Pkg. Trockengerm
3 EL Olivenöl
1 TL Salz
Belag:
1 Pkg. Räucherlachs (200 g)
150 g Creme Fraiche (alternativ Mascarpone)
frisch geriebenen Pfeffer
2 Knoblauchzehen (feinst gewürfelt)
1 Kugel Büffelmozzarella
100 g Parmesan zum Bestreuen
2 EL Kapern
Zubereitung:
  • Aus den Teigzutaten bereitet man einen Germteig zu den man an einem warmen und zugfreien Ort gehen lässt (die Masse sollte aufgehen und sich verdoppeln)
  • Ein Backblech mit Backpapier auskleiden
  • Teig nochmals kurz durchkneten und zu einem dünnen Rechteck ausrollen und auf das mit Backblech ausgekleidete Backpapier drauflegen
  • Pizzateig dünn mit Creme Fraiche bestreichen und dann den gehackten Knoblauch draufgeben
  • Räucherlachs etwas zerzupfen und ebenfalls drauflegen
  • Büffelmozzarella zerkleinern und auf der Pizza verteilen
  • Zuletzt noch geriebenen Parmesan und die Kapern verteilen und mit frisch geriebenem Pfeffer bestreuen
  • Im vorgeheizten Backrohr bei ca. 220 Grad für ca. 20 Minuten knusprig backen
  • In Stücke schneiden und servieren (wir beträufeln die Pizza immer gerne mit etwas Olivenöl - wer natürlich Kalorien sparen möchte - sollte lieber ganz auf Pizza verzichten)
  • Variante: Einfach mit frischem Rucola servieren und ein etwas Olivenöl darüberträufeln - himmlisch!







 
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